Stabile Beziehung durch Standing

„Leuchtturm“ u.a. Praxis-Tipps zum internationalen Frauentag 2020

Eine stabile Beziehung – zu dir selbst und zu Anderen – hat was mit Standing zu tun. Wenn du Standing hast, fühlst du dich sicher. Ein Grundbedürfnis eines jeden Menschen ist Sicherheit. Für unser seelisches Wohlbefinden ist v.a. die Sicherheit in unseren sozialen Bindungen ausschlaggebend. Wenn du das Gefühl hast, in deiner Gruppe/ Familie/ Partnerschaft „dazu zu gehören“, gibt dir das den Rückhalt, andere Unsicherheiten (gesundheitlich, finanziell, beruflich) austarieren zu können.

„Standing“ = Ansehen, Rang, Geltung, Stand, Bedeutung, Stehen

Online Wörterbuch „Leo“

Die meisten Frauen, die ich kenne (mich eingeschlossen) haben diese Sicherheit in jungen Jahren auf einen „Traumprinzen“ projeziert. Die Filmindustrie unterfüttert diese Projektion = Illusion kräftig. Das Blöde ist nur: im wahren Leben geht Beziehung ja erst richtig los, wenn im Film mit dem „happy end“ die Geschichte endet. Folge: Traumprinzen, sprich die sexy verpackte allround Lösung für die Probleme einer jungen Frau, entpuppen sich immer wieder mal als Frösche. Das ist nicht der Fehler oder das Unvermögen der Männer! Vielmehr glaube ich, dass es denen umgekehrt ganz ähnlich geht. Auch sie suchen, …. und finden in der Frau an ihrer Seite so eine Art „aufregende Beruhigungspille“ für den inneren Frieden. Vorübergehend. Denn Traumfrauen mutieren regelmäßig zu zickigen Nörglerinnen, denen Mann es nicht recht machen kann.

Stabile Beziehung durch Standing Praxis-Tipps_Froschkuss
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Wachheit

Die Verbindung des Dilemmas zum Internationalen Frauentag ist nun herstellt. Frauen sind eben keine zickigen Nörglerinnen, sondern kämpfen zurecht(!) noch immer um eine echte Gleichberechtigung (z.B. Aufhebung der Gender Gap in der Bezahlung gleichwertiger Arbeit). Das ist unbequem. Die Strukturen einer Gesellschaft verändern sich leider zäh, weil das menschliche Gehirn ungeheuer träge ist. Wir alle, Männer wie Frauen, sind so sehr an unsere (patriachal geprägten) Rollen gewöhnt, dass es ein hohes Maß an Wachheit erfordert, den Irrsinn, der sich aus dumpfen Gewohnheiten mitunter ergibt, zu erkennen und zu beenden. Es bedarf einer gewissen Anstrengung, nicht wieder in alte Muster zu verfallen.

Ein Beispiel

Unzählige Frauen meiner Generation sind von Haus aus noch immer so daran gewöhnt, dass Männer für Finanzen zuständig sind, dass sie sich sehenden Auges in finanzielle Abhängigkeiten begeben. Es ist nicht die Unfähigkeit des weiblichen Geschlechts, einen wichtigen Teil ihres Lebens selbst in Hand zu nehmen. Es ist pure Gewohnheit. Was nicht hinterfragt wird, gilt als normal. Basta.

Standing und Finanzen
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Praxistipp: Finanzielle Freiheit

Für eine gründliche, konstruktive Reflexion und ggf. Korrektur deines Finanzstatus als Frau: sieh dich um auf Madame Moneypenny. Hier findest du jede Menge verständlich aufbereitete Informationen und Schritt für Schritt Anleitungen für deine finanzielle Freiheit als Frau sowie eine starke Community, die so ziemlich auf jede Frage und Unsicherheit im Umgang mit deinen Euros souverän antwortet.

Dein Standing

Um so richtig „wach“ zu werden und auch zu bleiben, brauchst du ein gutes Standing für dich. Das kannst du aus Schichten unreflektierter Verhaltensmuster „entwickeln“ und dann trainieren. Wie beim Muskeltraining: „Use it or lose it!“ Begib dich in Situationen, die dein Standing fordern. Raus aus der Komfort-Zone rein in die Komm-vor-Zone! Komm vor mit dem, was du gelernt hast, von dir zurückzuhalten! Kostet Überwindung, ja. Und wird belohnt mit einem mehr an innerer und/ oder äußerer Freiheit!

Praxistipp: Leuchtturm

Du weißt nicht wie das gehen soll mit der Komm-Vor-Zone? Hier ein paar tragende Säulen für dein Standing:

  • Präsenz im Hier & Jetzt
  • glasklares Kennen deiner Werte (z.B. Ehrlichkeit, Transparenz, Vertrauen, Mitgefühl, …)
  • Abgrenzungsfähigkeit
  • 100% Eigenverantwortung
  • authentischer Selbstausdruck

Kümmer dich ernsthaft und leichten Herzens um diese Säulen! Sie werden deine Klarheit sehr schärfen und Entscheidungshilfen für alle Lebensbereiche geben. Du wirst zum Leuchtturm für dich selbst und dein Umfeld: Du beziehst klar Stellung, bist von weitem erkennbar, gibst Orientierung und … na?… Sicherheit! Sehr gern unterstütze ich deinen Weg in die Leuchtturm-Position mit meinem Feminine Life-Coaching!

Stabile Beziehung durch Standing_Leuchturm
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Wahrheitsfähigkeit

„Was uns in Beziehungen fehlt, ist Wahrheitsfähigkeit.“

Sabine Lichtenfels

Es ist schon schwer genug, mit sich selbst wirklich ehrlich zu sein. In Beziehung die nackte Wahrheit zu äußern und auszuhalten, ist eine hohe Kunst und erfordert …. wieder Standing!

Du hast als moderne Frau sicherlich das Bedürfnis nach Unabhängigkeit, weil die auch Freiheit bedeutet. Hier kommt ein zweites menschliches Grundbedüfnis ins Spiel: das Bedürfniss nach Dominanz. Du wirst dich nur dann unabhängig fühlen, wenn du dich in den Dingen, die dir wichtig sind, durchsetzten kannst, dominant bist. Dies geht wieder nur durch stabiles „Standing“. Du musst voller Überzeugung unverhandelbar für deine Bedürfnisse einstehen können ohne deren Erfüllung vom Anderen abhängig zu machen!

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Hand aufs Herz: Welche Frau hat das schon gelernt?? Haben wir nicht alle verinnerlicht, dass es unsere Aufgabe ist, erst mal für die Bedürfniserfüllung der Anderen zu sorgen? (Schätzung: mind. 80% meiner Klientinnen kommen erschöpft aus genau diesem Grunde zu mir).

Hinzukommt: das Bedürfniss nach Sicherheit konkurriert mit dem nach Dominanz! Frauen gehen tendentiell eher für Sicherheit und ordnen sich folglich weiter unter. Mist! Ein guter Ausweg aus dem Dilemma: Standing! Für ALL deine Bedürfnisse. Sicherheit UND Dominanz und was da sonst noch ist.

