4-Stufen-Lebensmatrix: erreiche deine Ziele

Was wĂ€re, wenn du eine Lebensmatrix hĂ€ttest, die du auf alle deine Ziele anwenden kannst? Mit der du den Überblick behĂ€ltst. Die dich in 4 immer gleichen Schritten auf ein Master-Level hebt. Wie wĂŒrde sich dein Leben Ă€ndern?! In diesem Blog verrate ich dir die 4 Grundpfeiler eines Erfolgsmusters fĂŒr dein Leben. Es lohnt sich, bis zum Ende zu lesen. Das Beste kommt zum Schluss.

Ein paar Fragen zur Einstimmung:

  • Was machen Menschen, die du fĂŒr ihren Lifestyle, ihren Erfolg, ihr Selbstbild oder ihre Beziehungen beneidest, anders als du?
  • Glaubst du, sie haben einfach mehr GlĂŒck als du?
  • Oder glaubst du fest daran, dass das Leben es auch mit dir richtig gut meint?
  • Könnte es sein, dass du an manchen Stellen aus purer Gewohnheit, TrĂ€gheit oder sogar Trotz an erlenter Hilflosigkeit und Selbstsabotage festhĂ€ltst?
  • Könnte es sein, dass dir manchmal einfach der rote Faden fehlt, um vorwĂ€rts zu kommen?

Seit ich denken kann, habe ich Menschen sehr genau beobachtet und das Gesetz von Ursache und Wirkung in LebenslĂ€ufen studiert. Im Laufe der Jahrzehnte und durch eigene Erfahrung hat sich ganz deutlich eine Matrix herauskristallisiert, wie selbstbestimmtes, glĂŒckliches Leben gelingen kann. Wie du als KapitĂ€n*in dein Schiff immer wieder auf Kurs bringen kannst. Doch jetzt erstmal ganz von vorne…


Was ist eine Matrix?

Wusstest du, dass der lateinische Begriff ‚matrix` „GebĂ€rmutter“, eigentlich „Muttertier“ bedeutet? Ist das nicht total spannend? Beide Übersetzungen implizieren etwas Lebenspendendes, NĂ€hrendes, FĂŒrsorgliches, BeschĂŒtzendes, Förderndes, Begleitendes. So ist vom Wortsinn her die Struktur unseres Lebens gemeint! Leider ist unser gĂ€ngiges VerstĂ€ndnis von der QualitĂ€t einer Matrix in der Regel sehr viel nĂŒchterner. Wir definieren sie als: An-/Ordnung, Organisationsform, StĂŒtzstruktur, Verfahren, um MĂ€ngel und Ursachen zu ermitteln.

Aber was heißt das jetzt konkret fĂŒr dich? FĂŒr dein Leben? Folgende Formel kam immer wieder raus, wenn ich das Wirken bewundernswerter Leute unter die Lupe genommen habe. In ihr hat alles Platz. Das NĂŒchterne und das Beseelte.


Deine Lebensmatrix:

Erreiche deine Ziele in 4 Schritten

Lebensmatrix-Entscheidung
WARUM?

Lebensmatrix-Stufe 1: Entscheidung

Am Beginn einer jeden Ziel-Umsetzung steht eine Entscheidung. Ein fester Entschluss. Je wacher und bewusster du lebst, umso wacher und bewusster kriegst du diese Entscheidung auch mit. Desto mehr sind dein Tagesbewusstsein und dein Unterbewusstsein in Austausch. Und das gibt deiner Entscheidung Power. Es bewirkt in dir das nötige Commitment (=Engagement), die Sache durchzuziehen. Du musst in der Tiefe wissen und fĂŒhlen, WARUM du dieses Ziel erreichen willst!

Überlege doch mal: wie oft hast du ein Ziel formuliert, hast dich daran abgearbeitet, aufgerieben und doch ist es nie Wirklichkeit geworden? Na? Diese frustrierende Erfahrung rĂŒhrt daher, dass unser Verstand sich ein erstrebenswertes Ziel ausdenkt, aber das Unbewusste erhebliche EinwĂ€nde hat.

