Warum Yoga & Coaching?

Warum passen Yoga und Coaching perfekt zusammen, obwohl sie auf den ersten Blick wie zwei völlig verschiedene Methoden wirken? Viele finden den Weg zum Yoga, um wieder entspannen zu lernen, RĂŒckenschmerzen loszuwerden und den Körper fit und beweglich zu halten. FĂŒr andere ist eine spirituelle Sehnsucht Triebfeder, um auf die Übungsmatte zu kommen. Die Motivation ist einmal mehr irdischer Natur, das andere Mal transzendenter. Worum es im Life- Coaching geht und warum dies ein lohnender Weg sein kann, ist lĂ€ngst nicht so klar. Darauf gehe in folgenden Blogs noch nĂ€her ein.

Heute möchte ich unter die Lupe nehmen, warum eine bewusste Kombination von Yoga und Coaching die Garantie liefert, dass du ein glĂŒcklicherer Mensch wirst – vorausgesetzt natĂŒrlich, du bist mit Herzblut bei der Sache.

Was genau passt zusammen bei Yoga und Coaching?

1. Verbindung

Durch beide Methoden wird verbunden, was wir als getrennt erleben. Im Yoga geht es erst mal um die Verbindung von Körper, Geist und Seele, bei sehr ernsthafter Praxis um die RĂŒckverbindung mit dem göttlichen Ganzen. Im Coaching geht es um die Verbindung von schlummernden Ressourcen mit aktuellen Herausforderungen. Um die BrĂŒcke vom Wunsch zur Wirklichkeit. Beide AnsĂ€tze verbinden uns mehr mit unserem Inneren und geben Orientierung wie wir mit unserer Ă€ußeren Lebenswelt verbunden sind.

2. Ganzheitliches Betrachten

Eine Bedeutung von Yoga ist „Einheit“. Es geht um die Vereinigung der GegensĂ€tze: Anspannung und Entspannung, Dynamik und Ruhe, Einatmen und Ausatmen, Yin und Yang. Es geht darum, vom GefĂŒhl des getrennt Seins, zurĂŒck zu kehren in das GefĂŒhl der Einheit. Obwohl dieser Aspekt im Yoga sicherlich wesentlich mehr Tiefe und spirituelle Dimension besitzt, trifft er auch auf Coaching zu. Auch hier geht ein weiter Raum auf, wenn wir erkennen, dass scheinbar unerreichbare (von uns getrennte) Ziele plötzlich zu machbaren Möglichkeiten werden. Um dieses Vereinen zu erreichen, braucht es das ganzheitliche Einbeziehen von Aspekten, die bisher nicht berĂŒcksichtigt wurden.

3. Balance

Verbundenheit der verschiedenen Anteile zu einem harmonischen Ganzen ist nie ein fertiger Zustand, sondern immer ein dynamisches Gleichgewicht. Mal braucht der Körper mehr Aufmerksamkeit im Yoga, mal die Seele. Im Coaching geht es bei genauerem Hinsehen ebenfalls um Balance. Ein hartnĂ€ckiges Problem wirft uns aus der Bahn und macht uns unzufrieden oder wir haben das GefĂŒhl, etwas Wichtiges fehlt fĂŒr ein glĂŒckliches Leben. Teil des Coaching- Prozesses ist es, diese Schieflage auszubalancieren. Die Dominanz bzw. ZurĂŒckhaltung verschiedener Persönlichkeitsanteile auszugleichen. DafĂŒr holen wir bisher unbewusste blockierende GlaubenssĂ€tze und Verhaltensmuster ins Bewusstsein. Und wandeln sie nach und nach in aktives und kreatives Gestalten unserer Welt nach unseren Vorstellungen.

4. Verlassen der Komfortzone

Um im Coaching einen wirklichen Durchbruch zu erleben, musst du die Komfortzone verlassen. Du kommst zum Ziel, indem du neue Dinge tust, die du vorher fĂŒr viel zu groß, zu beĂ€ngstigend oder auch zu einfach fĂŒr dich gehalten hast. Dasselbe gilt im Yoga. Auch Yoga findet außerhalb der Komfortzone statt. Wir erweitern unseren Bewegungsspielraum zunĂ€chst physisch. Das hat in der Regel dann auch mehr geistige FlexibilitĂ€t zur Folge.

5. Bewusstes Agieren

Auf der Matte bemĂŒhen wir uns, jeder Wahrnehmung mit Nicht-Werten und Nicht-Urteilen zu begegnen. Wenn du in dieser gedanklichen NeutralitĂ€t geĂŒbt bist, hast du einen Riesenvorsprung im Coaching und findest schneller zurĂŒck in bewusstes Agieren anstelle von unbewusstem Reagieren. Nicht Werten und Urteilen schenkt dir innere Freiheit und mehr Gelassenheit gegenĂŒber den Höhen und Tiefen des Lebens. Innere Freiheit und Ă€ußerer Handlungsspielraum sind immer auch Ziele im Life-Coaching. Ein wesentliches Werkzeug hier sind gute Fragen. Fragen, die dich öffnen. Und hĂ€ufig schon eine neue Richtung im Denken, eine frische Perspektive fĂŒr die Lösung des Problems andeuten. Yoga und Coaching weiten den Geist und schaffen Platz fĂŒr frische, kĂŒhne Ideen als Samen der Lebensfreude.


Bewusstseinsstufen im Prozess

Bei beiden Methoden geht es fĂŒr die meisten Menschen um Selbsterkenntnis. Wer besonders ambitioniert nach Sinn und ErfĂŒllung sucht, ist bereit, auch die weiter fĂŒhrenden Stufen zu betreten. Selbsterkenntnis setzt die FĂ€higkeit voraus, „nach innen zu lauschen“ und sensibel dafĂŒr zu werden, wie unsere Innenwelt mit der Außenwelt in Resonanz geht. Im digitalen Zeitalter werden unsere Sinne stĂ€ndig stark ins Außen gezogen. Da ist es ein Privileg, die FĂ€higkeit zur Selbstwahrnehmung zu besitzen. Ich sehe sie an als wichtige Basiskompetenz fĂŒr ein gelungenes Leben.

Folgende Stufen ziehen sich sowohl beim Yoga als auch beim Coaching wie ein roter Faden durch die konstruktive Auseinandersetzung mit uns selbst.

