4 Wege aus dem Hamsterrad

4 Wege aus dem Hamsterrad

Es ist normal immer mehr zu wollen

Das Hamsterrad des Alltags scheint sich immer schneller zu drehen, findest du nicht auch? Du willst noch viel vom Leben? Ich sag dir was: Weniger ist mehr! Dafür gibt es viele Beispiele. Und ich ziege dir hier 4 Wege aus dem Hamsterrad.

Es ist in unserer Biologie angelegt, dass wir uns ständig weiter entwickeln und wachsen wollen. Dies ist ein Grundbedürfnis eines jeden Lebewesens, das für Evolution sorgt. Alle Menschen streben nach Glück. Die meisten strengen sich jeden Tag von morgens bis abends tierisch an, es endlich einzufangen.

Von der ständigen Suche nach Glücklichsein in einer lauten, schnellen Welt wird das Lebenstempo immer rasanter. Die meisten Menschen fangen sich früh im Leben eine chronische Krankheit namens „Bright-shiny-object-syndrome“ ein. Geht es dir auch so, dass du einfach nicht widerstehen kannst?

DU musst aussieben, um dem Optimierungswahn zu entkommen

Der Optimierungswahn auf der Jagd nach dem glückbringenden Körper, beruflichen Erfolg, Partner, Haus, Erziehungsstil etc. wird immer erdrückender.
Gleichzeitig quillt der Markt über an Angeboten für Yoga, Achtsamkeits-Training und anderen Wellness-Angeboten, die uns im Turbo-Hamsterrad vor dem Burnout bewahren sollen. Das ist einerseits sehr erfreulich. Andererseits kann auch von dieser Seite Druck herrühren. Gerade im Yoga-Bereich haben die Bilder, mit denen geworben wird, nicht viel mit der Lebensrealität der meisten Menschen zu tun.

Meine Meinung? Uns geht es zu gut! In Zeiten allgegenwärtiger Erreichbarkeit und eines ungeheuren Luxus‘ ist uns die Fähigkeit zum Innehalten verloren gegangen.

 

Wie entkomme ich der Hetze und dem Funktionieren?

Die folgenden Maßnahmen sind 4 einfache aber effektive Wege aus dem Hamsterrad:

  • Streiche in deinem Terminkalender der nächsten Woche, doch einfach mal beherzt 3 Termine, die nicht wirklich sein müssen. Gehe stattdessen – zumindest streckenweise – allein, in einem echt langsamen Tempo durch einen sich langsam herbstlich färbenden, stillen Wald.

(verlangsame auch deine Bewegung mal beim dich Einseifen unter der Dusche, Schmieren eines Butterbrotes, Umarmen eines anderen Menschen)

WENIGER ist MEHR Faktor 1: Tempo

  • Reduziere die Anzahl deiner Worte im Gespräch. Besinne dich, bevor du los plapperst auf das, was du im Kern sagen willst. Das kostet Zeit. UND es spart Zeit, denn: du wirst deine Botschaft höchst wahrscheinlich als Punktlandung absetzen anstatt in wiederholten Anläufen um den eigentlichen Punkt drum rum zu eiern.

WENIGER ist MEHR Faktor 2: Menge

  • Führe ein Dankbarkeits-Tagebuch! Anstatt immer noch was haben oder erreichen zu wollen. Dankbarkeit entspannt, ist gesund und mach dich hübscher als die Gier nach mehr … was auch immer.

WENIGER ist MEHR Faktor 3: innere Haltung

  • Beginne deinen Tag mit 10 – 30 Minuten Meditation.

WENIGER ist MEHR Faktor 4: All-Ein-Sein in Stille

Ich wette, du merkst beim bewusst langsam und wenig tun schnell und als Fülle erlebbar, dass es dich mehr ins Glück versetzt als das gewohnte Turbo-Hamsterrad?!

Mein Tipp

Wenn du ALLES willst vom Leben,

wenn du die ganze Farbpalette, mit der größtmöglichen Tiefenschärfe, der größtmöglichen Klarheit der Kontraste willst in deinem Lebens-Mosaik, dann… sei bescheiden! Sei demütig!
Verkörpere und spüre die Magie im Paradox, dass DU überhaupt nichts Besonderes bist UND gleichzeitig, dass DU ein einzigartiges Wunder bist, vor dem die Menschheit sich verneigen möge!

Ja, es klingt paradox. Ist es auch.

Die Weisen sagen, dass wir erst dann so richtig zu leben beginnen, wenn wir bereit sind, mitten im Leben kleine Tode zu sterben…

Carpe diem!

von Herzen

PS: Der September-Blog ist übrigens ausgefallen, da das weniger an Bloggen wichtig war für mich und meine Familie im Sinne eines Mehr an gut gelebter, gemeinsam verbrachter Zeit ;o)

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