Ein Beispiel: du machst dich auf die Suche nach einem Lebenspartner (Entscheidung fĂŒr eine feste Bindung), dein Unbewusstes kennt aber seit Jahrzehnten das Mantra ‚Ich bin nicht gut/ schön genug‘. Schwupp, ist da eine Diskrepanz, die dich ĂŒber kurz oder lang in Selbstsabotage-Muster fĂŒhrt. Und die ver- oder behindern eine erfĂŒllte langfristige Partnerschaft.

Oder umgekehrt: dein Herz und deine Seele (Unbewusstes) haben sich fĂŒr Freiheit und UnabhĂ€ngigkeit entschieden; in deinem Verstand ploppt aber immer wieder ein gesellschaftlich geprĂ€gtes Bild auf : ‚Ehe, Kinder, Haus, Festanstellung sind sicher und verheißen GlĂŒck‘. Passt nicht zusammen.

Lebensmatrix-Unterbewusstsein

Bestimmt kennst du das Bild vom Eisberg – hier etwas anders dargestellt. Der Großteil dessen, was unser Leben lenkt – nĂ€mlich Emotionen, Wertvorstellungen, konditionierte Muster usw.-, liegt unterhalb der WasseroberflĂ€che. Vieles davon dringt selten oder nie in unser Bewusstsein, wenn wir uns nicht aktiv damit auseinandersetzen. Dein Unterbewusstsein (mind. 80%) sollte unbedingt mit dem einverstanden sein, was dein Verstand (max. 20%) als Ziel formuliert. Und umgekehrt: Dein Verstand sollte um mögliche EinwĂ€nde im Unbewussten wissen. Beide mĂŒssen d’accord miteinander sein!

Ich kann gar nicht genug betonen, wie wichtig es fĂŒr das Erreichen deiner Ziele ist, dein Unbewusstes gut zu kennen und auf die Signale von dort zu achten. Das spart enorm viel Zeit und Energie und fördert obendrein deine IntegritĂ€t.


Der einzige mir bekannte Weg in diesen Zustand heißt: innere Arbeit. Keine Angst, die kann richtig Spaß machen und dein Leben unbezahlbar bereichern! Lass uns gern die Ärmel hochkrĂ€mpeln und gemeinsam an die Arbeit gehen. Mein Yoga und Feminine Life-Coaching bringen dir innerhalb kurzer Zeit markante Meilensteine fĂŒr die Erreichung deiner Ziele. (fĂŒr ein kostenloses Erst-GesprĂ€ch mach gern einen Termin mit mir.)


Die bewusste Entscheidung, ein Ziel zu verfolgen ist der Same. Es reicht nicht, ihn einmal zur Kenntnis zu nehmen. Er will genĂ€hrt, gehegt und gepflegt werden. Deine Entscheidung braucht deine Beharrlichkeit. Denn das Ego, die UmstĂ€nde und andere Leute werden dich hartnĂ€ckig prĂŒfen, ob du es ernst meinst. Wenn Hindernisse oder RĂŒckschlĂ€ge auftauchen, wirst du deine Entscheidung immer wieder bekrĂ€ftigen mĂŒssen – wie in einer Ehe ;o). Sowas nennt man Commitment.

Wie?

Lebensmatrix-Stufe 2: Struktur

Nun hast du also die beherzte Entscheidung fĂŒr dein Ziel getroffen. Und jetzt? Jetzt brauchst du ein GerĂŒst fĂŒr tĂ€gliche, kleine Handlungen der Umsetzung. Denn:

„Es gibt nichts Gutes. Außer man tut es!

Bau dir eine Routine zur Zielumsetzung, die kompatibel ist mit deinem Alltag. Die sich mit Job, Partnerschaft, Familie und deinen Interessen vertrĂ€gt. Die dir Spaß macht. Vielleicht nicht jeden Tag bis zur Ekstase. Aber doch so, dass du immer wieder Bock drauf hast. Und so, dass du mit erblĂŒhender KreativitĂ€t belohnt wirst.

Es ist toll, wenn du deinen Zielzustand oft derart bunt und lebendig visualisierst, als wĂ€re er bereits erreicht. Gleichzeitig brauchst du den Blick fĂŒr den Weg. Wenn wir ein Ziel mit Herzblut verfolgen, sind wir manches Mal ĂŒberwĂ€ltigt von der Vielzahl oder GrĂ¶ĂŸe der Schritte, die es bis zum Ziel zu gehen gilt. Auch hier braucht es also dein Dran-bleiben, dein Commitment und es braucht Struktur! Einen Schritt-fĂŒr-Schritt Plan. Schriftlich!