Veranstaltungs-Tipps für dein Standing

Weitere Inspirationen für stabile Beziehung, dein Standing als Frau und das Erfüllen deiner Bedürfnisse bekommst du hier:

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Fazit

  • Frauen, die für sich einstehen, sind keine Zicken, sondern beweisen Standing – vorausgesetzt sie bleiben in der Eigenverantwortung
  • Männer sind nicht an allem schuld. Auch sie wurden in lang bestehende Strukturen geboren und müssen erstmal wach werden, Wahrheit aushalten lernen. Dann wäre es dran, dass sie Verantwortung übernehmen für die Ungleichbehandlung von Frauen und diese beenden helfen.
  • stabile Beziehung (egal ob zu dir selbst, deinem Liebsten, Freunden, Familie etc.) erfordert ein Standing, das der Wahrheit standhält und nichts Wesentliches zurückhält
  • dein Standing ist die Quelle von Sicherheit und die Voraussetzung dafür, deine Anliegen durchzusetzen

„Die Keimzelle der Gesellschaft ist die Paarbeziehung. Wenn Frauen und Männer sich hier aufrecht und wahrhaft begegnen, ist die Saat für Frieden gelegt.“

Elisabeth Meyer-Siemon

Empfange den YoCo Blog für deine Würde, deinen Wert und deine Wirksamkeit als Frau bequem jeden Monat per Email und profitiere von exklusiven Yoga- und Life-Coaching-Angeboten!

Speed Coaching für 2020

Tschööööö 2019, welcome 2020!

Ein neues Jahr – sogar ein neues Jahrzehnt- wow! Da ist die Leinwand, auf die du deine Vorhaben und Ziele projizierst, wahrscheinlich noch was größer. Ein würdiger Anlass für ein Speed Coaching! Hast du eine klare Vision, wohin dich dieses neue Jahrzehnt bringen soll – oder richtiger: eine Vision, wohin du dich in diesem Jahrzehnt entwickeln willst? Schließlich hängt es zu einem großen Teil von dir selbst ab, wo du landen wirst. Behaupte ich. Klar, spielen auch äußere Faktoren eine Rolle. Deren Macht über dein Leben kannst du jedoch minimieren, indem du

  • aufhörst, dir selbst die Tasche voll zu lügen
  • Verantwortung übernimmst
  • deine inneren Begrenzungen und Hindernisse aus dem Weg räumst.

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Dafür musst du erst mal glasklar haben, wo die Reise hingehen soll. In der Coaching-Welt ist es ein ungeschriebenes Gesetz, dir deine Ziele, die Manifestation deiner Vision, in allen Einzelheiten aufzuschreiben. Oder als kreatives Event ein Vision-Board zu basteln (step-by-step Anleitung). Nach dem Motto:

„Ein Ziel, das man nicht sieht, kann man auch nicht treffen.“

Mein Kreativ-Tipp

Zum Start in dein bestes Jahrzehnt: schreibe und oder bastle! Bereits das zu Papier bringen deiner Vision ist Teil des Erfolgsprozesses. Falls deine Fitness-, Job- ,Work-Life Balance- oder Beziehungsziele also bisher nur als Idee in deinem Kopf eingesperrt sind, bring sie in die Materie und fang an zu schreiben, zu schneiden zu kleben. Das ist ein schöner, kreativer und auch entspannender Prozess.

Ein weiteres Werkzeug, die Erreichung deiner Ziele greifbar zu machen: finde einen Buddy (Kumpel, Kamerad, eine „Schwester“) oder einen Sparringspartner (jemand bringt zu deinem Wohl seine/ ihre eigene Erfahrung, Expertise, Wissen und Know-How ein und berät dich unterstützend). Sprich aus, wo du hin willst – vor Zeugen!  Eine schöne Gelegenheit hierzu hast du am kostenlosen Visionsabend „Weiblich und kraftvoll 2020“(um Anmeldung per Email wird gebeten).


Für die Fleißigen und Wildentschlossenen unter euch hier eine kleine Hausaufgabe aus dem  YoCo-Selbstwertcharger-Programm

Speed-Coaching zum Thema Absicht: für die regelmäßige Praxis zu HauseSpeed Coaching

Deine wahre, innere Absicht ist das stärkste Wirkungselement in deinem Leben!

Du stärkst deine Absicht, indem du sie aussprichst.

Du stärkst deine Absicht, indem du sie fühlst.

Du stärkst deine Absicht durch das Bewusstmachen, WARUM sie dir so wichtig ist.

Jedes Mal, wenn du negative Emotionen empfindest, erschaffst du gerade in eine Richtung, die du eigentlich nicht willst.

Du kannst deine Absicht trainieren. Wenn dein Absichtsmuskel stark geworden ist, wirst du anziehen, was du wirklich willst.

Hier ein Mini-Trainingsprogramm für eine starke Absicht:

  • Formuliere deine Absicht schriftlich: „Ich beabsichtige…“
  • Liste mindestens 10 positive und/oder negative Gründe auf, warum dir dein Ziel so wichtig ist. „Dieses Ziel ist mir wichtig, weil…“
  • Liste mindestens 10 positive Gründe auf, warum du es erreichen wirst. „Ich werde dieses Ziel ganz sicher erreichen, weil…“

Mein Speed Coaching-Tipp

… für die, die es eilig haben:

„Mach langsam, es eilt“ kennst du sicher schon. Das meine ich nicht. (Trotzdem kann ich nur empfehlen, dir die Achtsamkeit zu gönnen, zu der dieser Satz auffordert).

Mein Tipp für die Abkürzung zum Ziel:

Wende dich den Hindernissen zu! Es macht doch wirklich keinen Sinn, mit scharrenden Hufen ständig vor den Felsblock zu treten, der im Weg liegt. Das tut nur weh, bringt nicht weiter und der Frust ist vorprogrammiert.

Mit Hindernissen meine ich

Speed-Coaching_Ganesha
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Ganesha – der hinduistische Elefantengott, der Hindernisse aus dem Weg räumt

a) die großen Brocken, wie Angst, Schuld, Scham, Verleugnung, Neid, Perfektionismus, Manipulation, Show – sprich die Schattenseiten (auch hierzu gibt es ein YoCo-Seminar, Termin kommt noch). Was im ersten Moment vielleicht nach Umweg klingt, ist in Wahrheit eine Abkürzung! Die Menschen, zu denen ich aufschaue und die ich für die Umsetzung ihrer Vision bewundere, haben sich ALLE intensiv mit ihren Schatten auseinander gesetzt. Sie wussten irgendwann, dass hier der Schlüssel liegt, alle Hindernisse aus dem Weg zu räumen, um dann mit freier Sicht und ungebremstem Fokus die Zielgerade zu erreichen.

b) die kleinen, banalen Blockaden des Alltags: erst Papiere sortieren, dann wird auch die Steuererklärung schaffbar. Erst Gebrauchsanweisung lesen, dann die neue Telefonanlage in Betrieb nehmen. Erst klar kriegen, was ich sagen will, dann den Mund aufmachen. etc. etc. Das schafft stetig kleine Erfolgserlebnisse und versetzt dich in das wonnige Gefühl der Selbstwirksamkeit.