  1. Selbstwahrnehmung: wir werden „spĂŒrig“ dafĂŒr wie es uns wirklich, hinter der Fassade geht
  2. Selbsterkenntnis: wir erkennen unsere Muster und Macken und deren Anteil an unseren Schwierigkeiten
  3. Selbstannahme und Eigenverantwortung: wir steigen aus dem Opferdrama aus, vergeben uns selbst und schieben nicht mehr Anderen die Verantwortung fĂŒr unsere Situation in die Schuhe
  4. Selbstwert: wir entwickeln gesunden Egoismus, Klarheit unserer Grenzen und heilsame WertschĂ€tzung fĂŒr unser So-sein
  5. Selbstliebe: wir sind uns selbst wie eine liebende Mutter fĂŒr ihr Kind und aktivieren damit die SelbstheilungskrĂ€fte von Körper, Geist und Seele

Geerdete SpiritualitÀt

Was die Tiefe der Bewusstwerdung angeht, sind die ÜbergĂ€nge fließend. An der OberflĂ€che geht es los mit der körperlichen Motivation, Yoga zu ĂŒben. Dann wird die Wahrnehmung feiner und das BedĂŒrfnis, Geist und Seele tiefer zu erforschen bei einigen Menschen grĂ¶ĂŸer. An dieser Stelle kommen sie ins Coaching oder (die Frauen) in Frauenkreise. Diese Erfahrung kann im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung „mitteltief“ bleiben oder zu einer integrierten Lebens-, ja GlĂŒckspraxis werden, die spirituellen Charakter hat. Je nachdem wie tief du dich einlĂ€sst. Hier schließt sich der Kreis zur transzendenten Ebene des Yoga. Mein Yoga, die Feminine Life-Coachings und Frauen-Oasen basieren auf einer geerdeten SpiritualitĂ€t. Damit meine ich: wir geben die Verantwortung fĂŒr das Gelingen unseres Lebens nicht ab an feinstoffliche Instanzen (Gott, Engel, Meister, Naturwesen etc.), sondern nehmen sie voll zu uns. Trotzdem dĂŒrfen wir uns natĂŒrlich eingebettet fĂŒhlen in eine höhere Macht – egal wie wir sie nennen – , uns anvertrauen und uns beschĂŒtzt und gefĂŒhrt wissen.


Das Besondere an Yoga & Coaching mit Elisabeth

Bei mir findest du einen besonderen Mix der Methoden, der deine Herausforderungen von beiden Seiten angeht und dich damit kraftvoller und schneller ans Ziel bringt. Dazu einen Tiefgang, der nicht missionieren will, sondern volle Eigenverantwortung fordert.

  • mein Yoga nutzt den Körper als Haupt-Zugang zu Wohlbefinden, Ausgeglichenheit, innerer StabilitĂ€t und Erdung. Gleichzeitig setze ich Fragen, sprachliche Bilder und auf das Unterbewusstsein wirkende Meditationen aus dem Coaching so ein, dass sie eine BrĂŒcke bilden zur besserten Körperwahrnehmung.
Yoga Embodiment
  • mein Life Coaching fĂŒr Frauen (Feminine Life Coaching) kommt ebenfalls von zwei Seiten. Ich gebe dir Impulse, neu zu denken und festgefahrene Strukturen in deinem Gehirn aufzubrechen. Wir bleiben dann aber nicht in der Mindset-Arbeit hĂ€ngen, sondern du erlernst Körperanker (hergeleitet aus dem Yoga u.a. Heilsystemen) und speicherst neue Erkenntnisse und Zielstrategien nicht nur in den grauen Zellen des Gehirns, sondern in jeder Körperzelle. Das macht einen gewaltigen Unterschied. Du lernst, das, was du dir vornimmst, wirklich zu verkörpern! Diese Kombi ist Gold wert und kann Coaching von einer 08-15 in eine 007 Erfahrung verwandeln, die dein Leben fĂŒr immer verĂ€ndert. Durch fĂŒr Frauen heilsame Meditationen und eine seelen-nĂ€hrende WertschĂ€tzungspraxis kommt Tiefe hinzu, die ĂŒber „profane“ Persönlichkeitsentwicklung hinausgeht.
Coaching Embodiment

Erfahrung und Ergebnis

Grob vereinfacht können wir sagen: Hatha-Yoga setzt am Körper an. Coaching setzt am Mindset an. Beide tragen dazu bei, uns selbst zu begreifen. Und das ist die Basis fĂŒr bewussten Wandel hin zu mehr LebensglĂŒck.

Yoga und sein Fokus auf das Erfahren im Hier und Jetzt wirkt als ganzheitliche Übungsform ungeheuer unterstĂŒtzend – nicht nur auf den Körper, sondern auch auf Geist und Seele. Die Anleitung durch eine erfahrene Lehrerin, einen erfahrenen Lehrer kann das Entfalten der ganzheitlichen Wirkung sehr fördern.

Coaching als ergebnisorientierte Methode ist ein hervorragender Weg, aus sich selbst heraus Problemlösungen zu finden. Und TrĂ€ume umzusetzen, die vorher undenkbar schienen. Aufgabe des Coaches ist es, Reflexionshilfe zu geben und dabei die IntegritĂ€t des Coachees (= Person, die ein Coaching in Anspruch nimmt) zu fördern. Im Unterschied zur reinen Beratung hebt das Coaching die Selbstbestimmung der Klientin hervor. Es gibt keine vorgefertigte Lösung, wohl aber fĂŒr das angestrebte Ziel bewĂ€hrte Techniken, die trainiert werden.

Yoga und Coaching werfen Licht auf unsere blinden Flecken, so dass lang gebundene Lebensenergie frei wird.


Wie Yoga & Coaching wirken

Folgende Wirkungen sind dem Yoga & dem Coaching gemeinsam. Beides:

  • öffnet deinen Körper, deinen Geist und deine Seele
  • macht dich auf allen drei Ebenen geschmeidiger
  • zeigt dir Wege in die Entspannung und schult deine FĂ€higkeit los zu lassen, was dir nicht (mehr) dient
  • verbindet dich mit deiner inneren Stimme und deiner Intuition. Du spĂŒrst deine eigene Wahrheit wieder klar.
  • wirkt sich positiv auf deine Körperhaltung und Körpersprache aus
  • beruhigt und klĂ€rt den Geist
  • bringt dich in Kontakt mit deiner Seele
  • lockt dich aus der Komfortzone, ist DĂŒnger fĂŒr dein persönliches Wachstum und mehr LebensqualitĂ€t
  • macht dich wach und achtsam
  • fördert allgemeine Dankbarkeit und WertschĂ€tzung
  • lĂ€sst dich selbst Antworten und Lösungen finden
  • baut dein SelbstwertgefĂŒhl auf
  • nimmt Stress aus deinem System und bringt dich zurĂŒck in inneres Gleichgewicht

Die Liste ließe sich problemlos verlĂ€ngern.