Schreibe auf, welche Schritte nötig sind, ordne sie in eine sinnvolle Reihenfolge und setze tĂ€glich ein bisschen davon um. HĂŒte dich bitte davor, diejenigen Steps ans Ende deiner Liste zu setzen, die sich unangenehm oder beĂ€ngstigend anfĂŒhlen. ‚Aufschieberitis‘ hat noch keine(n) ans Ziel gebracht.

Nicht zuletzt brauchst du Klarheit ĂŒber deine Werte! Nur wenn du im Einklang mit deinem Wertesystem Entscheidungen trifftst und Schritte gehst, wird dich der Weg erfĂŒllen. Ich weiß das aus eigener Erfahrung, und vielleicht kennst du das auch. Es ist z.B. de facto kein Erfolg, wenn du fĂŒr einen gut bezahlten Job in einem fĂŒr dich nicht stimmigen Unternehmen deine Werte Freiheit und UnabhĂ€ngigkeit opferst. Oder wie siehst du das? Erforsche dein Wertesystem. Die gewonnenen Einsichten werden dir helfen, deine Erfolgsroutine stimmig in dein bisheriges Leben zu integrieren und den Fokus zu halten!

Die Entscheidung ist der Same, die Struktur ist der Boden, in den du den Samen legst. Es gibt magere Böden und nĂ€hrstoffreiche. Es gibt hilfreiche Strukturen und solche, die sich wie eine Bleikugel am Bein anfĂŒhlen. WĂ€hle also mit Bedacht das Setting, in dem deine Zielpflanze wachsen soll. Selbst wenn du mit der Suche nach der richtigen Struktur Zeit zu verschenken scheintst: der Wachstumsschub in Richtung Zielerreichung wird die Belohnung sein fĂŒr deine GrĂŒndlichkeit. Guter Boden gleich vitale Pflanze. Gute Struktur gleich schnell und mit Leichtigkeit erreichtes Ziel.

Lebensmatrix_Inhalte
Was?

Lebensmatrix-Stufe 3: Inhalte

Körper, Geist und Seele sind die ausfĂŒhrenden Organe deiner Lebensziele. Die mutigste Entscheidung und die klĂŒgste Struktur nĂŒtzen wenig, wenn die Inhalte, mit denen du die ausfĂŒhrenden Organe fĂŒtterst, nicht wirklich zu dir passen oder dem body-mind-spirit Dreiklang nicht gerecht werden. Wenn du nicht verkörpern kannst, was du gern sein willst, laufen alle guten Gedanken und Konzepte dazu ins Leere. Du musst dein Ziel in den Körper holen! Das nennt man Embodiment. Inhalte sind die NĂ€hrstoffe, das Wasser, die Sonne fĂŒr das Wachstum deiner Ziel-Pflanze. Inhalte sind Nahrung und DĂŒnger fĂŒr dein Ziel!

Ein Beispiel aus meiner eigenen Geschichte: Meine Entscheidung lautete: ‚Ich will mehr Verantwortung (fĂŒr mich) ĂŒbernehmen und freier leben‘. Die gewĂ€hlte Struktur (Kurzform): KlĂ€rung innerer Hindernisse, parallel dazu Fortbildungen in Richtung beruflicher und persönlicher Weiterentwicklung. Der Inhalt: feinstoffliche Energie-Arbeit. Fazit: hat nicht gepasst fĂŒr mich! Erst nach langem, anstrengendem Ausprobieren vieler feinstofflich ansetzender Methoden wurde mir klar, dass ich geerdete Inhalte, pragmatische Lösungen brauche. Als dieser Groschen gefallen war und ich die zu mir passenden Inhalte gelernt habe, ging es rasch vorwĂ€rts. Die positiven VerĂ€nderungen wurden von Nachbarn, Freunden, meinem Mann, dem Hausarzt und YogaschĂŒlern anerkennend kommentiert.

Lebensmatrix-Community
Mit wem?