Hindernisse sind erstmal näherliegender als das Endziel. Das ist Fakt. Daher ist es nur logsich, zuerst den nahliegendsten Schritt zu gehen. Schritt für Schritt. Das macht den gesamten Weg bewusster. Du bleibst präsent und verennst dich nicht in Unschaffbarkeit.

Übrigens: Untersuchungen haben gezeigt, dass mensch überschätzt, was in 1 Jahr umsetzbar ist. Und: das Pensum dessen, was in 3 Jahren schaffbar ist, wird regelmäßig unterschätzt.

Ich kann nicht behaupten, dass ich auf Hindernisse stehe. Definitiv gehöre ich zur Fraktion der Ungeduldigen. Daher wiederum finde ich Abkürzungen klasse und werde mich ergo auf jeden Fall in diesem Jahr freudig um meine Hindernisse kümmern.

Ich wünsche uns allen ein mutiges, aufrechtes Jahr 2020. Viel Gelegenheit zum Lachen und Tanzen. Bleib gesund.

Love n‘ blessings,

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Vollendung

Weihnachten steht kurz bevor. Ein weiterer Jahreskreis schließt sich. Mit dem Schließen von Kreisen ist es so eine Sache: Zu oft scheinen wir vorschnell auszusteigen aus einem Zyklus (an Arbeit, an Beziehung, an körperlicher Genesung, …), und eilen dem nächsten Abenteuer entgegen. Oft machen wir dann an den entscheidenden Stellen die gleichen Fehler. Das ist doch langweilig!

Wie wäre es, nicht nur das alte Jahr, sondern alle Zyklen so zu vollenden, dass wir – gereift durch bewusste Erkenntnisse – auf einem höheren Niveau an Freude, Güte, Gelassenheit etc. in die nächste Runde gehen können? Ein guter Anfang, den würdevollen Abschluss eines Zyklus einzuüben, ist ein wirklich runder Jahresabschluss!

Für deinen vollendeten Jahresabschluss

Inspirationsfragen

  1. Ganz ehrlich: Was war mein Beitrag zum (erfreulichen wie unerfreulichen) Geschehen? Bin ich bereit für alles, was passiert ist, Verantwortung zu übernehmen?
  2. Was war die wichtigste Lektion dieses Jahres für mich?
  3. Wo gibt es noch was zur Bereinigung aus?
  4. Was waren meine Momente der besonderen Freude?
  5. Wo ist Vergebung dran? Für mich selbst und für andere.
  6. Welche Personen oder Situationen haben mir gezeigt, dass Vertrauen sich lohnt?
  7. Wem oder was möchte ich Dankbarkeit entgegenbringen? (Tue es!)

(Extratipp: beantworte diese Fragen nach deiner Lieblings-Yoga-Praxis. Diese wird deinen Geist und dein Herz weiten und deine Antennen schärfen, um auf den Punkt zu kommen.)

„Verbinde dich mit dem Ort der Stille in dir!

Hier warten bereits die Antworten auf all deine Fragen,

von dir abgeholt zu werden“ – Elisabeth

Ritual für dich allein

  • Schreibe alle markanten Stationen (die Hochs und Tiefs) deines Jahres auf kleine Zettel
  • Würdige, was auf jedem Zettel geschrieben steht, noch einmal bewusst
  • übergib danach jedem Würdigen den Zettel dem Feuer (Kerze, Kamin, Feuer draußen) und lass das Geschehene los!
  • Versprich dir selbst, die Lektion darin in deinem Kopf, deiner Burst und deinem Bauch lebendig zu halten und das nächste Jahr innerlich gereift und bewusst zu gestalten

Ritual in freundschaftlicher Runde, z.B. am Silvesterabend

  • macht, wenn möglich, ein Feuer draußen; wenn das nicht geht, tut‘s auch eine feuerfeste Schale drinnen
  • schreibt wie unter a) jeder für sich die wichtigen Stationen des Jahres auf
  • je nachdem wie vertraut ihr euch seid, kann es schön sein, laut aussprechen, was ihr in die Flammen loslassen möchtet
  • das Bezeugt-Werden, gibt dem Ritual eine ganz besondere Kraft
  • ihr werdet euch trotz aller Unterschiedlichkeit eurer Jahresläufe verbunden fühlen

Nimm wahr, wie es sich anfühlt, klar zu haben, wo du in Sachen Verantwortung, Lektion, Freude, Vergebung, Vetrauen, Dankbarkeit stehst. Nimm das als Orientierung für deine Ziele in 2020.

Nimm wahr, wie es sich anfühlt, das Alte loszulassen: wie atmest du, wie blickst du in die Welt und auf dich selbst? Wie fühlt sich der Köper an?

Bring Kopf, Herz und Bauch am Ende des Jahres nochmal zusammen. Lass Verstand, Gefühl und Instinkt einen Abschluss-Kanon in dir anstimmen. Nimm alle 3 ernst und lass sie gute Weichen stellen für dein Jahr 2020!

Mögest du glücklich sein.

Mögest du dich sicher und geborgen fühlen.

Mögest du gesund sein.

Mögest du leichten Herzens leben.

– Segen der metta-Meditation

 


Für DICH in 2020:

Das Beste aus 20 Jahren Yoga-Praxis und 14 Jahren Coaching bei YoCo Limburg

alle Termine hier: https://www.yoco-limburg.de/events/

Offene Yoga-Stunden

  • montags-morgens: 9:30 – 11:00
  • montags & mittwochs: 19:15 – 20:45
  • Classic, Yin, Flow, Beckenboden
  • weitere Termine folgen!

Yoga Retreat mit Jule Erler

  • Datum: 06.-08.11.2020 im Hotel „Freund“

Seminare

  • Die Kunst der weiblichen Präsenz, 28. + 29.03.2020 im Kreml Kulturhaus, Zollhaus
  • „Ganz statt (nur) gut“:  Handbremse lösen durch Schattenarbeit, Termin folgt
  • Selbstwert-Charger: das ultimative Wochenende zum Batterie aufladen und Lebensfreude tanken!
    • 19.-21.06.2020 bei YoCo, Limburg
    • 04.-06.09.2020 im Kreml Kulturhaus, Zollhaus

Seminarreihe

  • Frauen-Oasen „Vom Alltagsfrust zur Lebenslust“: 14-tägige Tankstelle für deine Weiblichkeit & Lebensfreude, Start: 23.01.2020 – JETZT anmelden!