Darum passen Yoga und Coaching perfekt zusammen

Weibliche PrÀsenz und Ganzheitlicher Yoga

Wenn wir die im Yoga erfahrbare Körperlichkeit mit ins Coaching nehmen wirkt das beschleunigend auf die Erreichung der Ziele. Die Umsetzung ist dann solide geerdet und stabil. Wenn wir bewĂ€hrte Mindset-Techniken aus dem Coaching mit ins Yoga nehmen, können wir besser bei uns bleiben. Wir fĂŒhlen uns den Instagram- und Zeitschriften-Yogis nicht mehr gnadenlos unterlegen, sondern holen unsere Einzigartigkeit und SelbstwertschĂ€tzung mit in jeden Atemzug, in jede Asana. Ich nenne das Embodiment: die beste Version meiner Selbst verkörpern. Embodiment ĂŒberlistet die Bequemlichkeit des Gehirns, lieber in alte destruktive Muster zurĂŒck zu fallen als etwas Neues praktisch umzusetzen.

Wenn Kopf und Körper sich nicht verbinden und sich nicht einig sein können, weil wir unsere Hausaufgaben nur halb erledigt haben, hÀngt das Herz ewig dazwischen. Im LoyalitÀts-Konflikt, welcher Instanz es jetzt folgen soll. Werden Yoga und Coaching miteinander verbunden, stÀrken sie gegenseitig ihre positiven Wirkungen. Und geben dem Herzen Richtung und Klarheit. Liebe, die QualitÀt des Herzens, hat viel mit Klarheit zu tun.

Ich kann mit Überzeugung und aus eigener Erfahrung sagen: wer beschlossen hat, den Weg der VerĂ€nderung zu gehen, wird mit Yoga und Coaching zum Ziel kommen. Lass uns gern darĂŒber sprechen, ob wir gemeinsam losgehen.

Deine

4-Stufen-Lebensmatrix: erreiche deine Ziele

Was wĂ€re, wenn du eine Lebensmatrix hĂ€ttest, die du auf alle deine Ziele anwenden kannst? Mit der du den Überblick behĂ€ltst. Die dich in 4 immer gleichen Schritten auf ein Master-Level hebt. Wie wĂŒrde sich dein Leben Ă€ndern?! In diesem Blog verrate ich dir die 4 Grundpfeiler eines Erfolgsmusters fĂŒr dein Leben. Es lohnt sich, bis zum Ende zu lesen. Das Beste kommt zum Schluss.

Ein paar Fragen zur Einstimmung:

  • Was machen Menschen, die du fĂŒr ihren Lifestyle, ihren Erfolg, ihr Selbstbild oder ihre Beziehungen beneidest, anders als du?
  • Glaubst du, sie haben einfach mehr GlĂŒck als du?
  • Oder glaubst du fest daran, dass das Leben es auch mit dir richtig gut meint?
  • Könnte es sein, dass du an manchen Stellen aus purer Gewohnheit, TrĂ€gheit oder sogar Trotz an erlenter Hilflosigkeit und Selbstsabotage festhĂ€ltst?
  • Könnte es sein, dass dir manchmal einfach der rote Faden fehlt, um vorwĂ€rts zu kommen?

Seit ich denken kann, habe ich Menschen sehr genau beobachtet und das Gesetz von Ursache und Wirkung in LebenslĂ€ufen studiert. Im Laufe der Jahrzehnte und durch eigene Erfahrung hat sich ganz deutlich eine Matrix herauskristallisiert, wie selbstbestimmtes, glĂŒckliches Leben gelingen kann. Wie du als KapitĂ€n*in dein Schiff immer wieder auf Kurs bringen kannst. Doch jetzt erstmal ganz von vorne…


Was ist eine Matrix?

Wusstest du, dass der lateinische Begriff ‚matrix` „GebĂ€rmutter“, eigentlich „Muttertier“ bedeutet? Ist das nicht total spannend? Beide Übersetzungen implizieren etwas Lebenspendendes, NĂ€hrendes, FĂŒrsorgliches, BeschĂŒtzendes, Förderndes, Begleitendes. So ist vom Wortsinn her die Struktur unseres Lebens gemeint! Leider ist unser gĂ€ngiges VerstĂ€ndnis von der QualitĂ€t einer Matrix in der Regel sehr viel nĂŒchterner. Wir definieren sie als: An-/Ordnung, Organisationsform, StĂŒtzstruktur, Verfahren, um MĂ€ngel und Ursachen zu ermitteln.

Aber was heißt das jetzt konkret fĂŒr dich? FĂŒr dein Leben? Folgende Formel kam immer wieder raus, wenn ich das Wirken bewundernswerter Leute unter die Lupe genommen habe. In ihr hat alles Platz. Das NĂŒchterne und das Beseelte.


Deine Lebensmatrix:

Erreiche deine Ziele in 4 Schritten

Lebensmatrix-Entscheidung
WARUM?

Lebensmatrix-Stufe 1: Entscheidung

Am Beginn einer jeden Ziel-Umsetzung steht eine Entscheidung. Ein fester Entschluss. Je wacher und bewusster du lebst, umso wacher und bewusster kriegst du diese Entscheidung auch mit. Desto mehr sind dein Tagesbewusstsein und dein Unterbewusstsein in Austausch. Und das gibt deiner Entscheidung Power. Es bewirkt in dir das nötige Commitment (=Engagement), die Sache durchzuziehen. Du musst in der Tiefe wissen und fĂŒhlen, WARUM du dieses Ziel erreichen willst!

Überlege doch mal: wie oft hast du ein Ziel formuliert, hast dich daran abgearbeitet, aufgerieben und doch ist es nie Wirklichkeit geworden? Na? Diese frustrierende Erfahrung rĂŒhrt daher, dass unser Verstand sich ein erstrebenswertes Ziel ausdenkt, aber das Unbewusste erhebliche EinwĂ€nde hat.

Ein Beispiel: du machst dich auf die Suche nach einem Lebenspartner (Entscheidung fĂŒr eine feste Bindung), dein Unbewusstes kennt aber seit Jahrzehnten das Mantra ‚Ich bin nicht gut/ schön genug‘. Schwupp, ist da eine Diskrepanz, die dich ĂŒber kurz oder lang in Selbstsabotage-Muster fĂŒhrt. Und die ver- oder behindern eine erfĂŒllte langfristige Partnerschaft.

Oder umgekehrt: dein Herz und deine Seele (Unbewusstes) haben sich fĂŒr Freiheit und UnabhĂ€ngigkeit entschieden; in deinem Verstand ploppt aber immer wieder ein gesellschaftlich geprĂ€gtes Bild auf : ‚Ehe, Kinder, Haus, Festanstellung sind sicher und verheißen GlĂŒck‘. Passt nicht zusammen.

