Warum Yoga & Coaching?

Warum passen Yoga und Coaching perfekt zusammen, obwohl sie auf den ersten Blick wie zwei völlig verschiedene Methoden wirken? Viele finden den Weg zum Yoga, um wieder entspannen zu lernen, RĂŒckenschmerzen loszuwerden und den Körper fit und beweglich zu halten. FĂŒr andere ist eine spirituelle Sehnsucht Triebfeder, um auf die Übungsmatte zu kommen. Die Motivation ist einmal mehr irdischer Natur, das andere Mal transzendenter. Worum es im Life- Coaching geht und warum dies ein lohnender Weg sein kann, ist lĂ€ngst nicht so klar. Darauf gehe in folgenden Blogs noch nĂ€her ein.

Heute möchte ich unter die Lupe nehmen, warum eine bewusste Kombination von Yoga und Coaching die Garantie liefert, dass du ein glĂŒcklicherer Mensch wirst – vorausgesetzt natĂŒrlich, du bist mit Herzblut bei der Sache.

Was genau passt zusammen bei Yoga und Coaching?

1. Verbindung

Durch beide Methoden wird verbunden, was wir als getrennt erleben. Im Yoga geht es erst mal um die Verbindung von Körper, Geist und Seele, bei sehr ernsthafter Praxis um die RĂŒckverbindung mit dem göttlichen Ganzen. Im Coaching geht es um die Verbindung von schlummernden Ressourcen mit aktuellen Herausforderungen. Um die BrĂŒcke vom Wunsch zur Wirklichkeit. Beide AnsĂ€tze verbinden uns mehr mit unserem Inneren und geben Orientierung wie wir mit unserer Ă€ußeren Lebenswelt verbunden sind.

2. Ganzheitliches Betrachten

Eine Bedeutung von Yoga ist „Einheit“. Es geht um die Vereinigung der GegensĂ€tze: Anspannung und Entspannung, Dynamik und Ruhe, Einatmen und Ausatmen, Yin und Yang. Es geht darum, vom GefĂŒhl des getrennt Seins, zurĂŒck zu kehren in das GefĂŒhl der Einheit. Obwohl dieser Aspekt im Yoga sicherlich wesentlich mehr Tiefe und spirituelle Dimension besitzt, trifft er auch auf Coaching zu. Auch hier geht ein weiter Raum auf, wenn wir erkennen, dass scheinbar unerreichbare (von uns getrennte) Ziele plötzlich zu machbaren Möglichkeiten werden. Um dieses Vereinen zu erreichen, braucht es das ganzheitliche Einbeziehen von Aspekten, die bisher nicht berĂŒcksichtigt wurden.

3. Balance

Verbundenheit der verschiedenen Anteile zu einem harmonischen Ganzen ist nie ein fertiger Zustand, sondern immer ein dynamisches Gleichgewicht. Mal braucht der Körper mehr Aufmerksamkeit im Yoga, mal die Seele. Im Coaching geht es bei genauerem Hinsehen ebenfalls um Balance. Ein hartnĂ€ckiges Problem wirft uns aus der Bahn und macht uns unzufrieden oder wir haben das GefĂŒhl, etwas Wichtiges fehlt fĂŒr ein glĂŒckliches Leben. Teil des Coaching- Prozesses ist es, diese Schieflage auszubalancieren. Die Dominanz bzw. ZurĂŒckhaltung verschiedener Persönlichkeitsanteile auszugleichen. DafĂŒr holen wir bisher unbewusste blockierende GlaubenssĂ€tze und Verhaltensmuster ins Bewusstsein. Und wandeln sie nach und nach in aktives und kreatives Gestalten unserer Welt nach unseren Vorstellungen.

4. Verlassen der Komfortzone

Um im Coaching einen wirklichen Durchbruch zu erleben, musst du die Komfortzone verlassen. Du kommst zum Ziel, indem du neue Dinge tust, die du vorher fĂŒr viel zu groß, zu beĂ€ngstigend oder auch zu einfach fĂŒr dich gehalten hast. Dasselbe gilt im Yoga. Auch Yoga findet außerhalb der Komfortzone statt. Wir erweitern unseren Bewegungsspielraum zunĂ€chst physisch. Das hat in der Regel dann auch mehr geistige FlexibilitĂ€t zur Folge.

5. Bewusstes Agieren

Auf der Matte bemĂŒhen wir uns, jeder Wahrnehmung mit Nicht-Werten und Nicht-Urteilen zu begegnen. Wenn du in dieser gedanklichen NeutralitĂ€t geĂŒbt bist, hast du einen Riesenvorsprung im Coaching und findest schneller zurĂŒck in bewusstes Agieren anstelle von unbewusstem Reagieren. Nicht Werten und Urteilen schenkt dir innere Freiheit und mehr Gelassenheit gegenĂŒber den Höhen und Tiefen des Lebens. Innere Freiheit und Ă€ußerer Handlungsspielraum sind immer auch Ziele im Life-Coaching. Ein wesentliches Werkzeug hier sind gute Fragen. Fragen, die dich öffnen. Und hĂ€ufig schon eine neue Richtung im Denken, eine frische Perspektive fĂŒr die Lösung des Problems andeuten. Yoga und Coaching weiten den Geist und schaffen Platz fĂŒr frische, kĂŒhne Ideen als Samen der Lebensfreude.


Bewusstseinsstufen im Prozess

Bei beiden Methoden geht es fĂŒr die meisten Menschen um Selbsterkenntnis. Wer besonders ambitioniert nach Sinn und ErfĂŒllung sucht, ist bereit, auch die weiter fĂŒhrenden Stufen zu betreten. Selbsterkenntnis setzt die FĂ€higkeit voraus, „nach innen zu lauschen“ und sensibel dafĂŒr zu werden, wie unsere Innenwelt mit der Außenwelt in Resonanz geht. Im digitalen Zeitalter werden unsere Sinne stĂ€ndig stark ins Außen gezogen. Da ist es ein Privileg, die FĂ€higkeit zur Selbstwahrnehmung zu besitzen. Ich sehe sie an als wichtige Basiskompetenz fĂŒr ein gelungenes Leben.

Folgende Stufen ziehen sich sowohl beim Yoga als auch beim Coaching wie ein roter Faden durch die konstruktive Auseinandersetzung mit uns selbst.