  • Visionsabend: „weiblich und kraftvoll in 2020“ – 09.01.2019 19:00 – 21:00, Eintritt frei
  • Vortrag zum Weltfrauentag und Podiums-Diskussion mit drei Frauen (Birgit Weidmann, Ulla Ka, Elisabeth Meyer-Siemon), die es wissen wollen: „Warum wir eine weibliche R-Evolution brauchen“08.03.2020 Kreml Kulturhaus Zollhaus
  • Celebrations: 10 Jahre Yoga und Coaching mit Elisabeth: 16.05.2020

 

 


 

Ja – nein – vielleicht: Entscheidungstraining

Sicherlich kennst du das nervige Gerangel im Kopf: Ja? Nein??? Vielleicht??? Es kostet Energie, Zeit und lässt dein Umfeld im Unklaren, wie es mit dir umgehen soll.

Immer wieder beobachte ich andere Menschen und auch mich selbst dabei, wie der Mund ein zähneknirschendes “Ja“ ausspuckt, aber Herz, Bauch, der Unangepasste Teil in uns oder was auch immer „Nein“ ruft. Diese Diskrepanz ist bei genauem Hinsehen und Hinhören spürbar. Gleichzeitig sind wir alle so sehr an dieses weit verbreitete Selbst-Sabotage-Muster gewöhnt, dass wir die Störsignale ignorieren. Es wäre unbequem, sie zu beachten. Es wäre vielleicht sogar riskant, „Nein“ zu sagen, wenn wir „Nein“ meinen. Wir befürchten Ablehnung. Und diese Angst ist mächtig, denn sie entspringt dem tiefsitzenden Bedürfnis eines jeden Menschen: ich will dazugehören! Dasselbe Muster greift natürlich auch, wenn wir „Nein“ sagen, aber eigentlich „Ja“ meinen (das kennt Frau vielleicht, wenn sie nach einem Streit mit dem Partner schmollt und unnahbar tut, wenn er auf sie zugeht, obwohl sie sich genau das wünschst ;o)… hhhmmm? Schon mal erlebt?)

Aus diesem Gerangel zwischen gefühlten „Ja“ und kommuniziertem „Nein“ – oder umgekehrt – wird dann dieses völlig fruchtlose, fade „vielleicht“. Das „Jein“ drückt sich aus. Auch wenn du „ja“ oder „nein“ sagst, es aber nicht verkörperst. Unterschätze nie die Aussagekraft deiner Körpersprache und Mimik. Sie transportiert EINDEUTIG, ob du wirklich das meinst, was du sagst. Eindeutigkeit in deinem Statement erfordert zwar Mut, erzeugt in dir, zur Belohnung quasi, aber auch ein Gefühl von „Kongruenz“ (=Übereinstimmung, Stimmigkeit). Dieser Zustand ist gesund, beruhigt das Nervensystem und fühlt sich einfach richtig und gut an.

Es stimmt schlichtweg oft nicht, dass du die eindeutige Antwort nicht weißt, dass du dich nicht entscheiden kannst. Du hast nur gelernt, dass der Verstand dem Gefühl übergeordnet ist. Das Gefühl, oder sagen wir besser dein Instinkt, baut sich blitzschnell aus dem Datensatz deines Unterbewusstseins auf. Unser Unterbewusstsein (80 % unserer Entscheidungs-Ressourcen) ist da viel schneller als der Verstand. Der Verstand (20% unserer Entscheidungs-Ressourcen) fängt dann um einige Sekunden verzögert mit dem Bauch das Diskutieren an. Und gewinnt (bei Erwachsenen) meistens.

Ein „vielleicht“ resultiert also daraus, dass der Kopf was anderes sagt als der Bauch oder das Herz. Selbst wenn der Verstand (Kopf) sein statement abgegeben hat, bleibt das abweichende Gefühl (Körper). Nur wenn sich Kopf und Bauch einig sind, kannst du ein klares Ja oder ein klares Nein verkörpern und vertreten. Wenn du ein „vielleicht“ zu vertreten versuchst, wirkt das bei ehrlichem Hinschauen mühevoll, nicht überzeugend und trist und fühlt sich für dich selbst nicht gut an.

So wie du gelernt hast, der Stimme des Verstandes mehr Gewicht zu geben, genauso kannst du lernen, wieder mehr auf deinen Instinkt zu achten. Du kannst lernen, mehr aus dem Bauch als aus dem Kopf zu leben bzw. den Dauerstreit zwischen beiden achtsam beizulegen.

Wie kannst du das lernen? Achte auf deine somatischen Marker

Negative somatische Marker sind beispielsweise:

  • Kloß und Engegefühl im Hals
  • Angst, Ärger
  • weiche Knie, Zittern in den Beinen
  • flauer Magen, leichte Übelkeit oder Druckempfindungen
  • hochgezogene Schultern, angespannter Nacken

Positive somatische Marker sind bespielsweise:

  • leichtes Kitzeln im Bauch, warmes wohltuendes Gefühl im Bauch
  • Lächeln, leichtes Anheben der Mundwinkel
  • Magenhüpfen, Freude
  • Leichtigkeit, Helle im Kopf
  • fließende, lösende Empfindungen im Körper

Somatische Marker melden sich nicht nur vor anstehenden Entscheidungen, sondern treten bei allem auf, was wir tun und was uns begegnet, z. B. auch, wenn wir nur ein Wort hören. Sie werden angelegt in der Kindheit, wenn wir in bestimmten Situationen bestimmte Empfindungen haben. Das Gehirn speichert unsere Gefühle und Empfindungen zu dieser Situation mit ab. Bsp: du hast dich als Kind im Mathematikunterricht gelangweilt, wurdest blamiert oder gehänselt. Dann wird dieses Gefühl mit „Mathematik“ verbunden.

Da das Unbewusste keine Zeit kennt, wird dieses „schlechte Gefühl“ auch dann erzeugt, wenn man bereits erwachsen ist, d. h. es eigentlich keinen Stress, Hänseleien oder Ähnliches mehr gibt. Als Erwachsener bemerkt man dann, dass man „Mathematik nicht mag“ und damit verbunden schlechte Gefühle, Magengrummeln, Versagensängste etc. empfindet.

Somatische Marker steuern unser Vermeidungs- und Annäherungsverhalten. Treten in einer bestimmten Situation positive Gefühle auf, etwa Freude, ist das ein Zeichen für Annäherung („go“). Treten negativ bewertete Gefühle auf, etwa Ekel, dann werden wir etwas nicht machen – uns abwenden („stop“).