Lebensmatrix-Unterbewusstsein

Bestimmt kennst du das Bild vom Eisberg – hier etwas anders dargestellt. Der Großteil dessen, was unser Leben lenkt – nĂ€mlich Emotionen, Wertvorstellungen, konditionierte Muster usw.-, liegt unterhalb der WasseroberflĂ€che. Vieles davon dringt selten oder nie in unser Bewusstsein, wenn wir uns nicht aktiv damit auseinandersetzen. Dein Unterbewusstsein (mind. 80%) sollte unbedingt mit dem einverstanden sein, was dein Verstand (max. 20%) als Ziel formuliert. Und umgekehrt: Dein Verstand sollte um mögliche EinwĂ€nde im Unbewussten wissen. Beide mĂŒssen d’accord miteinander sein!

Ich kann gar nicht genug betonen, wie wichtig es fĂŒr das Erreichen deiner Ziele ist, dein Unbewusstes gut zu kennen und auf die Signale von dort zu achten. Das spart enorm viel Zeit und Energie und fördert obendrein deine IntegritĂ€t.


Der einzige mir bekannte Weg in diesen Zustand heißt: innere Arbeit. Keine Angst, die kann richtig Spaß machen und dein Leben unbezahlbar bereichern! Lass uns gern die Ärmel hochkrĂ€mpeln und gemeinsam an die Arbeit gehen. Mein Yoga und Feminine Life-Coaching bringen dir innerhalb kurzer Zeit markante Meilensteine fĂŒr die Erreichung deiner Ziele. (fĂŒr ein kostenloses Erst-GesprĂ€ch mach gern einen Termin mit mir.)


Die bewusste Entscheidung, ein Ziel zu verfolgen ist der Same. Es reicht nicht, ihn einmal zur Kenntnis zu nehmen. Er will genĂ€hrt, gehegt und gepflegt werden. Deine Entscheidung braucht deine Beharrlichkeit. Denn das Ego, die UmstĂ€nde und andere Leute werden dich hartnĂ€ckig prĂŒfen, ob du es ernst meinst. Wenn Hindernisse oder RĂŒckschlĂ€ge auftauchen, wirst du deine Entscheidung immer wieder bekrĂ€ftigen mĂŒssen – wie in einer Ehe ;o). Sowas nennt man Commitment.

Wie?

Lebensmatrix-Stufe 2: Struktur

Nun hast du also die beherzte Entscheidung fĂŒr dein Ziel getroffen. Und jetzt? Jetzt brauchst du ein GerĂŒst fĂŒr tĂ€gliche, kleine Handlungen der Umsetzung. Denn:

„Es gibt nichts Gutes. Außer man tut es!

Bau dir eine Routine zur Zielumsetzung, die kompatibel ist mit deinem Alltag. Die sich mit Job, Partnerschaft, Familie und deinen Interessen vertrĂ€gt. Die dir Spaß macht. Vielleicht nicht jeden Tag bis zur Ekstase. Aber doch so, dass du immer wieder Bock drauf hast. Und so, dass du mit erblĂŒhender KreativitĂ€t belohnt wirst.

Es ist toll, wenn du deinen Zielzustand oft derart bunt und lebendig visualisierst, als wĂ€re er bereits erreicht. Gleichzeitig brauchst du den Blick fĂŒr den Weg. Wenn wir ein Ziel mit Herzblut verfolgen, sind wir manches Mal ĂŒberwĂ€ltigt von der Vielzahl oder GrĂ¶ĂŸe der Schritte, die es bis zum Ziel zu gehen gilt. Auch hier braucht es also dein Dran-bleiben, dein Commitment und es braucht Struktur! Einen Schritt-fĂŒr-Schritt Plan. Schriftlich!

Schreibe auf, welche Schritte nötig sind, ordne sie in eine sinnvolle Reihenfolge und setze tĂ€glich ein bisschen davon um. HĂŒte dich bitte davor, diejenigen Steps ans Ende deiner Liste zu setzen, die sich unangenehm oder beĂ€ngstigend anfĂŒhlen. ‚Aufschieberitis‘ hat noch keine(n) ans Ziel gebracht.

Nicht zuletzt brauchst du Klarheit ĂŒber deine Werte! Nur wenn du im Einklang mit deinem Wertesystem Entscheidungen trifftst und Schritte gehst, wird dich der Weg erfĂŒllen. Ich weiß das aus eigener Erfahrung, und vielleicht kennst du das auch. Es ist z.B. de facto kein Erfolg, wenn du fĂŒr einen gut bezahlten Job in einem fĂŒr dich nicht stimmigen Unternehmen deine Werte Freiheit und UnabhĂ€ngigkeit opferst. Oder wie siehst du das? Erforsche dein Wertesystem. Die gewonnenen Einsichten werden dir helfen, deine Erfolgsroutine stimmig in dein bisheriges Leben zu integrieren und den Fokus zu halten!

Die Entscheidung ist der Same, die Struktur ist der Boden, in den du den Samen legst. Es gibt magere Böden und nĂ€hrstoffreiche. Es gibt hilfreiche Strukturen und solche, die sich wie eine Bleikugel am Bein anfĂŒhlen. WĂ€hle also mit Bedacht das Setting, in dem deine Zielpflanze wachsen soll. Selbst wenn du mit der Suche nach der richtigen Struktur Zeit zu verschenken scheintst: der Wachstumsschub in Richtung Zielerreichung wird die Belohnung sein fĂŒr deine GrĂŒndlichkeit. Guter Boden gleich vitale Pflanze. Gute Struktur gleich schnell und mit Leichtigkeit erreichtes Ziel.

Lebensmatrix_Inhalte
Was?

Lebensmatrix-Stufe 3: Inhalte

Körper, Geist und Seele sind die ausfĂŒhrenden Organe deiner Lebensziele. Die mutigste Entscheidung und die klĂŒgste Struktur nĂŒtzen wenig, wenn die Inhalte, mit denen du die ausfĂŒhrenden Organe fĂŒtterst, nicht wirklich zu dir passen oder dem body-mind-spirit Dreiklang nicht gerecht werden. Wenn du nicht verkörpern kannst, was du gern sein willst, laufen alle guten Gedanken und Konzepte dazu ins Leere. Du musst dein Ziel in den Körper holen! Das nennt man Embodiment. Inhalte sind die NĂ€hrstoffe, das Wasser, die Sonne fĂŒr das Wachstum deiner Ziel-Pflanze. Inhalte sind Nahrung und DĂŒnger fĂŒr dein Ziel!

