Speed Coaching fĂĽr 2020

Tschööööö 2019, welcome 2020!

Ein neues Jahr – sogar ein neues Jahrzehnt- wow! Da ist die Leinwand, auf die du deine Vorhaben und Ziele projizierst, wahrscheinlich noch was größer. Ein wĂĽrdiger Anlass fĂĽr ein Speed Coaching! Hast du eine klare Vision, wohin dich dieses neue Jahrzehnt bringen soll – oder richtiger: eine Vision, wohin du dich in diesem Jahrzehnt entwickeln willst? SchlieĂźlich hängt es zu einem groĂźen Teil von dir selbst ab, wo du landen wirst. Behaupte ich. Klar, spielen auch äuĂźere Faktoren eine Rolle. Deren Macht ĂĽber dein Leben kannst du jedoch minimieren, indem du

  • aufhörst, dir selbst die Tasche voll zu lĂĽgen
  • Verantwortung ĂĽbernimmst
  • deine inneren Begrenzungen und Hindernisse aus dem Weg räumst.
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DafĂĽr musst du erst mal glasklar haben, wo die Reise hingehen soll. In der Coaching-Welt ist es ein ungeschriebenes Gesetz, dir deine Ziele, die Manifestation deiner Vision, in allen Einzelheiten aufzuschreiben. Oder als kreatives Event ein Vision-Board zu basteln (step-by-step Anleitung). Nach dem Motto:

„Ein Ziel, das man nicht sieht, kann man auch nicht treffen.“

Mein Kreativ-Tipp

Zum Start in dein bestes Jahrzehnt: schreibe und oder bastle! Bereits das zu Papier bringen deiner Vision ist Teil des Erfolgsprozesses. Falls deine Fitness-, Job- ,Work-Life Balance- oder Beziehungsziele also bisher nur als Idee in deinem Kopf eingesperrt sind, bring sie in die Materie und fang an zu schreiben, zu schneiden zu kleben. Das ist ein schöner, kreativer und auch entspannender Prozess.

Ein weiteres Werkzeug, die Erreichung deiner Ziele greifbar zu machen: finde einen Buddy (Kumpel, Kamerad, eine „Schwester“) oder einen Sparringspartner (jemand bringt zu deinem Wohl seine/ ihre eigene Erfahrung, Expertise, Wissen und Know-How ein und berät dich unterstĂĽtzend). Sprich aus, wo du hin willst – vor Zeugen!  Eine schöne Gelegenheit hierzu hast du am kostenlosen Visionsabend „Weiblich und kraftvoll 2020“(um Anmeldung per Email wird gebeten).


Für die Fleißigen und Wildentschlossenen unter euch hier eine kleine Hausaufgabe aus dem  YoCo-Selbstwertcharger-Programm

Speed-Coaching zum Thema Absicht: für die regelmäßige Praxis zu HauseSpeed Coaching

Deine wahre, innere Absicht ist das stärkste Wirkungselement in deinem Leben!

Du stärkst deine Absicht, indem du sie aussprichst.

Du stärkst deine Absicht, indem du sie fühlst.

Du stärkst deine Absicht durch das Bewusstmachen, WARUM sie dir so wichtig ist.

Jedes Mal, wenn du negative Emotionen empfindest, erschaffst du gerade in eine Richtung, die du eigentlich nicht willst.

Du kannst deine Absicht trainieren. Wenn dein Absichtsmuskel stark geworden ist, wirst du anziehen, was du wirklich willst.

Hier ein Mini-Trainingsprogramm fĂĽr eine starke Absicht:

  • Formuliere deine Absicht schriftlich: „Ich beabsichtige…“
  • Liste mindestens 10 positive und/oder negative GrĂĽnde auf, warum dir dein Ziel so wichtig ist. „Dieses Ziel ist mir wichtig, weil…“
  • Liste mindestens 10 positive GrĂĽnde auf, warum du es erreichen wirst. „Ich werde dieses Ziel ganz sicher erreichen, weil…“

Mein Speed Coaching-Tipp

… fĂĽr die, die es eilig haben:

„Mach langsam, es eilt“ kennst du sicher schon. Das meine ich nicht. (Trotzdem kann ich nur empfehlen, dir die Achtsamkeit zu gönnen, zu der dieser Satz auffordert).