Das Bewertungsschema unseres emotionalen Erfahrungsgedächtnisses ist recht schlicht. Es signalisiert uns „Stop“ oder „Go“. Dabei ist völlig egal, welches Gefühl auftritt – Gefühle haben einzig die Aufgabe „stop“ oder „go“ zu signalisieren. Natürlich können somatische Marker den Verstand nicht ersetzen, weil sie uns keine weiteren Informationen liefern, außer Annäherung oder Vermeidung. Wir brauchen den Kopf, um zu verstehen, warum uns eine Sitaution auf „Stop“ oder „Go“ einstimmt. Somatische Marker, also die Körperreaktion auf eine Situation, ein Wort oder ein Bild, treten in der Regel auf, bevor es zu verstandesmäßigen Aktivitäten kommt. Sie fällen somit wichtige Vorentscheidungen. Das ist vielen Menschen nicht bewusst.Viele Menschen müssen ihre Wahrnehmung  erst schulen, um auch feine somatische Marker mitzubekommen. Eine Super-Technik um die eigenen somatischen Marker kennenzulernen, ist jede Form der Achtsamkeitspraxis, besonders Yoga!

Wenn du deine somatischen Marker präzise wahrnehmen kannst, bist du klar im Vorteil. Du hast dann die Möglichkeit herauszufinden, welche Gründe für oder gegen eine Handlung sprechen und ob du dein Verhalten ändern willst oder nicht. Es lohnt sich sehr Körpersignale/ Somatischen Marker ernst zu nehmen und zu nutzen.

Das eigene Bauchgefühl, deinen Instinkt, deine somatischen Marker nicht ernst zu nehmen oder gar über Jahre hinweg zu ignorieren, ist ein Indiz für geringen Selbstwert. Ganz befreit von diesen Momenten geringen Selbstwertes ist wohl kein Mensch. Muss auch nicht. Solange wir wach und bewusst sind und diese Momente mitbekommen, können wir üben, uns selbst immer wieder aufzubauen und den „Selbstwert-Muskel“ zu trainieren (Stichwort Resilienz = Psychische Widerstandskraft).

Wenn du ein klares „Ja“ hast auf die Frage:

Willst du deinen Selbstwert-Muskel trainieren?

dann melde dich noch heute an zum Selbstwert-Charger Wochenende vom 06.-08.12.2019! +++ nur noch wenige freie Plätze +++

Eine Investition in DICH lohnt sich immer!

Alle Infos hier: https://www.yoco-limburg.de/event/selbstwert-charger/

 

 

 

 

 

 

 

Immer alles dabei…mit Praxis-Tipp

„Unterm Strich ist doch immer alles dabei“ – so eine weise Lehrerin und Freundin, von der ich viel lernen durfte. An Tagen wie dem heutigen, wo ich all die Erkenntnisse, Aha-Erlebnisse, gelösten Knoten und seelischen Quantensprünge, die ich im bisherigen Leben erfahren durfte, weder wirklich erinnern, noch irgendwie in mir spüren kann, kommt mir dieser Satz ins Gedächtnis.

„Alles auf null“

Du kennst das bestimmt. Manchmal ist „alles auf null“. Das Leben tut gerade weh, ist schwierig, scheint aussichtslos. Und all das Gelernte über Sinn und Zweck von Lebenslektionen, all die Erfolge und Etappensiege, alle Entwicklung hinein in mehr Reife und Gelassenheit machen sich mal eben unsichtbar, sind einfach nicht mehr abrufbar – weg. Dann fühlt sich einfach alles ungerecht an und doof und sowieso sinnlos. So geht`s mir gerade. Ich sitze inmitten bester Umstände, umgeben von aufmerksamen, zugewandten Menschen und doch – oder gerade wegen des malerischen settings? – ploppt sie hoch, die alte Wunde. BOOMMMM! Mit voller Wucht. Schmerz. Traurigkeit. Angst. Rasende Wut. Ein kreischendes inneres NEIN zu dem, was gerade vorgeht.

Glücklicherweise verfalle ich nicht sehr häufig in solche Zustände. Als langjährige Yogalehrerin höre ich dennoch hier und da das Kommentar, dass man als Yogi doch „da drüberstehen könne /müsse“. Irrtum! Glaubst du, dass irgendwer die natürlichen Tiefs im Leben dauerhaft umschiffen kann? Ich nicht. Manche tun so. Das sind mir die am wenigsten sympathischen Zeitgenossen – ehrlich gesagt.

Das Geheimnis der Meditation

Um mal beim Yoga zu bleiben: Meditation bedeutet eben nicht – wie häufig vermutet – die Abwesenheit von Gedanken. Meditation ist ein Zustand höchster entspannter Wachheit, die den kurzen Moment der Stille zwischen den Gedanken mühelos einfängt. Meditation beobachtet. Neutral und absichtslos. Die Lücke zwischen den Gedanken darf sich dehnen. Stille und Frieden breiten sich in dieser Lücke aus.

All dies fällt mir ein inmitten meiner emotionalen Misere, in der mein „Schmerzkörper“ ( mehr dazu bei Eckardt Tolle nachzulesen) Amok läuft. Und just in diesem Moment ändert sich was in mir. Ich fühle den Klumpen in der Magengrube, die zugeschnürte Kehle, die zurückgehaltenen Schreie, den verkrampften Nacken. Als mir bewusst wird, dass ich all das spüre, beginne ich, es zu beobachten. Eine Art Meditation beginnt. Zuerst noch im Widerstand, der gerade alles anders haben will. Dann immer absichtsloser, denn jetzt fällt mir auch wieder ein, dass Widerstand den Schmerz nur verstärkt. Ich gebe mich hin. Sage innerlich: „Nimm mich Schmerz! Ich lass jetzt los, so gut ich eben kann.“ Denn: unterm Strich ist immer alles dabei! Sonnenschein und Regenwetter, Hoch und Tief, Leichtigkeit und Schwere, etc. Also kann ich mich entscheiden, auch den dunklen Mist zu durchleben, weil ich mit Sicherheit weiß: es wird wieder hell. Das ist ein Naturgesetz.

Etwas in mir wird beweglicher, offener, würdevoller, als ich mir selbst erlaube, jetzt nicht alle Yoga-  und Coaching-Werkzeuge in Perfektion anzuwenden. Ich BIN einfach. Ich kann mir sogar vergeben, dass ich für den Moment nichts im Griff habe. Obwohl mein nicht Funktionieren manch einen in meiner Umgebung kolossal ankotzt. Und siehe da: am Ende hab ich wieder ein sanftes JA zu mir selbst. Darin ist selbst der Schmerz willkommen.

Praxis-Tipp – Meditation: „Offen bleiben, auch wenn es weh tut…“

  • mach dir ein längeres Musikstück an, das dich emotional berührt (am besten was langsames, ruhiges, gern nur instrumental)
  • stell dich aufrecht hin, entspanne Kiefer und Gesicht und breite die Arme aus, als wolltest du jemand willkommen heißen
  • schließe die Augen und gehe mindestens über die Länge der Musik oder länger mit ausgebreiteten Armen in eine Meditation im Stehen
  • heiße alles, was jetzt mental und emotional auftaucht, durch die Geste deiner Arme willkommen – egal ob es dir gefällt oder nicht
  • irgendwann beginnen die Arme, schwer zu werden oder sogar zu schmerzen. Bleibe in der Haltung!
  • Spüre im Körper die Bereitschaft, das Leben wirklich willkommen zu heißen ( das ist etwas anderes, als es sich nur mental vorzunehmen!)… bleibe offen auch wenn es weh tut

Weit mehr als einmal durfte ich bei mir und Anderen erfahren, dass es heilsam ist und unsere Würde stärkt, wenn wir etwas Schmerzhaftes durchleben, ohne anderen die Schuld an unserem Leiden zu geben. Unterm Strich ist immer alles dabei. Auch Leidvolles. Das geht uns allen so. Also: stay tuned, keep the flow and forget the drama.