  1. Selbstwahrnehmung: wir werden „spĂŒrig“ dafĂŒr wie es uns wirklich, hinter der Fassade geht
  2. Selbsterkenntnis: wir erkennen unsere Muster und Macken und deren Anteil an unseren Schwierigkeiten
  3. Selbstannahme und Eigenverantwortung: wir steigen aus dem Opferdrama aus, vergeben uns selbst und schieben nicht mehr Anderen die Verantwortung fĂŒr unsere Situation in die Schuhe
  4. Selbstwert: wir entwickeln gesunden Egoismus, Klarheit unserer Grenzen und heilsame WertschĂ€tzung fĂŒr unser So-sein
  5. Selbstliebe: wir sind uns selbst wie eine liebende Mutter fĂŒr ihr Kind und aktivieren damit die SelbstheilungskrĂ€fte von Körper, Geist und Seele

Geerdete SpiritualitÀt

Was die Tiefe der Bewusstwerdung angeht, sind die ÜbergĂ€nge fließend. An der OberflĂ€che geht es los mit der körperlichen Motivation, Yoga zu ĂŒben. Dann wird die Wahrnehmung feiner und das BedĂŒrfnis, Geist und Seele tiefer zu erforschen bei einigen Menschen grĂ¶ĂŸer. An dieser Stelle kommen sie ins Coaching oder (die Frauen) in Frauenkreise. Diese Erfahrung kann im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung „mitteltief“ bleiben oder zu einer integrierten Lebens-, ja GlĂŒckspraxis werden, die spirituellen Charakter hat. Je nachdem wie tief du dich einlĂ€sst. Hier schließt sich der Kreis zur transzendenten Ebene des Yoga. Mein Yoga, die Feminine Life-Coachings und Frauen-Oasen basieren auf einer geerdeten SpiritualitĂ€t. Damit meine ich: wir geben die Verantwortung fĂŒr das Gelingen unseres Lebens nicht ab an feinstoffliche Instanzen (Gott, Engel, Meister, Naturwesen etc.), sondern nehmen sie voll zu uns. Trotzdem dĂŒrfen wir uns natĂŒrlich eingebettet fĂŒhlen in eine höhere Macht – egal wie wir sie nennen – , uns anvertrauen und uns beschĂŒtzt und gefĂŒhrt wissen.


Das Besondere an Yoga & Coaching mit Elisabeth

Bei mir findest du einen besonderen Mix der Methoden, der deine Herausforderungen von beiden Seiten angeht und dich damit kraftvoller und schneller ans Ziel bringt. Dazu einen Tiefgang, der nicht missionieren will, sondern volle Eigenverantwortung fordert.

  • mein Yoga nutzt den Körper als Haupt-Zugang zu Wohlbefinden, Ausgeglichenheit, innerer StabilitĂ€t und Erdung. Gleichzeitig setze ich Fragen, sprachliche Bilder und auf das Unterbewusstsein wirkende Meditationen aus dem Coaching so ein, dass sie eine BrĂŒcke bilden zur besserten Körperwahrnehmung.
Yoga Embodiment
  • mein Life Coaching fĂŒr Frauen (Feminine Life Coaching) kommt ebenfalls von zwei Seiten. Ich gebe dir Impulse, neu zu denken und festgefahrene Strukturen in deinem Gehirn aufzubrechen. Wir bleiben dann aber nicht in der Mindset-Arbeit hĂ€ngen, sondern du erlernst Körperanker (hergeleitet aus dem Yoga u.a. Heilsystemen) und speicherst neue Erkenntnisse und Zielstrategien nicht nur in den grauen Zellen des Gehirns, sondern in jeder Körperzelle. Das macht einen gewaltigen Unterschied. Du lernst, das, was du dir vornimmst, wirklich zu verkörpern! Diese Kombi ist Gold wert und kann Coaching von einer 08-15 in eine 007 Erfahrung verwandeln, die dein Leben fĂŒr immer verĂ€ndert. Durch fĂŒr Frauen heilsame Meditationen und eine seelen-nĂ€hrende WertschĂ€tzungspraxis kommt Tiefe hinzu, die ĂŒber „profane“ Persönlichkeitsentwicklung hinausgeht.
Coaching Embodiment

Erfahrung und Ergebnis

Grob vereinfacht können wir sagen: Hatha-Yoga setzt am Körper an. Coaching setzt am Mindset an. Beide tragen dazu bei, uns selbst zu begreifen. Und das ist die Basis fĂŒr bewussten Wandel hin zu mehr LebensglĂŒck.

Yoga und sein Fokus auf das Erfahren im Hier und Jetzt wirkt als ganzheitliche Übungsform ungeheuer unterstĂŒtzend – nicht nur auf den Körper, sondern auch auf Geist und Seele. Die Anleitung durch eine erfahrene Lehrerin, einen erfahrenen Lehrer kann das Entfalten der ganzheitlichen Wirkung sehr fördern.

Coaching als ergebnisorientierte Methode ist ein hervorragender Weg, aus sich selbst heraus Problemlösungen zu finden. Und TrĂ€ume umzusetzen, die vorher undenkbar schienen. Aufgabe des Coaches ist es, Reflexionshilfe zu geben und dabei die IntegritĂ€t des Coachees (= Person, die ein Coaching in Anspruch nimmt) zu fördern. Im Unterschied zur reinen Beratung hebt das Coaching die Selbstbestimmung der Klientin hervor. Es gibt keine vorgefertigte Lösung, wohl aber fĂŒr das angestrebte Ziel bewĂ€hrte Techniken, die trainiert werden.

Yoga und Coaching werfen Licht auf unsere blinden Flecken, so dass lang gebundene Lebensenergie frei wird.


Wie Yoga & Coaching wirken

Folgende Wirkungen sind dem Yoga & dem Coaching gemeinsam. Beides:

  • öffnet deinen Körper, deinen Geist und deine Seele
  • macht dich auf allen drei Ebenen geschmeidiger
  • zeigt dir Wege in die Entspannung und schult deine FĂ€higkeit los zu lassen, was dir nicht (mehr) dient
  • verbindet dich mit deiner inneren Stimme und deiner Intuition. Du spĂŒrst deine eigene Wahrheit wieder klar.
  • wirkt sich positiv auf deine Körperhaltung und Körpersprache aus
  • beruhigt und klĂ€rt den Geist
  • bringt dich in Kontakt mit deiner Seele
  • lockt dich aus der Komfortzone, ist DĂŒnger fĂŒr dein persönliches Wachstum und mehr LebensqualitĂ€t
  • macht dich wach und achtsam
  • fördert allgemeine Dankbarkeit und WertschĂ€tzung
  • lĂ€sst dich selbst Antworten und Lösungen finden
  • baut dein SelbstwertgefĂŒhl auf
  • nimmt Stress aus deinem System und bringt dich zurĂŒck in inneres Gleichgewicht

Die Liste ließe sich problemlos verlĂ€ngern.