Mein Tipp fĂĽr die AbkĂĽrzung zum Ziel:

Wende dich den Hindernissen zu! Es macht doch wirklich keinen Sinn, mit scharrenden Hufen ständig vor den Felsblock zu treten, der im Weg liegt. Das tut nur weh, bringt nicht weiter und der Frust ist vorprogrammiert.

Mit Hindernissen meine ich

Speed-Coaching_Ganesha
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Ganesha – der hinduistische Elefantengott, der Hindernisse aus dem Weg räumt

a) die groĂźen Brocken, wie Angst, Schuld, Scham, Verleugnung, Neid, Perfektionismus, Manipulation, Show – sprich die Schattenseiten (auch hierzu gibt es ein YoCo-Seminar, Termin kommt noch). Was im ersten Moment vielleicht nach Umweg klingt, ist in Wahrheit eine AbkĂĽrzung! Die Menschen, zu denen ich aufschaue und die ich fĂĽr die Umsetzung ihrer Vision bewundere, haben sich ALLE intensiv mit ihren Schatten auseinander gesetzt. Sie wussten irgendwann, dass hier der SchlĂĽssel liegt, alle Hindernisse aus dem Weg zu räumen, um dann mit freier Sicht und ungebremstem Fokus die Zielgerade zu erreichen.

b) die kleinen, banalen Blockaden des Alltags: erst Papiere sortieren, dann wird auch die Steuererklärung schaffbar. Erst Gebrauchsanweisung lesen, dann die neue Telefonanlage in Betrieb nehmen. Erst klar kriegen, was ich sagen will, dann den Mund aufmachen. etc. etc. Das schafft stetig kleine Erfolgserlebnisse und versetzt dich in das wonnige Gefühl der Selbstwirksamkeit.

Hindernisse sind erstmal näherliegender als das Endziel. Das ist Fakt. Daher ist es nur logsich, zuerst den nahliegendsten Schritt zu gehen. Schritt für Schritt. Das macht den gesamten Weg bewusster. Du bleibst präsent und verennst dich nicht in Unschaffbarkeit.

Übrigens: Untersuchungen haben gezeigt, dass mensch überschätzt, was in 1 Jahr umsetzbar ist. Und: das Pensum dessen, was in 3 Jahren schaffbar ist, wird regelmäßig unterschätzt.

Ich kann nicht behaupten, dass ich auf Hindernisse stehe. Definitiv gehöre ich zur Fraktion der Ungeduldigen. Daher wiederum finde ich Abkürzungen klasse und werde mich ergo auf jeden Fall in diesem Jahr freudig um meine Hindernisse kümmern.

Ich wĂĽnsche uns allen ein mutiges, aufrechtes Jahr 2020. Viel Gelegenheit zum Lachen und Tanzen. Bleib gesund.

Love n‘ blessings,

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Ja – nein – vielleicht: Entscheidungstraining

Sicherlich kennst du das nervige Gerangel im Kopf: Ja? Nein??? Vielleicht??? Es kostet Energie, Zeit und lässt dein Umfeld im Unklaren, wie es mit dir umgehen soll.