Genieß den Herbst!

Herzlich

 

 

Glück …Betrachtung eines simplen Mysteriums und der Weg mitten rein

Glück

… ist das, wonach wir alle suchen – oft am falschen Ort (im Außen/ Anderen, in Materie etc.)

… ist das Motiv hinter allem, was wir tun – wenn wir nicht voll wach und klar sind, erhoffen wir uns von den seltsamsten bis abartigsten Dingen Glückserfüllung (Stichwort Sucht).

… lässt sich nicht festhalten – ein Teil davon hat mit Gnade zu tun.

… braucht nicht viel – es ist ein Mosaik aus vielen kleinen (oft stillen) Freuden.

… hat mit mutiger Lust am Leben zu tun, die ALL den düsteren Dreck, den wir gern unter den Teppich kehren, mit umarmt

… ist nichts für notorische Nörgler, denn es fordert Eigenverantwortung – Drama ist auf Dauer echt langweilig.

…vermehrt sich, wo es verschenkt wird.

…ereignet sich, wenn du dich selbst in deinem Gegenüber erkennst.

ist dein Geburtsrecht – hat schon Yogi Bhajan gesagt und, Leute: er hat recht.

ist deine Pflicht – hat der gute alte Veit gesagt. Denk mal drüber nach. Hier gehört Demut zu.

 

Ich wette, spätestens jetzt bist du neugierig auf den Weg, der mitten rein führt ins Glück?

Kann es sowas wirklich geben?! Ja! Wie gesagt, wir haben es mit einem simplen Mysterium zu tun. Mysteriös wird dir vielleicht bleiben, wie der Weg so einfach sein kann. Die tiefsten Wahrheiten lassen sich eben nicht oder nur schwer in Worte fassen. Sind aber erfahrbar, wenn du wach bist.

Nun ganz schlicht zum simplen Teil des Ganzen: Glück ist eine bewusste Entscheidung!

So einfach.

Löse dich von dem Irrtum, Glück sei ein äußerer Umstand, auf den du hinarbeiten kannst, wenn du nur genug schuftest, meditierst oder Ratgeberbücher liest.

Löse dich von der Vorstellung, Glück sei ein emotionaler Zustand, den du genießen kannst, wenn im Außen alles läuft und deine Mitmenschen so funktionieren wie du es gern hättest.

Lebe jeden Tag ein bisschen mehr in die Wirklichkeit hinein, dass DEIN Glück DEINE bewusste Entscheidung ist.

Ganz konkret kannst du so anfangen mit dem bewussten Glücklichsein:

  • Halte morgens nach dem Aufwachen inne und entscheide dich, glücklich darüber zu sein, dass du ein Dach über dem Kopf hast, Schlaf finden konntest, einen Körper hast, der dir so viel Leben ermöglicht, …
  • Kau jeden Bissen deiner Nahrung doppelt so oft wie gewohnt
  • Gib jedem Tag mindestens einem Menschen (auch dir) eine laut ausgesprochene Wertschätzung
  • Verabschiede dich in Würde von den notorischen Nörglern in deinem Umfeld bzw. sag Ihnen endlich, dass sie nerven und umgib dich mehr und mehr mit Leuten, die bemüht sind, mit sich im Reinen zu sein. Sei dir das selbst wert.
  • ….

Die Liste ließe sich noch eine Weile verlängern. Doch es soll hier einfach bleiben. Gern kannst du deine Erkenntnisse und Erfahrungen mit dem simplen Mysterium Glück im Kommentarfeld unten teilen.

Eine supergute Praxis, um deine Entscheidungskraft Richtung Glück zu stärken, ist übrigens YOGA. Wenn du noch tiefer ins Glück-Kreieren einsteigen willst, empfehle ich allen Frauen hier mein COACHING für mehr gelebte Weiblichkeit. Komm gern vorbei und probiers aus!

Zum Schluss will ich dir richtig Lust machen auf gute Leute, die das Leben, die Erde und sich selbst genug lieben, um sich bewusst für Glück zu entscheiden. Leute, die deine Sprache sprechen. In deren Gesellschaft du dich zu Hause fühlst. Menschen, die deine Seele nähren.

Ein für mich sehr eindrückliches Erlebnis mit meinem „Stamm“ waren die diesjährigen „Summer Celebrations“ des Human Trust (https://humantrust.com/; https://homodea.com/) im Allgäu.

DANKE ihr „Trusties“ – es war unvergesslich!

von Herzen

Jetzt du – Frau!

Wir leben in einer polaren Welt (Tag – Nacht, Himmel – Erde, hell – dunkel, oben – unten, innen – außen etc.).

Da, wo sich die Pole bewusst und wohlwollend aufeinander zubewegen und berühren, kann Frieden und Schönheit entstehen – ja sogar neues Leben:

  • die magische Atmosphäre, wenn sich bei Sonnenauf- und -untergang Tag und Nacht berühren
  • das Wohlgefühl, z.B. im Yoga, wenn wir bewusst erfahren wie sich in der Körpermitte (Hara) die Kräfte von Himmel und Erde berühren
  • die Ekstase in der Vereinigung von Mann und Frau

Dieser Tage wird in der Welt überdeutlich sichtbar, dass sich die Menschen zu lang und zu viel auf nur einen Pol des Spektrums fokussiert haben: das Außen, das Streben nach noch mehr Besitz, das „höher, schneller, weiter“ (alles Yang-Qualitäten). Was uns fehlt ist eine gewisse Langsamkeit, Tiefe, Innehalten (alles Yin-Qualitäten). Yang beinhaltet   das männliche Prinzip, Yin das weibliche. Rund wird’s erst, wenn beides zu gleichen Teilen sein darf!

Es ist kein Zufall, dass die Anfrage in Internet-Suchmaschinen* (*wie wär’s, ECOSIA  – //www.ecosia.orgstatt GOOGLE zu benutzen?!) zum Stichwort „Weiblichkeit“ weit über 3 Mio. Treffer ausspuckt. Viele Frauen – und auch Männer – halten den Überhang an Yang einfach nicht mehr aus. In einer anderen Nomenklatur ausgedrückt: die immer noch und wieder extrem patriarchalen Strukturen im Gefüge der Welt navigieren die Menschheit immer mehr in Zerstörung und Chaos (Auswirkungen des Klimawandels, globale Krisenherde, Verrohung der Gesellschaft). Macht/ Geld und Angst regieren. Die Seele schreit nach Besinnung und Kurskorrektur. Sie hungert nach Wahrheit und Liebe!