Darum passen Yoga und Coaching perfekt zusammen

Weibliche PrÀsenz und Ganzheitlicher Yoga

Wenn wir die im Yoga erfahrbare Körperlichkeit mit ins Coaching nehmen wirkt das beschleunigend auf die Erreichung der Ziele. Die Umsetzung ist dann solide geerdet und stabil. Wenn wir bewĂ€hrte Mindset-Techniken aus dem Coaching mit ins Yoga nehmen, können wir besser bei uns bleiben. Wir fĂŒhlen uns den Instagram- und Zeitschriften-Yogis nicht mehr gnadenlos unterlegen, sondern holen unsere Einzigartigkeit und SelbstwertschĂ€tzung mit in jeden Atemzug, in jede Asana. Ich nenne das Embodiment: die beste Version meiner Selbst verkörpern. Embodiment ĂŒberlistet die Bequemlichkeit des Gehirns, lieber in alte destruktive Muster zurĂŒck zu fallen als etwas Neues praktisch umzusetzen.

Wenn Kopf und Körper sich nicht verbinden und sich nicht einig sein können, weil wir unsere Hausaufgaben nur halb erledigt haben, hÀngt das Herz ewig dazwischen. Im LoyalitÀts-Konflikt, welcher Instanz es jetzt folgen soll. Werden Yoga und Coaching miteinander verbunden, stÀrken sie gegenseitig ihre positiven Wirkungen. Und geben dem Herzen Richtung und Klarheit. Liebe, die QualitÀt des Herzens, hat viel mit Klarheit zu tun.

Ich kann mit Überzeugung und aus eigener Erfahrung sagen: wer beschlossen hat, den Weg der VerĂ€nderung zu gehen, wird mit Yoga und Coaching zum Ziel kommen. Lass uns gern darĂŒber sprechen, ob wir gemeinsam losgehen.

Deine

Resilienz – das Immunsystem der Seele

Vor 10 -15 Jahren hĂ€tte ich nie geglaubt, mal einen Blog ĂŒber Resilienz zu verfassen. Warum? Ich war nicht resilient. So was von gar nicht. Vielmehr hab ich mir nichts sehnlicher gewĂŒnscht als ein dickes Fell, die FĂ€higkeit mich abzugrenzen, „Stop“ zu sagen, klar zu bleiben in herausfordernden Situationen und teilweise chaotischen Verstrickungen mit meiner Umwelt.

Schon der ganz normale Alltag war anstrengend, ganz zu schweigen von Phasen, die fĂŒr Körper, Geist und Seele Stresstest bedeuten (z.B. private oder berufliche UmbrĂŒche oder eben eine weltweite Corona-Krise).

Nun schreibe ich darĂŒber und bin froh und glĂŒcklich, in den letzten Jahren eine gigantische Entwicklung in Sachen Resilienz hingelegt zu haben. Wenn ich das kann, kannst du das auch! Ich will dir Mut machen und dich erinnern, welch ein wunderbares Wesen du bist. Voller Möglichkeiten!

Definition

Resilienz (von lateinisch resilire ‚zurĂŒckspringen‘ ‚abprallen‘) oder psychische WiderstandsfĂ€higkeit ist die FĂ€higkeit, Krisen zu bewĂ€ltigen und sie durch RĂŒckgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen als Anlass fĂŒr Entwicklungen zu nutzen.

Quelle: Wikipedia

Was entscheidet, ob du auch in Krisen psychisch widerstandsfÀhig = resilient bist oder nicht?

Verhinderer von Resilienz

NatĂŒrlich gibt es neben den Resilienz fördernden Faktoren auch solche, die extrem hinderlich sind. Ich beginne mit diesen, weil ich die „happy happy, always happy“ Brille, die ausschließlich in die Sonne (das Positive) blicken will, als Selbstverarschung betrachte. Sei ehrlich zu dir, welcher der folgenden Resilienz-Verhinderer evtl. etwas mit dir zu tun hat:

  1. Opferbewusstsein / hartnÀckige Schuldzuweisung
  2. Erlernte Hilflosigkeit („ich hab’s einmal nicht geschafft, also schaffe ich es nie“)
  3. Fehlende Eigenverantwortung
  4. VerdrÀngung / Unbewusstheit
  5. Verbitterung
  6. Bequemlichkeit / alles beim Alten lassen wollen

Das Fundament fĂŒr Resilienz

Resilienz_Bindung_Netzwerk

Die erste große Langzeit-Resilienz-Studie der us-amerikanischen Entwicklungspsychologin Emmy Werner in den 1950er Jahren auf der Hawaii-Insel Kauai kam zu einem spannenden Ergebnis. Werner untersuchte alle Kinder eines Geburtsjahrgangs bis weit ins Erwachsenenalter hinein. Alle Kinder wuchsen unter denselben ungĂŒnstigen Rahmenbedingungen auf der damals ganz und gar nicht paradisischen Insel auf: hohe Arbeitslosigkeit, viel Gewalt und hohe KriminalitĂ€tsrate (schon bei Kindern und Jugendlichen), massiver Dorgenmissbrauch, rauhes soziales Klima, Perspektivlosgkeit.

Wie zu erwarten, rutschten 2/3 der Kinder in dieselben Drogen- und Gewalt-Muster ab, die ihnen vorgelebt wurden. 1/3 der Kinder jedoch nicht! Warum? Den großen Vorsprung, den dieses eine Drittel hatte, war eine echte Bindung zu mindestens einer Person, die Werte vermittelte. Das wichtigste fĂŒr Resilienz ist soziale Bindung!


Die 7 Kernkompetenzen von Resilienz

Die meisten Quellen geben im Ganzen 7 Kernkompetenzen als Bausteine einer starken psychischen Widerstandskraft an. Gerate bitte nicht in Panik, wenn du dich vielleicht nur in drei oder vier der unten aufgelisteten Bausteine wiederfindest. Ein paar zu haben, ist schon wunderbar. An den anderen Kompetenzen kannst du weiterarbeiten, wenn du erstmal um ihre Bedeutsamkeit weißt.

Resilienz_Kompetenzen

Die 7 Kernkompetenzen fĂŒr Resilienz sind:

  1. Akzeptanz – grundsĂ€tzliche Annahme unwillkommener Herausforderungen, in dem Wissen, dass sie Teil eines jeden Lebens sind
  2. Lösungsorientierung – statt des Jammerns ĂŒber das, was alles nicht möglich ist, Fokus auf auf die Möglichkeiten; vorwĂ€rts gerichtetes Denken
  3. Optimismus – grundsĂ€tzliches, Vertrauen darin, dass das Leben es gut mit dir meint (nicht zu verwechseln mit „Ich schwĂ€tz mich froh, damit es nicht weh tut“!)
  4. Selbstwahrnehmung – FĂ€higkeit, sowohl körperlich, als auch mental und emotional wach und ehrlich zu beobachten, wo ich mich selbst sabotiere und sanft, aber konsequent gegenzusteuern (Anmerkung: Yoga ist fantastisch geeignet, eine ganzheitliche Selbstwahrnehmung zu kultivieren)
  5. Selbstwirksamkeit – EntscheidungsfĂ€higkeit „das ist mein nĂ€chster Schritt“ und eigenstĂ€ndiges, optimalerweise eigeninitiatives Handeln in diese Richtung
  6. Bindung – eingebettet Sein in ein soziales Netzwerk, das dir Rat, WertschĂ€tzung und UnterstĂŒtzung gibt
  7. Sinnhaftigkeit – Das Wissen – ohne zumindest eine Ahnung – um dein WARUM? Warum bin ich hier? Welche Werte möchte ich leben? Was ist der Sinn meiner Ziele, meines Lebens?