Ein Beispiel aus meiner eigenen Geschichte: Meine Entscheidung lautete: ‚Ich will mehr Verantwortung (fĂŒr mich) ĂŒbernehmen und freier leben‘. Die gewĂ€hlte Struktur (Kurzform): KlĂ€rung innerer Hindernisse, parallel dazu Fortbildungen in Richtung beruflicher und persönlicher Weiterentwicklung. Der Inhalt: feinstoffliche Energie-Arbeit. Fazit: hat nicht gepasst fĂŒr mich! Erst nach langem, anstrengendem Ausprobieren vieler feinstofflich ansetzender Methoden wurde mir klar, dass ich geerdete Inhalte, pragmatische Lösungen brauche. Als dieser Groschen gefallen war und ich die zu mir passenden Inhalte gelernt habe, ging es rasch vorwĂ€rts. Die positiven VerĂ€nderungen wurden von Nachbarn, Freunden, meinem Mann, dem Hausarzt und YogaschĂŒlern anerkennend kommentiert.

Lebensmatrix-Community
Mit wem?

Lebensmatrix-Stufe 4: Community

Wir sind soziale Wesen und brauchen einander. Lass uns die Schwarm-Intelligenz und Synergie-Effekte nutzen, um gute Verhaltensweisen in unserem Alltag und im Miteinander zu fördern. „Fremdhirne“ inspirieren, lassen uns wachsen und können uns den enormen Kraftaufwand von Einzelanstrengung ersparen. Solange du in dir zentriert bist (Yoga hilft da enorm!), steht der Einfluss einer Gemeinschaft deinem selbstbestimmten Leben nicht im Wege.

Jede(r) ist mit einem einzigartigen Mix an FĂ€higkeiten ausgestattet. Wenn wir die vielfĂ€ltigen Mixturen gemeinschaftlich nutzen, kommen wir alle leichter und schneller ans Ziel. Warum nicht Hilfe in Anspruch nehmen, wenn wir nicht weiterwissen oder unsere Kraft vorĂŒbergehend nicht reicht? Wir sollten die weit verbreitete Konkurrenz gerade unter Frauen endlich begraben und stattdessen, die „Schwesternschaft“ pflegen, nach der sich bei genauerem Hinsehen alle sehnen.

Die Natur macht es vor. Artenvielfalt gewĂ€hrleistet stabile Ökosysteme, die ein Höchstmaß an ProduktivitĂ€t hervorbringen. Wo viele verschiedene Lebewesen mit spezifischen FĂ€higkeiten zusammenwirken, sich ergĂ€nzen und gegenseitig bereichern entstehen FĂŒlle und dynamisches Gleichgewicht. Das heißt nicht, dass du dich mit jedem zusammen tun sollst. Gesunde Abgrenzung (ein Spezialgebiet meines Life-Coachings) will gelernt sein. Das gilt insbesondere fĂŒr Frauen.


Fazit

Freudvolles Umsetzen deiner HerzenswĂŒnsche sowie GlĂŒck und Zufriedenheit sind untrennbar verbunden mit der Arbeit an dir selbst. Sie kommen nicht durch das Konsumieren von „Zeug“ (wie uns die Werbung glauben machen will), dem 75. Workshop oder dem 35. verstaubten Lebensratgeber-Buch im Regal. Sie kommen durch innere Transformationsprozesse und eine gute Portion Disziplin. Punkt.

PrĂŒfe selbst, ob die 4 beschriebenen Matrix-Elemente auf Leute zutreffen, die du bewunderst. PrĂŒfe, an welcher Stelle du immer wieder ins Wanken gerĂ€tst und aufgibst? Welchen Muskel willst du trainieren? Den Enscheidungsmuskel? Den Strukturmuskel? Suchst du ein unterstĂŒtzendes Feld?

Egal, wo du gerade stehst: ich bin fĂŒr dich da und gebe jeden Tag mein Bestes fĂŒr dich.

Yoga und Feminine Life Coaching mit Elisabeth

Mein Ziel ist: Frauen glĂŒcklich, kraftvoll, selbstbestimmt und im Saft ihrer Weiblichkeit zu sehen.

Meine Struktur ist: bewusst entscheiden, Erfolgsroutine installieren und durchfĂŒhren, wertvolle Inhalte geben, Entwicklung feiern in der Gemeinschaft

Meine Inhalte sind: Yoga und Life-Coaching fĂŒr Frauen

Meine Community sind: ‚Soul Sistas‘, wie ich sie nenne. Wache Frauen, die sich trauen, authentisch und wĂŒrdevoll sie selbst zu sein.

Bist du dabei?

Elisabeth Meyer-Siemon

Go for it!


Zusammenfassung als Download

Drucke dir das Matrix-Wall-Chart aus, hĂ€nge es dir an den KĂŒhlschrank und checke regelmĂ€ĂŸig, welcher Quadrant deine Aufmerksamkeit braucht.

Richtig gern helfe ich dir beim KlÀren, Sortieren, Navigieren und Umsetzen. Schreib mir: lass uns das Ziel bestimmen, den Fahrplan festlegen und durchstarten.

Schreib deine Fragen und Anmerkungen gern unten ins Kommentar.

Jetzt du – Frau!

Wir leben in einer polaren Welt (Tag – Nacht, Himmel – Erde, hell – dunkel, oben – unten, innen – außen etc.).

Da, wo sich die Pole bewusst und wohlwollend aufeinander zubewegen und berĂŒhren, kann Frieden und Schönheit entstehen – ja sogar neues Leben:

  • die magische AtmosphĂ€re, wenn sich bei Sonnenauf- und -untergang Tag und Nacht berĂŒhren
  • das WohlgefĂŒhl, z.B. im Yoga, wenn wir bewusst erfahren wie sich in der Körpermitte (Hara) die KrĂ€fte von Himmel und Erde berĂŒhren
  • die Ekstase in der Vereinigung von Mann und Frau
  • 


Dieser Tage wird in der Welt ĂŒberdeutlich sichtbar, dass sich die Menschen zu lang und zu viel auf nur einen Pol des Spektrums fokussiert haben: das Außen, das Streben nach noch mehr Besitz, das „höher, schneller, weiter“ (alles Yang-QualitĂ€ten). Was uns fehlt ist eine gewisse Langsamkeit, Tiefe, Innehalten (alles Yin-QualitĂ€ten). Yang beinhaltet   das mĂ€nnliche Prinzip, Yin das weibliche. Rund wird’s erst, wenn beides zu gleichen Teilen sein darf!