Ich bin überzeugt, es braucht die verschütteten Instinkte der Frauen, eine weibliche Führungsqualität, ein wohlwollendes Miteinander der Geschlechter, um zurückzufinden in lebenserhaltende, sinnhafte Formen der Gemeinschaft unter Menschen und mit der Natur. Wir Frauen sind JETZT in der Verantwortung, nicht mehr mit dem zurückzuhalten, was wir tief in unserem Inneren wissen.

JETZT du – Frau! Versammle dich mit anderen Frauen, nähre dich und andere im Kreis deiner Schwestern und räume hier alle Zweifel an deiner Wahrheit aus dem Weg (https://www.yoco-limburg.de/event/1469/) Erhebe deine Stimme und dann: handle! Auch wenn es unbequem wird. Für Wahrheit und Liebe. In deiner Partnerschaft und deinen Beziehungen, in deinem klaren NEIN! zu allem, was deine Würde und deine Werte verrät. Das ist die Stellschraube, an der du überaus mächtig (im besten Sinne des Wortes) sein kannst. Es ist an der Zeit, die Power, die wir Frauen uns über Jahrhunderte haben wegnehmen lassen, als friedvolle Kriegerinnen heimzuholen. Du bist wichtig! Jetzt Du – Frau!

Am 15.08. startet bis November die 14 tätgige Frauen-Oase

Alle Infos hier:

https://www.yoco-limburg.de/event/1469/

 

 

 

 

Embodied!

„…Weder der Kopf noch das Herz sind das Wichtigste. Die Männer haben die Bedeutung des Kopfes überschätzt und die Frauen haben die Bedeutung des Herzens überschätzt. Der wichtigste Punkt im Körper eines Menschen ist der Nabel.“

So schreibt der indische Philosoph und Begründer der Neo-Sannyas-Bewegung Osho † in seinem „Hara Buch – Zurück zur Quelle der Lebenskraft“, Innenwelt-Verlag 2009.

Wie ist das bei dir?

Ich persönlich bin ziemlich schnell angenervt von allem, was an der Oberfläche bleibt, nüchtern, flach und mittelmäßig ist. Und anders herum: wenn‘s zuuuu herzerweichend wird, zu weichgespült und abgehoben, kann ich auch nicht mitgehen.

Ich brauche die gesunde Mitte.

Denn: Ich möchte mein Leben tief und weit gestalten! Wenn ich sterbe, will ich in Demut auf erfüllte Jahre zurückblicken mit dem Gefühl, in Achtsamkeit das Beste aus mir heraus geholt zu haben und mich der Welt – v.a. meinen Liebsten – rückhaltlos geschenkt zu haben. Niederlagen und Scheitern eingeschlossen. Lange dachte ich, Meisterschaft des Lebens ereignet sich durch Verstehen, Wissen und Transzendieren der materiellen Welt. Alles Körperliche sei zweitrangig – so dachte ich.

Heute weiß ich: erst wenn ich meinen Körper ehrlich, achtsam und gleichsam radikal (im Sinne von „von der Wurzel her“) bewohne, hat all das Wissen einen Raum, durch den es zum Ausdruck kommen kann. EMBODIMENT wird das genannt. Der Dreh- und Angelpunkt dafür ist das HARA (japanisch = Bauch). Die alten Heil- und Kampfkünste, v.a. die ZEN-Tradition und alte Yogaschriften beschreiben es.

·       die „innere Mitte“, die alle suchen, ist ein ORT IM KÖPRER!

·       Präsenz und damit „pralles Leben im HIER & JETZT“ geht nur IM und MIT dem KÖRPER!

·       Vertrauen, Sicherheit, Würde und Kraft sind keine bloßen mentalen Konstrukte,

         sondern brauchen ein körperliches Fundament!

ZEN-Experte Karlfried Graf Dürkheim † schrieb in seinem Buch „HARA – Die Erdmitte des Menschen“, Otto Wilhelm Barth Verlag, 1991:

„Ein ganzer Menschen zu werden ohne Hara, ohne Gewinnung der leibseelischen Mitte ist nicht möglich.“

Hier kannst du eine Demonstration von ihm sehen, wie HARA die Lebenskraft aktiviert:

Im Hara berühren sich die Kräfte von Himmel und Erde! Insofern ist die Qualität dieses Ortes körperlich und nicht körperlich zugleich. Es ist ein existentieller Ort, der die Geheimnisse und Wucht von Leben und Tod birgt.

Osho spricht vom Nabel, Dürckheim vom Hara, Rachael Jayne Groover vom womb space: alle meinen die gleiche mächtige Kraft, die kaum beschrieben, sondern nur über den Körper erfahren werden kann.

Rachael Jayne Groover, meine Mentorin in „weiblicher Präsenz“ in ihrem TEDx Talk über embodiment:

Diese Kraft hat mein Leben verändert:

Meine Yoga-Praxis, meine Beziehung zu mir und anderen Menschen, meine Arbeit – mein ganzes Im-Leben-stehen haben sich grundlegend stabilisiert, geklärt und sind heiterer geworden. Mein Herz lernt durch den Bauch immer mehr zu vertrauen und ist friedlicher geworden. Ich möchte sagen: die Seele heilt durch Präsenz im HARA/NABEL/BECKENHERZ.

Osho beschreibt dies in einem wunderschönen Bild:

„ Die Wurzeln der Pflanzen liegen in der Erde. Die Wurzeln des Menschen liegen in der Seele. Aber weder ist der Kopf noch das Herz die Stelle, von wo aus der Mensch mit seiner Lebensenergie verbunden ist – ……“ Der Nabel ist wie die Wurzeln der Pflanze. Daraus entwickeln sich die Zweige von Herz und Verstand. „…an ihnen dann entfalten sich die Blüten. Die Blüten der Erkenntnis entfalten sich im Verstand; die Blüten der Liebe entfalten sich im Herzen. Diese Blüten aber sind es, die uns anlocken, und dann halten wir sie für alles“. Weil die Wurzeln, der Ort, aus dem alles hervorgeht, unsichtbar in uns verborgen liegt.

Das wichtigste Erfahrungsinstrument des Menschen ist und bleibt der Körper.

Ich lade dich herzlich ein, heim zu kommen in deine Mitte. Für mich sind Yoga und das Kutlivieren von weiblicher Präsenz der beste Weg dorthin. Magst du mit mir weitergehen?

von Herzen

 

 

 

HEIMAT – die Formel und die Ressource des Monats

Heimat…. ein großes Wort.

In Zeiten von Globalisierung, maximaler Mobilität und gigantischen Flüchtlingsströmen schwierig zu fassen.

Was bedeutet Heimat für dich?

Was bedeutet es für dein Leben, Heimat zu haben, oder eben nicht?

Wie kannst du dir und deinen Liebsten aktiv ein Gefühl von Heimat geben?