Das SahnehÀubchen

Wenn oben genannte Faktoren sozusagen der Tortenboden mit Belag sind, möchte ich dem Resilienz-Törtchen noch ein SahnehĂ€ubchen aufsetzen. Denn Fett schmiert ja die Seele und ist GeschmackstrĂ€ger fĂŒr mehr Genuss. Aus meiner Erfahrung spielt Folgendes eine gewichtige Rolle, um deine psychische Widerstandskraft tief und dauerhaft zu ankern:

GlĂŒck_Resilienz
  • Selbstverantwortung – ehrliches Hinterfragen: Wie habe ich zur gegenwĂ€rtigen Situation beigetragen? Verantwortung ĂŒbernehmen ist erst mal unangenehm, gibt dir aber Kraft und Eigenmacht zurĂŒck!
  • Selbstliebe – Abkopplung vom Leistungsdruck unserer Gesellschaft. Sei freundlich mit dir und deinem Scheitern! Das verĂ€ndert alles.
  • Achtsamkeit – mach dir immer wieder klar, dass die FrĂŒchte deiner Anstrengungen, um aus deinem Schlamassel raus zukommen, erst mal reifen mĂŒssen, damit du sie genießen kannst. Am Gras zu ziehen, hilft bekanntlich nicht. Gib den Prozessen die Zeit, die sie brauchen.
  • Humor – wenn du ĂŒber dich selbst lachen kannst, auch wenn du echt gerade Pech hast, bist du bereits auf dem Level der Meisterschaft.

Wie kannst du Resilienz trainieren?

6 Notfall-Helfer, wenn du innerlich abrutschst

Resilienz_Notfall-Übungen
  1. SchĂŒttel dich! – Embodiment – Übung, um eine klebrige, erstarrte Frequenz abzuschĂŒtteln. Am besten auf eine Musik, die dich belebt, schĂŒttel dich mind. 10 Minuten lang durch: locker aus den Knien lass den ganzen Körper wippen und wackeln. Stell dir dabei vor, du schĂŒttelst den alten Mist buchstĂ€blich ab. Bemerke, wie es dir danach geht.
  2. „Stopp! Sei bewusst“ – Mindset-Übung. Ertappe dich dabei, wenn du ins Opfer oder in VerdrĂ€ngung gehst. Sag dir (laut) „Stopp!“ und hol dich in deine PrĂ€senz. Lass den Moment so sein wie er ist. Erlaube dir, ALLES zu fĂŒhlen.
  3. „Kontrolliertes Abkotzen“ – Schrei‘, weine oder renne aufgestaute Emotionen eine gewisse Zeit bewusst raus. Danach wĂ€hle bewusst die Frequenz (z.B. Dankbarkeit, MitgefĂŒhl, 
), nach der du dicht sehnst. Das braucht Disziplin und Übung, ja. Funktioniert aber.
  4. Fokus auf die neu gewÀhlte Frequenz (Brennglas-Effekt)
  5. Sanftes und konsequentes ZurĂŒckkehren in dein Lösungs-Szenario, wenn der Sog alter Muster einsetzt. HartnĂ€ckig bleiben!  (Natur & Meditation sind hier mĂ€chtige Helfer, um dich rĂŒckzuverbinden mit dem, was dir wichtig ist)
  6. Frage: Was kann ich hier und jetzt tun fĂŒr meine gute Zukunft? Dann setze es um!

5 Alltags-Übungen fĂŒr deine innere StĂ€rke

Resilienz_innere StÀrke
  1. Das Optimismus-Tagesbuch / Dankbarkeits-Tagebuch – schreibe tĂ€glich abends mind. 5 Gegebenheiten rein, fĂŒr die du dankbar bist.
  2. TĂ€gliche positive SelbstgesprĂ€che / positiver innerer Dialog – „Ich bin wertvoll“, „Ich bin gut so wie ich bin“,  „Ich bin einzigartig“
  3. Erfolgsglas – wĂŒrdige dich jeden Tag fĂŒr 3 oder mehr Sachen! Schreib sie auf kleine Zettel uns sammle diese in einem besonders großen, schönen Glas oder einer Vase. BegrĂŒnde, warum das Aufgeschriebene ein Erfolg ist, damit du dir den Erfolg auch glaubst.
  4. tĂ€glich 3 Ziele, die du auch umsetzt: HVA = high value activities fĂŒr deine Ziele. Sie sollten realistisch machbar sein und kontinuierlich umgesetzt werden!
  5. Auftanken in Stille / Meditation / Natur


HĂ€kelsprĂŒche

Resilienz_Lernen

„HĂ€kelsprĂŒche“. Keine Ahnung mehr, woher diese Wortkreation stammt. Ich liebe philosophisch wertvolle Zitate, Extrakte von Weisheit und Wahrheit und sammle diese seit meinem 14. Lebensjahr in kleinen BĂŒchlein. Hier ein paar HĂ€kelspruch-Highlights zum Thema Resilienz:

„Man muss das Gute auch am Rande des Abgrunds nicht aufgeben.“ Friedrich Wilhelm Freiherr von Humboldt

„Entschlossenheit im UnglĂŒck ist immer der halbe Weg zur Rettung.“ Johann Heinrich Pestalozzi

„Almost every successful person begins with two beliefs: the future can be better than the present, and I have the power to make it so.“ David Brooks

„Ganz gleich, wie beschwerlich das Gestern war, stets kannst du im Heute von neuem beginnen.“ Buddha

Quelle: Gesellschaft fĂŒr Resilienz

Wie geht es dir dieser Tage mit deiner inneren StÀrke? Was nÀhrt sie? Was schwÀcht sie? Schreib gern dein Feedback ins Kommentar.

Ich wĂŒnsche dir von Herzen gute Gesundheit, Sonne im Herzen und Bindungen zu Menschen, die das Beste in dir sehen.

Bis bald, deine

Du willst regelmĂ€ĂŸig wertvolle Inspiration, Tipps und Tricks fĂŒr selbstbestimmtes, frisches Leben?

Yoga-Dschungeltour

Wie du den Yoga-Kurs findest, der zu dir passt*

*mit Download-Übersicht und Video

Du suchst einen Yoga-Kurs, der zu dir passt? Das ist gar nicht so einfach, bei all den Angeboten da draußen!