Es ist kein Zufall, dass die Anfrage in Internet-Suchmaschinen* (*wie wĂ€r’s, ECOSIA  – //www.ecosia.orgstatt GOOGLE zu benutzen?!) zum Stichwort „Weiblichkeit“ weit ĂŒber 3 Mio. Treffer ausspuckt. Viele Frauen – und auch MĂ€nner – halten den Überhang an Yang einfach nicht mehr aus. In einer anderen Nomenklatur ausgedrĂŒckt: die immer noch und wieder extrem patriarchalen Strukturen im GefĂŒge der Welt navigieren die Menschheit immer mehr in Zerstörung und Chaos (Auswirkungen des Klimawandels, globale Krisenherde, Verrohung der Gesellschaft). Macht/ Geld und Angst regieren. Die Seele schreit nach Besinnung und Kurskorrektur. Sie hungert nach Wahrheit und Liebe!

Ich bin ĂŒberzeugt, es braucht die verschĂŒtteten Instinkte der Frauen, eine weibliche FĂŒhrungsqualitĂ€t, ein wohlwollendes Miteinander der Geschlechter, um zurĂŒckzufinden in lebenserhaltende, sinnhafte Formen der Gemeinschaft unter Menschen und mit der Natur. Wir Frauen sind JETZT in der Verantwortung, nicht mehr mit dem zurĂŒckzuhalten, was wir tief in unserem Inneren wissen.

JETZT du – Frau! Versammle dich mit anderen Frauen, nĂ€hre dich und andere im Kreis deiner Schwestern und rĂ€ume hier alle Zweifel an deiner Wahrheit aus dem Weg (https://www.yoco-limburg.de/event/1469/) Erhebe deine Stimme und dann: handle! Auch wenn es unbequem wird. FĂŒr Wahrheit und Liebe. In deiner Partnerschaft und deinen Beziehungen, in deinem klaren NEIN! zu allem, was deine WĂŒrde und deine Werte verrĂ€t. Das ist die Stellschraube, an der du ĂŒberaus mĂ€chtig (im besten Sinne des Wortes) sein kannst. Es ist an der Zeit, die Power, die wir Frauen uns ĂŒber Jahrhunderte haben wegnehmen lassen, als friedvolle Kriegerinnen heimzuholen. Du bist wichtig! Jetzt Du – Frau!

Am 15.08. startet bis November die 14 tÀtgige Frauen-Oase

Alle Infos hier:

https://www.yoco-limburg.de/event/1469/

 

 

 

 

Hara – die Mitte des Menschen

„
Weder der Kopf noch das Herz sind das Wichtigste. Die MĂ€nner haben die Bedeutung des Kopfes ĂŒberschĂ€tzt und die Frauen haben die Bedeutung des Herzens ĂŒberschĂ€tzt. Der wichtigste Punkt im Körper eines Menschen ist der Nabel.“

So schreibt der indische Philosoph und BegrĂŒnder der Neo-Sannyas-Bewegung Osho † in seinem „Hara Buch – ZurĂŒck zur Quelle der Lebenskraft“, Innenwelt-Verlag 2009.

Wie ist das bei dir?

Ich persönlich bin ziemlich schnell angenervt von allem, was an der OberflĂ€che bleibt, nĂŒchtern, flach und mittelmĂ€ĂŸig ist. Und anders herum: wenn‘s zuuuu herzerweichend wird, zu weichgespĂŒlt und abgehoben, kann ich auch nicht mitgehen.

Ich brauche die gesunde Mitte.

Denn: Ich möchte mein Leben tief und weit gestalten! Wenn ich sterbe, will ich in Demut auf erfĂŒllte Jahre zurĂŒckblicken mit dem GefĂŒhl, in Achtsamkeit das Beste aus mir heraus geholt zu haben und mich der Welt – v.a. meinen Liebsten – rĂŒckhaltlos geschenkt zu haben. Niederlagen und Scheitern eingeschlossen. Lange dachte ich, Meisterschaft des Lebens ereignet sich durch Verstehen, Wissen und Transzendieren der materiellen Welt. Alles Körperliche sei zweitrangig – so dachte ich.

Heute weiß ich: erst wenn ich meinen Körper ehrlich, achtsam und gleichsam radikal (im Sinne von „von der Wurzel her“) bewohne, hat all das Wissen einen Raum, durch den es zum Ausdruck kommen kann. EMBODIMENT wird das genannt. Der Dreh- und Angelpunkt dafĂŒr ist das HARA (japanisch = Bauch). Die alten Heil- und KampfkĂŒnste, v.a. die ZEN-Tradition und alte Yogaschriften beschreiben es.

·       die „innere Mitte“, die alle suchen, ist ein ORT IM KÖPRER!

·       PrĂ€senz und damit „pralles Leben im HIER & JETZT“ geht nur IM und MIT dem KÖRPER!

·       Vertrauen, Sicherheit, WĂŒrde und Kraft sind keine bloßen mentalen Konstrukte,

         sondern brauchen ein körperliches Fundament!


Verschiedene Namen – eine Wahrheit

ZEN-Experte Karlfried Graf DĂŒrkheim † schrieb in seinem Buch „HARA – Die Erdmitte des Menschen“, Otto Wilhelm Barth Verlag, 1991:

„Ein ganzer Menschen zu werden ohne Hara, ohne Gewinnung der leibseelischen Mitte ist nicht möglich.“

Hier kannst du eine Demonstration von ihm sehen, wie HARA die Lebenskraft aktiviert:

Im Hara berĂŒhren sich die KrĂ€fte von Himmel und Erde! Insofern ist die QualitĂ€t dieses Ortes körperlich und nicht körperlich zugleich. Es ist ein existentieller Ort, der die Geheimnisse und Wucht von Leben und Tod birgt.

Osho spricht vom Nabel, DĂŒrckheim vom Hara, Rachael Jayne Groover vom womb space: alle meinen die gleiche mĂ€chtige Kraft, die kaum beschrieben, sondern nur ĂŒber den Körper erfahren werden kann.

Rachael Jayne Groover, meine Mentorin in „weiblicher PrĂ€senz“ in ihrem TEDx Talk ĂŒber embodiment:

Diese Kraft hat mein Leben verÀndert:

Meine Yoga-Praxis, meine Beziehung zu mir und anderen Menschen, meine Arbeit – mein ganzes Im-Leben-stehen haben sich grundlegend stabilisiert, geklĂ€rt und sind heiterer geworden. Mein Herz lernt durch den Bauch immer mehr zu vertrauen und ist friedlicher geworden. Ich möchte sagen: die Seele heilt durch PrĂ€senz im HARA/NABEL/BECKENHERZ.