Lebensmatrix-Stufe 4: Community

Wir sind soziale Wesen und brauchen einander. Lass uns die Schwarm-Intelligenz und Synergie-Effekte nutzen, um gute Verhaltensweisen in unserem Alltag und im Miteinander zu fördern. „Fremdhirne“ inspirieren, lassen uns wachsen und können uns den enormen Kraftaufwand von Einzelanstrengung ersparen. Solange du in dir zentriert bist (Yoga hilft da enorm!), steht der Einfluss einer Gemeinschaft deinem selbstbestimmten Leben nicht im Wege.

Jede(r) ist mit einem einzigartigen Mix an FĂ€higkeiten ausgestattet. Wenn wir die vielfĂ€ltigen Mixturen gemeinschaftlich nutzen, kommen wir alle leichter und schneller ans Ziel. Warum nicht Hilfe in Anspruch nehmen, wenn wir nicht weiterwissen oder unsere Kraft vorĂŒbergehend nicht reicht? Wir sollten die weit verbreitete Konkurrenz gerade unter Frauen endlich begraben und stattdessen, die „Schwesternschaft“ pflegen, nach der sich bei genauerem Hinsehen alle sehnen.

Die Natur macht es vor. Artenvielfalt gewĂ€hrleistet stabile Ökosysteme, die ein Höchstmaß an ProduktivitĂ€t hervorbringen. Wo viele verschiedene Lebewesen mit spezifischen FĂ€higkeiten zusammenwirken, sich ergĂ€nzen und gegenseitig bereichern entstehen FĂŒlle und dynamisches Gleichgewicht. Das heißt nicht, dass du dich mit jedem zusammen tun sollst. Gesunde Abgrenzung (ein Spezialgebiet meines Life-Coachings) will gelernt sein. Das gilt insbesondere fĂŒr Frauen.


Fazit

Freudvolles Umsetzen deiner HerzenswĂŒnsche sowie GlĂŒck und Zufriedenheit sind untrennbar verbunden mit der Arbeit an dir selbst. Sie kommen nicht durch das Konsumieren von „Zeug“ (wie uns die Werbung glauben machen will), dem 75. Workshop oder dem 35. verstaubten Lebensratgeber-Buch im Regal. Sie kommen durch innere Transformationsprozesse und eine gute Portion Disziplin. Punkt.

PrĂŒfe selbst, ob die 4 beschriebenen Matrix-Elemente auf Leute zutreffen, die du bewunderst. PrĂŒfe, an welcher Stelle du immer wieder ins Wanken gerĂ€tst und aufgibst? Welchen Muskel willst du trainieren? Den Entscheidungsmuskel? Den Strukturmuskel? Suchst du ein unterstĂŒtzendes Feld?

Egal, wo du gerade stehst: ich bin fĂŒr dich da und gebe jeden Tag mein Bestes fĂŒr dich.

Yoga und Feminine Life Coaching mit Elisabeth

Mein Ziel ist: Frauen glĂŒcklich, kraftvoll, selbstbestimmt und im Saft ihrer Weiblichkeit zu sehen.

Meine Struktur ist: bewusst entscheiden, Erfolgsroutine installieren und durchfĂŒhren, wertvolle Inhalte geben, Entwicklung feiern in der Gemeinschaft

Meine Inhalte sind: Yoga und Life-Coaching fĂŒr Frauen

Meine Community sind: ‚Soul Sistas‘, wie ich sie nenne. Wache Frauen, die sich trauen, authentisch und wĂŒrdevoll sie selbst zu sein.

Bist du dabei?

Elisabeth Meyer-Siemon

Go for it!


Zusammenfassung als Download

Drucke dir das Matrix-Wall-Chart aus, hĂ€nge es dir an den KĂŒhlschrank und checke regelmĂ€ĂŸig, welcher Quadrant deine Aufmerksamkeit braucht.

Richtig gern helfe ich dir beim KlÀren, Sortieren, Navigieren und Umsetzen. Schreib mir: lass uns das Ziel bestimmen, den Fahrplan festlegen und durchstarten.

Schreib deine Fragen und Anmerkungen gern unten ins Kommentar.

Ja – nein – vielleicht: Entscheidungstraining

Sicherlich kennst du das nervige Gerangel im Kopf: Ja? Nein??? Vielleicht??? Es kostet Energie, Zeit und lÀsst dein Umfeld im Unklaren, wie es mit dir umgehen soll.