Wir haben heute einen regelrechten Dschungel der Yoga-Stile. Dieser Wald ist wunderbar vielfĂ€ltig und bunt, aber auch so dicht, dass du dich leicht darin verlaufen kannst. Mein Anliegen in diesem Blogbeitrag ist es daher, dich an die Hand zu nehmen. Ich möchte dir eine AbkĂŒrzung durch das Dickicht zeigen, damit du möglichst in dem Yoga -Kurs ankommst, der wirklich zu dir passt.

Auf unserer Exkursion stelle ich dir, um es ĂŒbersichtlich zu halten, die bekanntesten großen Yoga-Richtungen vor. Falls du darĂŒber hinaus noch weitere Inspiration möchtest, schau dir ergĂ€nzend die Auflistung von Asana-Yoga an. Dann gibt es natĂŒrlich noch Übungsstile, die auf Personengruppen mit besonderen BedĂŒrfnissen zugeschnitten sind: Kinder, Teenager, Schwangere, Senioren oder Menschen mit EinschrĂ€nkungen. Über google findest du Angebote in deiner Region.

Hier kommt mein Navigationssystem fĂŒr deinen Yoga-Stil. Lass uns losgehen: Mache einen Haken hinter jeden Aspekt, der zu dir passt, und du weißt deine Richtung!

Yoga-Weg_Navigation
Quelle: Pixabay

Was soll dein Hauptnutzen sein aus einem Yoga-Kurs?

  • Brauchst du v.a. Entspannung und Stressabbau? Runterkommen von der Hektik des Alltags? Sehnst du dich nach Entschleunigung?
  • Bist du neugierig, mehr ĂŒber deinen Atem zu erfahren und wie du ihn steuern kannst, um deinen Geist zu kontrollieren?
  • Geht es dir um Achtsamkeit und verfeinerte Körperwahrnehmung?
  • Oder ist dir eher danach, deine Power zu spĂŒren? Willst du Kraft aufbauen und deine Grenzen an Körperbeherrschung und Beweglichkeit dehnen oder gar sprengen?
Yoga-Stile_Entspannung
Quelle: www.pexelc.com

Was fĂŒr ein Typ bist du?

klassischer Yoga

  • Mehr Pranayama (=AtemĂŒbungen) und Meditation
  • Eher Still
  • BewĂ€hrte Übungsabfolgen
  • Meistern Jahrtausende alter bewĂ€hrter Übungen
  • eher ganzheitlich ausgerichtet: Körper, Gesit und Seele gleichermaßen ansprechend

moderner Yoga

  • Eher körperlich fokussiert
  • HĂ€ufig keinerlei Mediation und nur wenig Pranayama
  • vermehrter Einsatz von Hilfsmitteln (Gurte, Blöcke, BĂ€lle, Faszien-Rollen etc.)
  • HĂ€ufig mit Musik unterlegt
  • Immer neue Übungsabfolgen
  • immer neue Variationen bewĂ€hrter Asanas (=Körperhaltungen)
Quelle: www.pexels.com

Finde deinen Yoga-Stil in der Überblick-Tabelle

Welche Lehrerpersönlichkeit passt zu dir?

  • Brauchst du jemanden, der dich in jeder Yogastunde an deine Grenzen bringt und dich aktiv herausfordert, deine Grenzen zu weiten? Eine Persönlichkeit, die dich stetig mit dem inneren Schweinehund konfrontiert? Nein? Suchst du eine*n Lehrer*in, die*der dich beruhigt und erdet? Oder wĂŒnschst du dir eine Lehrerpersönlichkeit, die beides in einem guten Mix verkörpert?
  • Sollte die Person mĂ€nnlich oder weiblich sein oder ist das egal?
  • Welche Art von Stimme hörst du gern?
  • Welcher Level an SpiritualitĂ€t bzw. BodenstĂ€ndigkeit entspricht dir?
  • LĂ€sst du dich gern von der Yogalehrerin / vom Yogalehrer durch BerĂŒhrung am Körper in einer Asana (= Yogahaltung) korrigieren? Oder ist es dir lieber, hauptsĂ€chlich durch verbale Korrekturen deine optimale Ausrichtung (dein Alignment) zu finden

In welchem Setting fĂŒhlst du dich wohl?

  • Magst du moderne Fitness-Studios mit hĂ€ufiger wechselnden Lehrern und eher funktionalem Ambiente, die dafĂŒr mit einer Menge an Parallelangeboten punkten?
  • Oder fĂŒhlst du dich wohl im privaten Yoga-Studio mit starker Lehrer-SchĂŒler-Bindung, die oft ĂŒber viele Jahre bestehen bleibt?
  • Vielleicht passt fĂŒr dich ein Yogazentrum mit einer klaren Ausrichtung und mehreren Unterrichtenden am besten?

Übrigens, im YoCo-Limburg Blog von Mai 2019 findest du weitere interessante Infos zu den 6 Yoga-Wegen und den 8 Yoga Stufen.

Yoga mit Elisabeth

Hier stelle ich mich und mein Yoga kurz vor. Vergessen habe ich zu erwĂ€hnen: RĂŒckenschmerzen werden sich verabschieden und du wirst wie ein Baby schlafen! Wenn die Chemie stimmt und der Funke ĂŒberspringt, schreib gleich eine Email und vereinbare einen Termin fĂŒr eine Probestunde: info@yoco-limburg.de

ganzheitlicher Yoga: gesunder Körper – klarer Geist – offenes Herz

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Hara – die Mitte des Menschen

„
Weder der Kopf noch das Herz sind das Wichtigste. Die MĂ€nner haben die Bedeutung des Kopfes ĂŒberschĂ€tzt und die Frauen haben die Bedeutung des Herzens ĂŒberschĂ€tzt. Der wichtigste Punkt im Körper eines Menschen ist der Nabel.“

So schreibt der indische Philosoph und BegrĂŒnder der Neo-Sannyas-Bewegung Osho † in seinem „Hara Buch – ZurĂŒck zur Quelle der Lebenskraft“, Innenwelt-Verlag 2009.

Wie ist das bei dir?

Ich persönlich bin ziemlich schnell angenervt von allem, was an der OberflĂ€che bleibt, nĂŒchtern, flach und mittelmĂ€ĂŸig ist. Und anders herum: wenn‘s zuuuu herzerweichend wird, zu weichgespĂŒlt und abgehoben, kann ich auch nicht mitgehen.

Ich brauche die gesunde Mitte.