Osho beschreibt dies in einem wunderschönen Bild:

„ Die Wurzeln der Pflanzen liegen in der Erde. Die Wurzeln des Menschen liegen in der Seele. Aber weder ist der Kopf noch das Herz die Stelle, von wo aus der Mensch mit seiner Lebensenergie verbunden ist – 

“ Der Nabel ist wie die Wurzeln der Pflanze. Daraus entwickeln sich die Zweige von Herz und Verstand. „
an ihnen dann entfalten sich die BlĂŒten. Die BlĂŒten der Erkenntnis entfalten sich im Verstand; die BlĂŒten der Liebe entfalten sich im Herzen. Diese BlĂŒten aber sind es, die uns anlocken, und dann halten wir sie fĂŒr alles“. Weil die Wurzeln, der Ort, aus dem alles hervorgeht, unsichtbar in uns verborgen liegt.

Das wichtigste Erfahrungsinstrument des Menschen ist und bleibt der Körper.

Ich lade dich herzlich ein, heim zu kommen in deine Mitte. FĂŒr mich sind Yoga und das Kutlivieren von weiblicher PrĂ€senz der beste Weg dorthin. Magst du mit mir weitergehen?

von Herzen


Hier kannst du einen weiteren spannenden Artikel zum Hara, zur Quelle des Lebens lesen.

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HARA – Bauch – Quelle des Lebens

Eine simple HARA-Tagesroutine bringt Vertrauen, Fröhlichkeit und viiiiiiiieeeel Kraft und verbindet dich mit der Quelle des Lebens. Und die liegt im Bauch.

Kaum ein anderer Körperteil unterliegt in der westlichen Gesellschaft einem solch brutalen Schönheitsreglement wie der Bauch. Bei MĂ€nnern UND Frauen. Durchtrainiert sollte er sein, flach, fest, straff und streifenfrei, am besten das ganze Leben lang – so wird uns ĂŒberall suggeriert.

Die realen BĂ€uche der meisten Menschen sehen, v.a. mit zunehmendem Alter, anders aus. Die der MĂŒtter unter uns sowieso. Sie sind oft weich (so hat es die Natur auch gemeint), mal mehr, mal weniger gerundet, manchmal mit bleibenden Streifen aus der Schwangerschaft geziert oder mit Kaiserschnittnarbe versehen.

Und wie fĂŒhlen wir uns damit? Nun – ein seeehr dicker Bauch schrĂ€nkt die Bewegungsfreiheit ein, beschĂ€mt angesichts des herrschenden Schönheitsideals und ist wahrscheinlich auch nicht so gesund. Jedoch machen sich unzĂ€hlige Menschen schon wegen unbedenklicher Pölsterchen jede Menge Stress. DiĂ€ten, verbissenes Sporttreiben, stĂ€ndiges Einziehen des Bauches, um eine gute Figur zu machen sind v.a. unter Frauen erschreckend verbreitet.

Hara Buddha Bauch

Dabei ist der Bauch per se soooooo schön! Hey: er ist die Wiege des Lebens!!! Der heilige Ort, an dem einst deine Reise in dieses Leben begann. Ein intimer, verletzlicher Ort und doch allesentscheidend potent.

Die fernöstlichen Weisheitslehren beschreiben den Bauch, japanisch: HARA, seit Jahrtausenden als „Quelle des Lebens“, „Kraftzentrum“, „Tor der Lebensenergie Qi“. Das im Volksmund zitierte BauchgefĂŒhl meint unsere Intuition, unser Verbunden Sein mit den universellen Gesetzen. Aus dem Hara, dem Bereich 7 – 8 cm unterhalb des Nabels im Inneren der Bauchhöhle, kommt unser GefĂŒhl von Vertrauen und Sicherheit, außerdem unsere KreativitĂ€t. Dies sind keine leeren Worte, sondern anatomische Wirklichkeit. Inzwischen spricht auch die westliche Medizin vom Bauch als dem „zweiten Gehirn“. Ganze 90 % des GlĂŒcks-Botenstoffes Serotonin kommen im Bauch (im Darm) vor und werden dort gespeichert.

Wir sollten unsere BÀuche endlich lieben und ehren, anstatt sie zu bekÀmpfen!

Mein Tipp:

  • Entspann deinen Bauch! Atme in den Bauch.
  • Mach dir bewusst, dass hinter den vielleicht vorhandenen Speckröllchen oder Geburtsnarben ein machtvolles Energiereservoir namens Hara liegt.
  • Du kannst es dir vorstellen wie eine Sonne, eine strahlende Kugel aus Licht, eine BlĂŒte, etc. etc.
  • Sei kĂŒhn und entschlossen, male dir (mit Körpermalfarbe) ein Herz auf deinen Bauch und trage es unter der Kleidung den ganzen Tag als Zeichen liebevoller Aufmerksamkeit fĂŒr diesen zentralen Ort deiner Lebenskraft.
  • Lasse dein Hara so wissen: ich beachte dich, ich nĂ€hre dich, ich lasse mich (auch) von dir leiten!

Du wirst ĂŒberrascht sein, was dieses kleine Ritual mit dir macht!

In meinem Yoga und meinen Frauen-Coachings leigt der Schwerpunkt auf der RĂŒckverbindung mit dem magischen Ort und der QualitĂ€t des Hara. Denn aus eigener Erfahrung und nach jahrzehntelanger BeschĂ€ftigung mit Körperbewusstsein und Persönlichkeitsentwicklung kann ich mit Sicherheit sagen: der Mensch wird ganz und heil, wenn er Hara integriert hat!

Hara Bauch Quelle des LebensEin starkes Hara erdet, macht ausgeglichen, zufrieden, stabil und froh und setzt enorme KrĂ€fte frei. Du wirst Außergewöhnliches meistern können. Im Osten sind Buddha-Figuren mit dickem Bauch verbreitet, um der Bedeutung eines starken Hara Ausdruck zu verleihen.

Letztlich sehnen wir uns doch alle nach dem inneren Frieden und der Freiheit, die solche Buddha-Figuren verkörpern, oder?

Ich glaube nicht, dass wir uns wahrer Freiheit und buddha-gleichem innerem Frieden annĂ€hern, wenn wir mit unserer Mitte, der Region unseres Körpers, die das Hara beheimatet, auf Kriegsfuß stehen.

Also:

Hand aufs Herz

und

Herz aufs Hara ;o)

Ich freue mich ĂŒber deine Erfahrungsbericht im Kommentarfeld…

Sonnige GrĂŒĂŸe

Die Welt braucht Weiblichkeit!