Immer wieder beobachte ich andere Menschen und auch mich selbst dabei, wie der Mund ein zĂ€hneknirschendes “Ja“ ausspuckt, aber Herz, Bauch, der Unangepasste Teil in uns oder was auch immer „Nein“ ruft. Diese Diskrepanz ist bei genauem Hinsehen und Hinhören spĂŒrbar. Gleichzeitig sind wir alle so sehr an dieses weit verbreitete Selbst-Sabotage-Muster gewöhnt, dass wir die Störsignale ignorieren. Es wĂ€re unbequem, sie zu beachten. Es wĂ€re vielleicht sogar riskant, „Nein“ zu sagen, wenn wir „Nein“ meinen. Wir befĂŒrchten Ablehnung. Und diese Angst ist mĂ€chtig, denn sie entspringt dem tiefsitzenden BedĂŒrfnis eines jeden Menschen: ich will dazugehören! Dasselbe Muster greift natĂŒrlich auch, wenn wir „Nein“ sagen, aber eigentlich „Ja“ meinen (das kennt Frau vielleicht, wenn sie nach einem Streit mit dem Partner schmollt und unnahbar tut, wenn er auf sie zugeht, obwohl sie sich genau das wĂŒnschst ;o)
 hhhmmm? Schon mal erlebt?)

Aus diesem Gerangel zwischen gefĂŒhlten „Ja“ und kommuniziertem „Nein“ – oder umgekehrt – wird dann dieses völlig fruchtlose, fade „vielleicht“. Das „Jein“ drĂŒckt sich aus. Auch wenn du „ja“ oder „nein“ sagst, es aber nicht verkörperst. UnterschĂ€tze nie die Aussagekraft deiner Körpersprache und Mimik. Sie transportiert EINDEUTIG, ob du wirklich das meinst, was du sagst. Eindeutigkeit in deinem Statement erfordert zwar Mut, erzeugt in dir, zur Belohnung quasi, aber auch ein GefĂŒhl von „Kongruenz“ (=Übereinstimmung, Stimmigkeit). Dieser Zustand ist gesund, beruhigt das Nervensystem und fĂŒhlt sich einfach richtig und gut an.

Es stimmt schlichtweg oft nicht, dass du die eindeutige Antwort nicht weißt, dass du dich nicht entscheiden kannst. Du hast nur gelernt, dass der Verstand dem GefĂŒhl ĂŒbergeordnet ist. Das GefĂŒhl, oder sagen wir besser dein Instinkt, baut sich blitzschnell aus dem Datensatz deines Unterbewusstseins auf. Unser Unterbewusstsein (80 % unserer Entscheidungs-Ressourcen) ist da viel schneller als der Verstand. Der Verstand (20% unserer Entscheidungs-Ressourcen) fĂ€ngt dann um einige Sekunden verzögert mit dem Bauch das Diskutieren an. Und gewinnt (bei Erwachsenen) meistens.

Ein „vielleicht“ resultiert also daraus, dass der Kopf was anderes sagt als der Bauch oder das Herz. Selbst wenn der Verstand (Kopf) sein statement abgegeben hat, bleibt das abweichende GefĂŒhl (Körper). Nur wenn sich Kopf und Bauch einig sind, kannst du ein klares Ja oder ein klares Nein verkörpern und vertreten. Wenn du ein „vielleicht“ zu vertreten versuchst, wirkt das bei ehrlichem Hinschauen mĂŒhevoll, nicht ĂŒberzeugend und trist und fĂŒhlt sich fĂŒr dich selbst nicht gut an.

So wie du gelernt hast, der Stimme des Verstandes mehr Gewicht zu geben, genauso kannst du lernen, wieder mehr auf deinen Instinkt zu achten. Du kannst lernen, mehr aus dem Bauch als aus dem Kopf zu leben bzw. den Dauerstreit zwischen beiden achtsam beizulegen.