Denn: Ich möchte mein Leben tief und weit gestalten! Wenn ich sterbe, will ich in Demut auf erfĂŒllte Jahre zurĂŒckblicken mit dem GefĂŒhl, in Achtsamkeit das Beste aus mir heraus geholt zu haben und mich der Welt – v.a. meinen Liebsten – rĂŒckhaltlos geschenkt zu haben. Niederlagen und Scheitern eingeschlossen. Lange dachte ich, Meisterschaft des Lebens ereignet sich durch Verstehen, Wissen und Transzendieren der materiellen Welt. Alles Körperliche sei zweitrangig – so dachte ich.

Heute weiß ich: erst wenn ich meinen Körper ehrlich, achtsam und gleichsam radikal (im Sinne von „von der Wurzel her“) bewohne, hat all das Wissen einen Raum, durch den es zum Ausdruck kommen kann. EMBODIMENT wird das genannt. Der Dreh- und Angelpunkt dafĂŒr ist das HARA (japanisch = Bauch). Die alten Heil- und KampfkĂŒnste, v.a. die ZEN-Tradition und alte Yogaschriften beschreiben es.

·       die „innere Mitte“, die alle suchen, ist ein ORT IM KÖPRER!

·       PrĂ€senz und damit „pralles Leben im HIER & JETZT“ geht nur IM und MIT dem KÖRPER!

·       Vertrauen, Sicherheit, WĂŒrde und Kraft sind keine bloßen mentalen Konstrukte,

         sondern brauchen ein körperliches Fundament!


Verschiedene Namen – eine Wahrheit

ZEN-Experte Karlfried Graf DĂŒrkheim † schrieb in seinem Buch „HARA – Die Erdmitte des Menschen“, Otto Wilhelm Barth Verlag, 1991:

„Ein ganzer Menschen zu werden ohne Hara, ohne Gewinnung der leibseelischen Mitte ist nicht möglich.“

Hier kannst du eine Demonstration von ihm sehen, wie HARA die Lebenskraft aktiviert:

Im Hara berĂŒhren sich die KrĂ€fte von Himmel und Erde! Insofern ist die QualitĂ€t dieses Ortes körperlich und nicht körperlich zugleich. Es ist ein existentieller Ort, der die Geheimnisse und Wucht von Leben und Tod birgt.

Osho spricht vom Nabel, DĂŒrckheim vom Hara, Rachael Jayne Groover vom womb space: alle meinen die gleiche mĂ€chtige Kraft, die kaum beschrieben, sondern nur ĂŒber den Körper erfahren werden kann.

Rachael Jayne Groover, meine Mentorin in „weiblicher PrĂ€senz“ in ihrem TEDx Talk ĂŒber embodiment:

Diese Kraft hat mein Leben verÀndert:

Meine Yoga-Praxis, meine Beziehung zu mir und anderen Menschen, meine Arbeit – mein ganzes Im-Leben-stehen haben sich grundlegend stabilisiert, geklĂ€rt und sind heiterer geworden. Mein Herz lernt durch den Bauch immer mehr zu vertrauen und ist friedlicher geworden. Ich möchte sagen: die Seele heilt durch PrĂ€senz im HARA/NABEL/BECKENHERZ.


Osho beschreibt dies in einem wunderschönen Bild:

„ Die Wurzeln der Pflanzen liegen in der Erde. Die Wurzeln des Menschen liegen in der Seele. Aber weder ist der Kopf noch das Herz die Stelle, von wo aus der Mensch mit seiner Lebensenergie verbunden ist – 

“ Der Nabel ist wie die Wurzeln der Pflanze. Daraus entwickeln sich die Zweige von Herz und Verstand. „
an ihnen dann entfalten sich die BlĂŒten. Die BlĂŒten der Erkenntnis entfalten sich im Verstand; die BlĂŒten der Liebe entfalten sich im Herzen. Diese BlĂŒten aber sind es, die uns anlocken, und dann halten wir sie fĂŒr alles“. Weil die Wurzeln, der Ort, aus dem alles hervorgeht, unsichtbar in uns verborgen liegt.

Das wichtigste Erfahrungsinstrument des Menschen ist und bleibt der Körper.

Ich lade dich herzlich ein, heim zu kommen in deine Mitte. FĂŒr mich sind Yoga und das Kutlivieren von weiblicher PrĂ€senz der beste Weg dorthin. Magst du mit mir weitergehen?

von Herzen


Hier kannst du einen weiteren spannenden Artikel zum Hara, zur Quelle des Lebens lesen.

Und damit du Körper, Geist und Seele regelmĂ€ĂŸig erinnern kannst an das Schöne, Wahre und Gute, bestell meine kostenlosen Inspirationen bequem in dein Email-Postfach:

 

 

Off the mat – into the world

Yoga jenseits der Übungsmatte

„Off the mat – into the world“ ist eine inzwischen internationale Bewegung, die Werte des Yogasystems in die Gesellschaft und das tĂ€gliche Leben zu holen.

Der wöchentliche Yoga-Kurs ist fĂŒr viele eine Art rettender Anker, um dem Stress der modernen Zeit einen wirksamen Ruhe – Pol entgegenzusetzen.

Off the mat - into the world

In den Yogakursen geht es meist um Hatha-Yoga (= Yoga der Körperarbeit). Hier lernen wir mit achtsamem Fokus im Hier und Jetzt, den eigenen Körper bewusst zu bewohnen und auszubalancieren. Der Geist kommt zur Ruhe und wir fĂŒhlen uns geerdet, angebunden und ausgeglichen.

RĂŒckengesundheit, allgemeine KrĂ€ftigung und Beweglichkeit, bessere SchlafqualitĂ€t, mehr Gelassenheit und geistige Klarheit sind wunderbare Ergebnisse einer regelmĂ€ĂŸigen Yoga-Praxis.

(Hier kannst du dir einen Überblick verschaffen ĂŒber verschiedene Übungsstile)

Doch die Wirksamkeit des Yoga im weiteren Sinne geht weit ĂŒber die Übungsmatte hinaus.

Wer ernsthaft und lĂ€ngerfristig beim Yoga bleibt, wird automatisch auch mit anderen Yoga-Wegen in BerĂŒhrung kommen:

  • Jnana Yoga (Yoga des Wissens / Wer bin ich?)
  • Kundalini Yoga (Yoga der Energie)
  • Raja Yoga (Yoga der Meditation / Herrschaft ĂŒber den Geist)
  • Bhakti Yoga (Yoga der Hingabe)
  • Nada Yoga (Yoga des Klangs)

Die BeschĂ€ftigung mit den vielfĂ€ltigen Aspekten des Yoga nĂ€hrt ein Feuer im Menschen, das fĂŒr Wahrheit, GĂŒte und Schönheit im Innen und Außen brennt. Wie diese zu erreichen sind, beschrieb der große Yogameister Patanjali vor ca. 2000 Jahren im berĂŒhmten Yoga-Sutra (Yoga-Leitfaden):

Die Acht Stufen des Yoga

  1. Yama – zwischenmenschliche Ethik, „Wie gehe ich mit der Welt um?“
  2. Niyama – persönliche LebensfĂŒhrung, „Wie gehe ich mit mir um?“
  3. Asana– Körperhaltung, Stellung im Hatha-Yoga
  4. Pranayama – AtemĂŒbungen, Kontrolle der Lebensenergie
  5. Pratyahara – Entspannung, RĂŒckzug der Sinne vom Außen
  6. Dharana – Konzentration
  7. Dhyana – Meditation
  8. Samadhi – Überbewusstsein

Die 8. Stufe erreichen sicher die Wenigsten. Dennoch ist es heilsam fĂŒr unsere Erde und ihre Bewohner, wenn sich Viele auf den anderen Stufen ĂŒben. Dass die Yoga-Schulen rund um den Globus boomen, macht also Hoffnung!