Die Welt braucht Weiblichkeit, um in eine gesunde Balance zu kommen. Mit Weiblichkeit meine ich hier nicht allein das weibliche Geschlecht. Ich meine vielmehr das weibliche Prinzip – und das lebt sowohl in Frauen als auch in MĂ€nnern – oder aber es wird unterdrĂŒckt…

Ich kenne Frauen, die verdammt hart geworden sind und entfremdet von ihrem Körper mit seinen GesetzmĂ€ĂŸigkeiten. Und ich kenne MĂ€nner, die durch das Entdecken der weiblichen Seite in sich, einen Riesengewinn an LebensqualitĂ€t genießen, ohne dabei MĂ€nnlichkeit einzubĂŒĂŸen. Schließlich kenne ich auch Menschen beider Geschlechter, denen ein bisschen weniger „weibliche Attribute“ manchmal nicht schaden wĂŒrden. Es lĂ€ĂŸt sich schon erahnen: es geht um Balance.

Es geht um RĂŒckbesinnung auf das, was hinter der Fassade steckt. Denn: eine Frau wird nicht dadurch weiblich, daß sie in high heels schlĂŒpft, Schminke auflegt, den Bauch einzieht und sich in ein sexy Kleidchen zwĂ€ngt. Weiblichkeit kommt von innen und macht natĂŒrlich schön (Hohe Schuhe, Kleidchen und Co. machen trotzdem Spaß!). Sie ist weder an Alter, Gewicht oder Haarfarbe gebunden, sondern unterstreicht deine Einzigartigkeit als Frau. Unterstreicht das Wissen, in dieser Einzigartigkeit liebenswert zu sein.

Was ist Weiblichkeit? Was macht es aus, das weibliche Prinzip?

  • es will sich auf etwas beziehen
  • es will Begegnung
  • anstatt die Welt in immer mehr Kategorien zu zerlegen, fragt es: Wo gibt es Verbindung?
  • Wie können wir zusammenkommen?
  • Wo sind hier Herz und Liebe?
  • Kannst du mir zuhören?
  • Kannst du wirklich hören, was ich sage?
  • Siehst du mich?
  • Interessiert es dich ĂŒberhaupt, ob du mich wahrnimmst oder nicht?

Nun, das sind ernsthafte Fragen. Ihre Beantwortung verlangt von dir Mut, dich verletzlich zu zeigen. Menschen, die das weibliche Prinzip nie an sich erfahren haben, werden diese Fragen nicht verstehen bzw. fĂŒr völlig ĂŒberflĂŒssig halten. Weiblichkeit ist untrennbar mit PrĂ€senz und AuthentizitĂ€t verbunden. Sie ist hungrig nach Leben (merke: das Weibliche kann Leben gebĂ€ren!), will das Herz öffnen und will  ihr GegenĂŒber  in seinem unverstellten Wesenskern sehen. All das geht nur im Hier und Jetzt. Nur mit einem weiten inneren Horizont, der feste Vorstellungen, Urteile und vorgefaßte Lösungen beseite lĂ€ĂŸt.

Seien wir mal ehrlich: Welche Bedeutung hat das menschliche Leben denn ĂŒberhaupt, wenn uns kaum mal jemand wirklich sieht??? Wenn wir unsere innere Welt, die letzlich die einzige ist, die wir bewohnen können, stĂ€ndig anpassen an Ă€ußere Erwartungen? Wenn wir uns stĂ€ndig selbst beschrĂ€nken, um es Anderen recht zu machen? Genau das passiert leider,  sobald wir aus der Ganzheit herausfallen und uns nur an einem Ende des Spektrums der PolaritĂ€t dieser Welt aufhalten – wie es viele, seit Jahrhunderten mĂ€nnlich geprĂ€gte Gesellschaften tun.

Bitte verstehe mich nicht falsch. Es geht mir nicht darum, MĂ€nnlichkeit verteufeln. Im Gegenteil: ich schĂ€tze mich glĂŒcklich, einen mĂ€nnlichen Mann an meiner Seite zu haben, der es versteht, mit Entschlossenheit zu handeln, unbeirrt seinen Weg zu gehen und sichtbar etwas zu schaffen in der Welt. All das sind ĂŒberaus bewunderswerte Aspekte des mĂ€nnlichen Prinzips. Als Alternative zum Patriachat sehe ich nicht das Matriachat, sondern gleichberechtigten Austausch zwischen beiden, ErgĂ€nzung und Bereicherung fĂŒr einander.

Was glaubst Du, wieviele Menschen immer wieder – bewußt oder unbewußt – denken: „Ich werde nicht wirklich gesehen. Ich werde nicht gehört. Es muß wohl daran liegen, daß ich nicht liebenswert bin!“…ein trauriges Resume. Allerdings nehmen immer mehr Menschen die Diskrepanz zwischen Ă€ußerer Wohlstandskultur und innerer Verarmung bewußt wahr und suchen Wege aus dem Hamsterrad.

Sich selber mit der nötigen Achtsamkeit zu begegnen, sich selbst zu sehen, zu hören und zu lieben ist der Beginn, mehr weibliche QualitĂ€t in unsere Welt zu bringen. Die Welt ist im Umbruch. Viele Frauen machen sich auf den Weg, ihre Weiblichkeit zurĂŒckzuerobern und bringen Schönheit, Klarheit und Freude hervor.

Das ist oft kein leichter Weg, aber – wie ich finde – ein schöner, wahrer und guter. Immer dann, wenn Du nach innen gehst, Deine TrĂ€ume aufschreibst, verletzlich bist, dir eingestehst, dass es da Sachen gibt, die wahrgenommen, gefĂŒhlt, gesagt, gelebt oder betrauert werden wollen, strahlt das weibliche Prinzip in all seiner FĂŒlle durch. Schenke ihm Beachtung, in dir selbst und in den Menschen, die dir nah sind. Vielleicht bemerkst du postwendend ein GefĂŒhl von mehr Milde, VerstĂ€ndnis, WĂ€rme und Freude?!  Du kennst es doch selbst! Das GlĂŒck, wenn du dich WIRKLICH gesehen und gehört fĂŒhlst von jemandem. Dann schreit doch alles in dir: „Wow, ich bin wer! Da ist jemand froh, dass es mich gibt!“ Deine Seele ist beflĂŒgelt. Und du wirst fĂ€hig, ĂŒber dich hinauszuwachsen und Großes zu vollbringen.

Frauen genau dieses GlĂŒcksgefĂŒhl zu geben und es dauerhaft in Ihnen zu verankern, ist Ziel meiner Arbeit.

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Die Kunst der weiblichen PrÀsenz

immer donnerstags 18:00 – 20:30

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Herzlichst,