Wie kannst du das lernen? Achte auf deine somatischen Marker

Negative somatische Marker sind beispielsweise:

  • Kloß und EngegefĂŒhl im Hals
  • Angst, Ärger
  • weiche Knie, Zittern in den Beinen
  • flauer Magen, leichte Übelkeit oder Druckempfindungen
  • hochgezogene Schultern, angespannter Nacken

Positive somatische Marker sind bespielsweise:

  • leichtes Kitzeln im Bauch, warmes wohltuendes GefĂŒhl im Bauch
  • LĂ€cheln, leichtes Anheben der Mundwinkel
  • MagenhĂŒpfen, Freude
  • Leichtigkeit, Helle im Kopf
  • fließende, lösende Empfindungen im Körper

Somatische Marker melden sich nicht nur vor anstehenden Entscheidungen, sondern treten bei allem auf, was wir tun und was uns begegnet, z. B. auch, wenn wir nur ein Wort hören. Sie werden angelegt in der Kindheit, wenn wir in bestimmten Situationen bestimmte Empfindungen haben. Das Gehirn speichert unsere GefĂŒhle und Empfindungen zu dieser Situation mit ab. Bsp: du hast dich als Kind im Mathematikunterricht gelangweilt, wurdest blamiert oder gehĂ€nselt. Dann wird dieses GefĂŒhl mit „Mathematik“ verbunden.

Da das Unbewusste keine Zeit kennt, wird dieses „schlechte GefĂŒhl“ auch dann erzeugt, wenn man bereits erwachsen ist, d. h. es eigentlich keinen Stress, HĂ€nseleien oder Ähnliches mehr gibt. Als Erwachsener bemerkt man dann, dass man „Mathematik nicht mag“ und damit verbunden schlechte GefĂŒhle, Magengrummeln, VersagensĂ€ngste etc. empfindet.

Somatische Marker steuern unser Vermeidungs- und AnnĂ€herungsverhalten. Treten in einer bestimmten Situation positive GefĂŒhle auf, etwa Freude, ist das ein Zeichen fĂŒr AnnĂ€herung („go“). Treten negativ bewertete GefĂŒhle auf, etwa Ekel, dann werden wir etwas nicht machen – uns abwenden („stop“).

Das Bewertungsschema unseres emotionalen ErfahrungsgedĂ€chtnisses ist recht schlicht. Es signalisiert uns „Stop“ oder „Go“. Dabei ist völlig egal, welches GefĂŒhl auftritt – GefĂŒhle haben einzig die Aufgabe „stop“ oder „go“ zu signalisieren. NatĂŒrlich können somatische Marker den Verstand nicht ersetzen, weil sie uns keine weiteren Informationen liefern, außer AnnĂ€herung oder Vermeidung. Wir brauchen den Kopf, um zu verstehen, warum uns eine Sitaution auf „Stop“ oder „Go“ einstimmt. Somatische Marker, also die Körperreaktion auf eine Situation, ein Wort oder ein Bild, treten in der Regel auf, bevor es zu verstandesmĂ€ĂŸigen AktivitĂ€ten kommt. Sie fĂ€llen somit wichtige Vorentscheidungen. Das ist vielen Menschen nicht bewusst.Viele Menschen mĂŒssen ihre Wahrnehmung  erst schulen, um auch feine somatische Marker mitzubekommen. Eine Super-Technik um die eigenen somatischen Marker kennenzulernen, ist jede Form der Achtsamkeitspraxis, besonders Yoga!

Wenn du deine somatischen Marker prĂ€zise wahrnehmen kannst, bist du klar im Vorteil. Du hast dann die Möglichkeit herauszufinden, welche GrĂŒnde fĂŒr oder gegen eine Handlung sprechen und ob du dein Verhalten Ă€ndern willst oder nicht. Es lohnt sich sehr Körpersignale/ Somatischen Marker ernst zu nehmen und zu nutzen.

Das eigene BauchgefĂŒhl, deinen Instinkt, deine somatischen Marker nicht ernst zu nehmen oder gar ĂŒber Jahre hinweg zu ignorieren, ist ein Indiz fĂŒr geringen Selbstwert. Ganz befreit von diesen Momenten geringen Selbstwertes ist wohl kein Mensch. Muss auch nicht. Solange wir wach und bewusst sind und diese Momente mitbekommen, können wir ĂŒben, uns selbst immer wieder aufzubauen und den „Selbstwert-Muskel“ zu trainieren (Stichwort Resilienz = Psychische Widerstandskraft).

Wenn du ein klares „Ja“ hast auf die Frage:

Willst du deinen Selbstwert-Muskel trainieren?

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