Immer wieder beobachte ich andere Menschen und auch mich selbst dabei, wie der Mund ein zähneknirschendes “Ja“ ausspuckt, aber Herz, Bauch, der Unangepasste Teil in uns oder was auch immer „Nein“ ruft. Diese Diskrepanz ist bei genauem Hinsehen und Hinhören spürbar. Gleichzeitig sind wir alle so sehr an dieses weit verbreitete Selbst-Sabotage-Muster gewöhnt, dass wir die Störsignale ignorieren. Es wäre unbequem, sie zu beachten. Es wäre vielleicht sogar riskant, „Nein“ zu sagen, wenn wir „Nein“ meinen. Wir befürchten Ablehnung. Und diese Angst ist mächtig, denn sie entspringt dem tiefsitzenden Bedürfnis eines jeden Menschen: ich will dazugehören! Dasselbe Muster greift natürlich auch, wenn wir „Nein“ sagen, aber eigentlich „Ja“ meinen (das kennt Frau vielleicht, wenn sie nach einem Streit mit dem Partner schmollt und unnahbar tut, wenn er auf sie zugeht, obwohl sie sich genau das wünschst ;o)… hhhmmm? Schon mal erlebt?)

Aus diesem Gerangel zwischen gefühlten „Ja“ und kommuniziertem „Nein“ – oder umgekehrt – wird dann dieses völlig fruchtlose, fade „vielleicht“. Das „Jein“ drückt sich aus. Auch wenn du „ja“ oder „nein“ sagst, es aber nicht verkörperst. Unterschätze nie die Aussagekraft deiner Körpersprache und Mimik. Sie transportiert EINDEUTIG, ob du wirklich das meinst, was du sagst. Eindeutigkeit in deinem Statement erfordert zwar Mut, erzeugt in dir, zur Belohnung quasi, aber auch ein Gefühl von „Kongruenz“ (=Übereinstimmung, Stimmigkeit). Dieser Zustand ist gesund, beruhigt das Nervensystem und fühlt sich einfach richtig und gut an.

Es stimmt schlichtweg oft nicht, dass du die eindeutige Antwort nicht weißt, dass du dich nicht entscheiden kannst. Du hast nur gelernt, dass der Verstand dem Gefühl übergeordnet ist. Das Gefühl, oder sagen wir besser dein Instinkt, baut sich blitzschnell aus dem Datensatz deines Unterbewusstseins auf. Unser Unterbewusstsein (80 % unserer Entscheidungs-Ressourcen) ist da viel schneller als der Verstand. Der Verstand (20% unserer Entscheidungs-Ressourcen) fängt dann um einige Sekunden verzögert mit dem Bauch das Diskutieren an. Und gewinnt (bei Erwachsenen) meistens.

Ein „vielleicht“ resultiert also daraus, dass der Kopf was anderes sagt als der Bauch oder das Herz. Selbst wenn der Verstand (Kopf) sein statement abgegeben hat, bleibt das abweichende Gefühl (Körper). Nur wenn sich Kopf und Bauch einig sind, kannst du ein klares Ja oder ein klares Nein verkörpern und vertreten. Wenn du ein „vielleicht“ zu vertreten versuchst, wirkt das bei ehrlichem Hinschauen mühevoll, nicht überzeugend und trist und fühlt sich für dich selbst nicht gut an.

So wie du gelernt hast, der Stimme des Verstandes mehr Gewicht zu geben, genauso kannst du lernen, wieder mehr auf deinen Instinkt zu achten. Du kannst lernen, mehr aus dem Bauch als aus dem Kopf zu leben bzw. den Dauerstreit zwischen beiden achtsam beizulegen.

Wie kannst du das lernen? Achte auf deine somatischen Marker

Negative somatische Marker sind beispielsweise:

  • KloĂź und EngegefĂĽhl im Hals
  • Angst, Ă„rger
  • weiche Knie, Zittern in den Beinen
  • flauer Magen, leichte Ăśbelkeit oder Druckempfindungen
  • hochgezogene Schultern, angespannter Nacken

Positive somatische Marker sind bespielsweise:

  • leichtes Kitzeln im Bauch, warmes wohltuendes GefĂĽhl im Bauch
  • Lächeln, leichtes Anheben der Mundwinkel
  • MagenhĂĽpfen, Freude
  • Leichtigkeit, Helle im Kopf
  • flieĂźende, lösende Empfindungen im Körper

Somatische Marker melden sich nicht nur vor anstehenden Entscheidungen, sondern treten bei allem auf, was wir tun und was uns begegnet, z. B. auch, wenn wir nur ein Wort hören. Sie werden angelegt in der Kindheit, wenn wir in bestimmten Situationen bestimmte Empfindungen haben. Das Gehirn speichert unsere GefĂĽhle und Empfindungen zu dieser Situation mit ab. Bsp: du hast dich als Kind im Mathematikunterricht gelangweilt, wurdest blamiert oder gehänselt. Dann wird dieses GefĂĽhl mit „Mathematik“ verbunden.