Für mich geht es bei der Antwort auf diese Fragen mehr um innere Qualitäten als die örtlichen Gegebenheiten. Auf eine ganz kurze Formel reduziert:

Heimat = Werte

Du fühlst dich angekommen, zu Hause, in Sicherheit, verbunden, geborgen, heimisch, wenn:

  • sich dein innerer Werte-Kanon im Außen widerspiegelt
  • du von Menschen umgeben bist, denen wichtig ist, was dir wichtig ist (Familie, PartnerIn, Freunde)
  • eine große Übereinstimmung herrscht im ungeschriebenen Verhaltenskodex der Menschen an den Orten, an denen du dich bewegst

Eines der Grundbedürfnisse des Menschen besteht in dem Wunsch, dazu zu gehören. Verbundenheit mit anderen erzeugt das Gefühl: „Ich bin richtig!“, „Ich darf (so) sein!“

Gemeinsame Werte schaffen Verbundenheit. Die (innere) Isolation und Orientierungslosigkeit, die Heimatlosigkeit vieler Menschen ist in meinen Augen ein Symptom eines grassierenden Werte-Verfalls. Die Konsumgesellschaft hat sich verirrt im Verwechseln der inneren Werte mit den äußeren.

Um Integrität auszustrahlen und kraftvoll und zufrieden leben zu können, müssen wir wissen, was unsere Werte sind. Wenn ich dir heute auf der Straße begegnen und dich fragen würde:  Was sind dir die 8 wichtigsten Werte im Zusammenleben oder – arbeiten mit anderen Menschen?“ Könntest du mir antworten und deine Werte klar benennen??!? Nein?

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Dann möchte ich dich auffordern: Setz dich hin mit Papier und Stift und schreibe sie auf, deine 8 wichtigsten Werte! Frage dich, wo du sie selbst einlöst und wo du sie vielleicht zu sehr von anderen als Bringschuld erwartest. Sei ehrlich mit dir und probier´ aus, wie sich dein Gefühl von Heimat am Arbeitsplatz, in der Familie, in deiner Stadt dazu verhält.

Seit Jahren ist meine Beobachtung: die Menschen, die ganz klar ihre Werte kennen und diese als zeitlos menschliche Tugenden verkörpern – fühlen sich überall zu Hause! An nahezu jedem Fleckchen Erde. Vor allem aber in sich selbst! Was für eine Freiheit. Eine Freiheit, die wiederum wenig mit äußeren Grenzen, als mit einer inneren, konsequent eingerahmten Haltung zu tun hat.

 

Und hier die Ressource des Monats:

„Freiheit braucht Grenzen“

Intensiv- Wochenend- Workshop für Frauen, die ihren Wertekanon klären und befreiendes Zu-Hause-sein-in-sich kultivieren wollen:

https://www.yoco-limburg.de/event/vom-alltagsfrust-zur-lebenslust-die-kunst-der-weiblichen-praesenz-25/

+++wenn du dich mit einer Freundin oder Verwandten zusammen anmeldest, spart ihr beide 20 €!+++

 

 

Herzlichst

 

 

Off the mat – into the world (mit Musik-Video)

Yoga jenseits der Übungsmatte

Der wöchentliche Yoga-Kurs ist für viele eine Art rettender Anker, um dem Stress der modernen Zeit einen wirksamen Ruhe – Pol entgegenzusetzen.

Quelle: www.pixabay.de
freie kommerzielle Nutzung

In den Yogakursen geht es meist um Hatha-Yoga (= Yoga der Körperarbeit). Hier lernen wir mit achtsamem Fokus im Hier und Jetzt, den eigenen Körper bewusst zu bewohnen und auszubalancieren. Der Geist kommt zur Ruhe und wir fühlen uns geerdet, angebunden und ausgeglichen.

Rückengesundheit, allgemeine Kräftigung und Beweglichkeit, bessere Schlafqualität, mehr Gelassenheit und geistige Klarheit sind wunderbare Ergebnisse einer regelmäßigen Yoga-Praxis.

Doch die Wirksamkeit des Yoga im weiteren Sinne geht weit über die Übungsmatte hinaus.

Wer ernsthaft und längerfristig beim Yoga bleibt, wird automatisch auch mit anderen Yoga-Wegen in Berührung kommen:

  • Jnana Yoga (Yoga des Wissens / Wer bin ich?)
  • Kundalini Yoga (Yoga der Energie)
  • Raja Yoga (Yoga der Meditation / Herrschaft über den Geist)
  • Bhakti Yoga (Yoga der Hingabe)
  • Nada Yoga (Yoga des Klangs)

Die Beschäftigung mit den vielfältigen Aspekten des Yoga nährt ein Feuer im Menschen, das für Wahrheit, Güte und Schönheit im Innen und Außen brennt. Wie diese zu erreichen sind, beschrieb der große Yogameister Patanjali vor ca. 2000 Jahren im berühmten Yoga-Sutra (Yoga-Leitfaden):

Die Acht Stufen des Yoga

  1. Yama – zwischenmenschliche Ethik, „Wie gehe ich mit der Welt um?“
  2. Niyama – persönliche Lebensführung, „Wie gehe ich mit mir um?“
  3. Asana– Körperhaltung, Stellung im Hatha-Yoga
  4. Pranayama – Atemübungen, Kontrolle der Lebensenergie
  5. Pratyahara – Entspannung, Rückzug der Sinne vom Außen
  6. Dharana – Konzentration
  7. Dhyana – Meditation
  8. Samadhi – Überbewusstsein

Die 8. Stufe erreichen sicher die Wenigsten. Dennoch ist es heilsam für unsere Erde und ihre Bewohner, wenn sich Viele auf den anderen Stufen üben. Dass die Yoga-Schulen rund um den Globus boomen, macht also Hoffnung!

„Ein Yogi ist wie ein Gärtner,

der einen Ort immer etwas freundlicher und schöner hinterlässt,

als er ihn vorgefunden hat“

– David Swenson –

Immer mehr Organisationen und auch Unternehmen nutzen die uralten Techniken von Yoga und Meditation, um ganz praktische Projekte (von Musik, über Sozialarbeit, bis Unternehmensführung) umzusetzen – immer mit einem gemeinsamen Ziel: die Welt ein bisschen gerechter, liebevoller, schöner zu gestalten.

Einige inspirierende Off-the-mat-into-the-world-Beispiele:

https://www.emptyhandsmusic.org/

https://www.karmakonsum.de/

https://mindfulleader.net/

http://www.offthematintotheworld.org/

http://shantigeneration.com/

https://www.yogitea.com/de/

http://yumig.de/

 

Ich bin überzeugt, du und ich haben es in der Hand, in unserem täglichen Wirken einen positiven Off-the-mat-Beitrag zu leisten. Durch die Worte, die wir wählen und die Entscheidungen, die wir treffen. Diese Haltung ist allen Yogis gemeinsam: „Love will rise again! Yeah it’s rising right now….“

 

 

May all beings, in all worlds be happy and free!

Namasté