„Ein Yogi ist wie ein GĂ€rtner,

der einen Ort immer etwas freundlicher und schöner hinterlÀsst,

als er ihn vorgefunden hat“

– David Swenson –

Immer mehr Organisationen und auch Unternehmen nutzen die uralten Techniken von Yoga und Meditation, um ganz praktische Projekte (von Musik, ĂŒber Sozialarbeit, bis UnternehmensfĂŒhrung) umzusetzen – immer mit einem gemeinsamen Ziel: die Welt ein bisschen gerechter, liebevoller, schöner zu gestalten.

Einige inspirierende Off-the-mat-into-the-world-Beispiele:

https://www.emptyhandsmusic.org/

https://www.karmakonsum.de/

https://mindfulleader.net/

http://www.offthematintotheworld.org/

http://shantigeneration.com/

https://www.yogitea.com/de/

http://yumig.de/

Ich bin ĂŒberzeugt, du und ich haben es in der Hand, in unserem tĂ€glichen Wirken einen positiven Off-the-mat-Beitrag zu leisten. Durch die Worte, die wir wĂ€hlen und die Entscheidungen, die wir treffen. Diese Haltung ist allen Yogis gemeinsam: „Love will rise again! Yeah it’s rising right now
.“

May all beings, in all worlds be happy and free!

Namasté

HARA – Bauch – Quelle des Lebens

Eine simple HARA-Tagesroutine bringt Vertrauen, Fröhlichkeit und viiiiiiiieeeel Kraft und verbindet dich mit der Quelle des Lebens. Und die liegt im Bauch.

Kaum ein anderer Körperteil unterliegt in der westlichen Gesellschaft einem solch brutalen Schönheitsreglement wie der Bauch. Bei MĂ€nnern UND Frauen. Durchtrainiert sollte er sein, flach, fest, straff und streifenfrei, am besten das ganze Leben lang – so wird uns ĂŒberall suggeriert.

Die realen BĂ€uche der meisten Menschen sehen, v.a. mit zunehmendem Alter, anders aus. Die der MĂŒtter unter uns sowieso. Sie sind oft weich (so hat es die Natur auch gemeint), mal mehr, mal weniger gerundet, manchmal mit bleibenden Streifen aus der Schwangerschaft geziert oder mit Kaiserschnittnarbe versehen.

Und wie fĂŒhlen wir uns damit? Nun – ein seeehr dicker Bauch schrĂ€nkt die Bewegungsfreiheit ein, beschĂ€mt angesichts des herrschenden Schönheitsideals und ist wahrscheinlich auch nicht so gesund. Jedoch machen sich unzĂ€hlige Menschen schon wegen unbedenklicher Pölsterchen jede Menge Stress. DiĂ€ten, verbissenes Sporttreiben, stĂ€ndiges Einziehen des Bauches, um eine gute Figur zu machen sind v.a. unter Frauen erschreckend verbreitet.

Hara Buddha Bauch

Dabei ist der Bauch per se soooooo schön! Hey: er ist die Wiege des Lebens!!! Der heilige Ort, an dem einst deine Reise in dieses Leben begann. Ein intimer, verletzlicher Ort und doch allesentscheidend potent.

Die fernöstlichen Weisheitslehren beschreiben den Bauch, japanisch: HARA, seit Jahrtausenden als „Quelle des Lebens“, „Kraftzentrum“, „Tor der Lebensenergie Qi“. Das im Volksmund zitierte BauchgefĂŒhl meint unsere Intuition, unser Verbunden Sein mit den universellen Gesetzen. Aus dem Hara, dem Bereich 7 – 8 cm unterhalb des Nabels im Inneren der Bauchhöhle, kommt unser GefĂŒhl von Vertrauen und Sicherheit, außerdem unsere KreativitĂ€t. Dies sind keine leeren Worte, sondern anatomische Wirklichkeit. Inzwischen spricht auch die westliche Medizin vom Bauch als dem „zweiten Gehirn“. Ganze 90 % des GlĂŒcks-Botenstoffes Serotonin kommen im Bauch (im Darm) vor und werden dort gespeichert.

Wir sollten unsere BÀuche endlich lieben und ehren, anstatt sie zu bekÀmpfen!

Mein Tipp:

  • Entspann deinen Bauch! Atme in den Bauch.
  • Mach dir bewusst, dass hinter den vielleicht vorhandenen Speckröllchen oder Geburtsnarben ein machtvolles Energiereservoir namens Hara liegt.
  • Du kannst es dir vorstellen wie eine Sonne, eine strahlende Kugel aus Licht, eine BlĂŒte, etc. etc.
  • Sei kĂŒhn und entschlossen, male dir (mit Körpermalfarbe) ein Herz auf deinen Bauch und trage es unter der Kleidung den ganzen Tag als Zeichen liebevoller Aufmerksamkeit fĂŒr diesen zentralen Ort deiner Lebenskraft.
  • Lasse dein Hara so wissen: ich beachte dich, ich nĂ€hre dich, ich lasse mich (auch) von dir leiten!

Du wirst ĂŒberrascht sein, was dieses kleine Ritual mit dir macht!

In meinem Yoga und meinen Frauen-Coachings leigt der Schwerpunkt auf der RĂŒckverbindung mit dem magischen Ort und der QualitĂ€t des Hara. Denn aus eigener Erfahrung und nach jahrzehntelanger BeschĂ€ftigung mit Körperbewusstsein und Persönlichkeitsentwicklung kann ich mit Sicherheit sagen: der Mensch wird ganz und heil, wenn er Hara integriert hat!

Hara Bauch Quelle des LebensEin starkes Hara erdet, macht ausgeglichen, zufrieden, stabil und froh und setzt enorme KrĂ€fte frei. Du wirst Außergewöhnliches meistern können. Im Osten sind Buddha-Figuren mit dickem Bauch verbreitet, um der Bedeutung eines starken Hara Ausdruck zu verleihen.