Da das Unbewusste keine Zeit kennt, wird dieses „schlechte GefĂĽhl“ auch dann erzeugt, wenn man bereits erwachsen ist, d. h. es eigentlich keinen Stress, Hänseleien oder Ă„hnliches mehr gibt. Als Erwachsener bemerkt man dann, dass man „Mathematik nicht mag“ und damit verbunden schlechte GefĂĽhle, Magengrummeln, Versagensängste etc. empfindet.

Somatische Marker steuern unser Vermeidungs- und Annäherungsverhalten. Treten in einer bestimmten Situation positive GefĂĽhle auf, etwa Freude, ist das ein Zeichen fĂĽr Annäherung („go“). Treten negativ bewertete GefĂĽhle auf, etwa Ekel, dann werden wir etwas nicht machen – uns abwenden („stop“).

Das Bewertungsschema unseres emotionalen Erfahrungsgedächtnisses ist recht schlicht. Es signalisiert uns „Stop“ oder „Go“. Dabei ist völlig egal, welches GefĂĽhl auftritt – GefĂĽhle haben einzig die Aufgabe „stop“ oder „go“ zu signalisieren. NatĂĽrlich können somatische Marker den Verstand nicht ersetzen, weil sie uns keine weiteren Informationen liefern, auĂźer Annäherung oder Vermeidung. Wir brauchen den Kopf, um zu verstehen, warum uns eine Sitaution auf „Stop“ oder „Go“ einstimmt. Somatische Marker, also die Körperreaktion auf eine Situation, ein Wort oder ein Bild, treten in der Regel auf, bevor es zu verstandesmäßigen Aktivitäten kommt. Sie fällen somit wichtige Vorentscheidungen. Das ist vielen Menschen nicht bewusst.Viele Menschen mĂĽssen ihre Wahrnehmung  erst schulen, um auch feine somatische Marker mitzubekommen. Eine Super-Technik um die eigenen somatischen Marker kennenzulernen, ist jede Form der Achtsamkeitspraxis, besonders Yoga!

Wenn du deine somatischen Marker präzise wahrnehmen kannst, bist du klar im Vorteil. Du hast dann die Möglichkeit herauszufinden, welche Gründe für oder gegen eine Handlung sprechen und ob du dein Verhalten ändern willst oder nicht. Es lohnt sich sehr Körpersignale/ Somatischen Marker ernst zu nehmen und zu nutzen.

Das eigene Bauchgefühl, deinen Instinkt, deine somatischen Marker nicht ernst zu nehmen oder gar über Jahre hinweg zu ignorieren, ist ein Indiz für geringen Selbstwert. Ganz befreit von diesen Momenten geringen Selbstwertes ist wohl kein Mensch. Muss auch nicht. Solange wir wach und bewusst sind und diese Momente mitbekommen, können wir üben, uns selbst immer wieder aufzubauen und den „Selbstwert-Muskel“ zu trainieren (Stichwort Resilienz = Psychische Widerstandskraft).

Wenn du ein klares „Ja“ hast auf die Frage:

Willst du deinen Selbstwert-Muskel trainieren?

dann melde dich noch heute an zum Selbstwert-Charger Wochenende vom 06.-08.12.2019! +++ nur noch wenige freie Plätze +++

Eine Investition in DICH lohnt sich immer!

Alle Infos hier: https://www.yoco-limburg.de/event/selbstwert-charger/