Letztlich sehnen wir uns doch alle nach dem inneren Frieden und der Freiheit, die solche Buddha-Figuren verkörpern, oder?

Ich glaube nicht, dass wir uns wahrer Freiheit und buddha-gleichem innerem Frieden annĂ€hern, wenn wir mit unserer Mitte, der Region unseres Körpers, die das Hara beheimatet, auf Kriegsfuß stehen.

Also:

Hand aufs Herz

und

Herz aufs Hara ;o)

Ich freue mich ĂŒber deine Erfahrungsbericht im Kommentarfeld…

Sonnige GrĂŒĂŸe

3 Tipps fĂŒr ein wirklich FROHES NEUES JAHR

Alle Jahre wieder kommen mit den Silvesterknallern die guten VorsĂ€tze. Wir wollen gesĂŒnder essen, mehr Sport treiben, unsere Beziehungen vertiefen, PrioritĂ€ten setzen ect.pp. Meist schlafen die guten VorsĂ€tze nach ein paar Wochen ein und alte unvorteilhafte Gewohnheiten haben uns wieder fest im Griff.

Woran das liegt?

Daran, dass wir nicht fest genug wollen, was wir uns da vornehmen.

Und warum wollen wir nicht fest genug?

Weil viele gute VorsĂ€tze eher einem schlechten Gewissen entspringen als einer echten Sehnsucht, einem tiefen HerzensbedĂŒrfnis.

„Ja, ich mĂŒĂŸte mal
.man sollte doch
 wir wissen ja alle, dass
“ sind nicht gerade MotivationsknĂŒller, die einem nachhaltig in ein besseres Leben verhelfen.

Außerdem wollen wir nicht fest genug, weil wir dann zu 100 % verantwortlich sind fĂŒr das Vorhaben. Da ist es doch bequemer, AusflĂŒchte zu finden und nicht noch mehr Verantwortung zu tragen. Wenn du eine Sache bis zum Ende durchziehen willst, kommst du ohne ernsthaftes Dicheinlassen und vollumfĂ€ngliche Verantwortung allerdings nicht herum.

„Commitment“ ist das englische Zauberwort, fĂŒr das die deutsche Sprache leider kein Ă€hnlich positives Pendant hat.

Commitment hat durchaus auch FREUDE im GepÀck. Richte dich daran aus anstatt am schlechtem Gewissen! Stell dir in allen Einzelheiten vor, wie es sein wird, wenn du dein Ziel erreicht hast. Schöpfe Antrieb aus deiner Vision, damit du DRAN BLEIBST. Auch, wenn auf dem Weg zum Ziel Beharrlichkeit, Ausdauer und Willenskraft erforderlich sind.

Tipp 1

Follow the joy:

Wo die Freude ist, da geht’s lang!

Steck dein Commitment in Dinge, die dir Freude machen! ZunÀchst zumindest. BEVOR du irgendwelche unliebsamen Aufgaben in Angriff nimmst.

Denn: Wenn du dafĂŒr sorgst, dass dein Lebensfreude-Pegel auf einem stabilen WohlfĂŒhl-Niveau ist und bleibt, hast du die nötigen Reserven (sprich genug Ausdauer, Beharrlichkeit und Willenskraft) fĂŒr den Rest. Dann kannst du auch die nervigen Baustellen meistern, die dein Gewissen oder gesellschaftliche Konventionen erledigt wissen wollen. Wenn dein Lebensfreude-Pegel im sattgrĂŒnen Bereich liegt, wird dir einfach ALLES leichter von der Hand gehen. Das ist ja wohl ein lohender Ansatz fĂŒrs neue Jahr, oder?!

Tipp 2

Mach deinen persönlichen Lebensfreude-Booster zu einem regelmĂ€ĂŸen Ritual

Der Mensch braucht Rituale, um seelisch und geistig gesund und beweglich zu bleiben. Rituale schaffen Struktur, StabilitÀt, Sicherheit und Sinn.

Übrigens: ich meine jetzt nicht das Feierabend-Bier, die allabendliche Fernsehzeit oder wöchentliches Amazon-shopping. Das ist Alltags-Routine.

Ein Ritual unterbricht die BanalitĂ€t des Alltags vielmehr und bereichert das Leben um eine tiefere Dimension. Es stiftet Sinn, berĂŒhrt das Herz, nĂ€hrt die Seele. Es hilft uns, wieder zu spĂŒren, was gut tut. FĂŒr mich hat ein Ritual auch immer mit WertschĂ€tzung und Dankbarkeit zu tun. QualitĂ€ten, die es in unserer Konsum- und Wegwerfgesellschaft leider schwer haben. Das ist schade! Denn beide sind heilsam fĂŒr Herz und Seele und echte Beziehungsverschönerer.

Tipp 3

Dankbarkeit und WertschÀtzung verschönern Beziehungen und entspannen herrlich!

Ich bin ĂŒberzeugt, dass wir alle eine Art „Praxis“ brauchen, um Körper, Geist und Seele zusammenzuhalten. Eine Sport-, Meditations-, Gebetspraxis, ein Teeritual, ein Ehrenamt, regelmĂ€ĂŸiger kĂŒnstlerischer Ausdruck, wiederkehrende Naturerlebnisse zum Beispiel können achtsame Momente sein, in denen wir Dankbarkeit und WertschĂ€tzung fĂŒr unser Leben spĂŒren und genießen.

Wie könnte DEIN Ritual fĂŒr tiefe Zufriedenheit und innere Freude aussehen? Wodurch kannst du deine innere Kraftquelle zum Sprudeln bringen? Ein Bespiel: FĂŒr mich sind Yoga und Meditation seit fast 20 Jahren Freude-Praxis. Außerdem gĂ€rtnere ich fĂŒr mein Leben gern und blĂŒhe auf in der Gegenwart von Tieren.

Der unaufgeregte, innere Genuss deines persönlichen Rituals ist die Art Freude, die ich dir als Kompass fĂŒr DEIN Jahr 2018 wĂŒnsche.

Hier ein herzerwĂ€rmendes Lied meines „brother in heart“ Nimo, der mit seiner Musik ĂŒber Dankbarkeit und WertschĂ€tzung, einen inspirienden Beitrag leistet, die Welt zu einem freundlichen Ort zu machen:

Außerdem wĂŒnsche ich dir fĂŒr 2018 Widerstandskraft gegen ein Zuviel an Input von außen.

♄ Mögest du ein tĂ€gliches Rendezvous mit deiner inneren Stimme vereinbaren.

♄ Mögest du das Schöne, Wahre, Gute, das dir heilig ist im Leben, kultivieren.

♄ Mögest du daraus Kraft und Klarheit schöpfen, um von innen heraus, mit Kopf, Herz und Hand DEIN Leben in 2018 zu gestalten!

Viel GlĂŒck fĂŒr Dich!