Die Welt braucht Weiblichkeit!

Lebst du schon oder tust Du nur so?

Mit Weiblichkeit meine ich hier nicht allein das weibliche Geschlecht. Ich meine vielmehr das weibliche Prinzip – und das lebt sowohl in Frauen als auch in MĂ€nnern – oder aber es wird unterdrĂŒckt…

Ich kenne Frauen, die verdammt hart geworden sind und entfremdet von ihrem Körper mit seinen GesetzmĂ€ĂŸig-keiten. Und ich kenne MĂ€nner, die durch das Entdecken der weiblichen Seite in sich, einen Riesengewinn an LebensqualitĂ€t genießen, ohne dabei MĂ€nnlichkeit einzubĂŒĂŸen. Schließlich kenne ich auch Menschen beider Geschlechter, denen ein bisschen weniger „weibliche Attribute“ manchmal nicht schaden wĂŒrden. Es lĂ€ĂŸt sich schon erahnen: es geht um Balance.

Es geht um RĂŒckbesinnung auf das, was hinter der Fassade steckt. Denn: eine Frau wird nicht dadurch weiblich, daß sie in high heels schlĂŒpft, Schminke auflegt, den Bauch einzieht und sich in ein sexy Kleidchen zwĂ€ngt. Weiblichkeit kommt von innen und macht natĂŒrlich schön (Hohe Schuhe, Kleidchen und Co. machen trotzdem Spaß!). Sie ist weder an Alter, Gewicht oder Haarfarbe gebunden, sondern unterstreicht deine Einzigartigkeit als Frau. Unterstreicht das Wissen, in dieser Einzigartigkeit liebenswert zu sein.

Was macht es aus, das weibliche Prinzip?

  • es will sich auf etwas beziehen
  • es will Begegnung
  • anstatt die Welt in immer mehr Kategorien zu zerlegen, fragt es: Wo gibt es Verbindung?
  • Wie können wir zusammenkommen?
  • Wo sind hier Herz und Liebe?
  • Kannst du mir zuhören?
  • Kannst du wirklich hören, was ich sage?
  • Siehst du mich?
  • Interessiert es dich ĂŒberhaupt, ob du mich wahrnimmst oder nicht?

Nun, das sind ernsthafte Fragen. Ihre Beantwortung verlangt von dir Mut, dich verletzlich zu zeigen. Menschen, die das weibliche Prinzip nie an sich erfahren haben, werden diese Fragen nicht verstehen bzw. fĂŒr völlig ĂŒberflĂŒssig halten. Weiblichkeit ist untrennbar mit PrĂ€senz und AuthentizitĂ€t verbunden. Sie ist hungrig nach Leben (merke: das Weibliche kann Leben gebĂ€ren!), will das Herz öffnen und will  ihr GegenĂŒber  in seinem unverstellten Wesenskern sehen. All das geht nur im Hier und Jetzt. Nur mit einem weiten inneren Horizont, der feste Vorstellungen, Urteile und vorgefaßte Lösungen beseite lĂ€ĂŸt.

Seien wir mal ehrlich: Welche Bedeutung hat das menschliche Leben denn ĂŒberhaupt, wenn uns kaum mal jemand wirklich sieht??? Wenn wir unsere innere Welt, die letzlich die einzige ist, die wir bewohnen können, stĂ€ndig anpassen an Ă€ußere Erwartungen? Wenn wir uns stĂ€ndig selbst beschrĂ€nken, um es Anderen recht zu machen? Genau das passiert leider,  sobald wir aus der Ganzheit  herausfallen und uns nur an einem Ende des Spektrums der PolaritĂ€t dieser Welt aufhalten – wie es viele, seit Jahrhunderten mĂ€nnlich geprĂ€gte Gesellschaften tun.

Bitte verstehe mich nicht falsch. Es geht mir nicht darum, MĂ€nnlichkeit verteufeln. Im Gegenteil: ich schĂ€tze mich glĂŒcklich, einen mĂ€nnlichen Mann an meiner Seite zu haben, der es versteht, mit Entschlossenheit zu handeln, unbeirrt seinen Weg zu gehen und sichtbar etwas zu schaffen in der Welt. All das sind ĂŒberaus bewunderswerte Aspekte des mĂ€nnlichen Prinzips. Als Alternative zum Patriachat sehe ich nicht das Matriachat, sondern gleichberechtigten Austausch zwischen beiden, ErgĂ€nzung und Bereicherung fĂŒr einander.

Was glaubst Du, wieviele Menschen immer wieder – bewußt oder unbewußt – denken: „Ich werde nicht wirklich gesehen. Ich werde nicht gehört. Es muß wohl daran liegen, daß ich nicht liebenswert bin!“…ein trauriges Resume. Allerdings nehmen immer mehr Menschen die Diskrepanz zwischen Ă€ußerer Wohlstandskultur und innerer Verarmung bewußt wahr und suchen Wege aus dem Hamsterrad.

Sich selber mit der nötigen Achtsamkeit zu begegnen, sich selbst zu sehen, zu hören und zu lieben ist der Beginn, mehr weibliche QualitĂ€t in unsere Welt zu bringen. Die Welt ist im Umbruch. Viele Frauen machen sich auf den Weg, ihre Weiblichkeit zurĂŒckzuerobern und bringen Schönheit, Klarheit und Freude hervor.

Das ist oft kein leichter Weg, aber – wie ich finde – ein schöner, wahrer und guter. Immer dann, wenn Du nach innen gehst, Deine TrĂ€ume aufschreibst, verletzlich bist, dir eingestehst, dass es da Sachen gibt, die wahrgenommen, gefĂŒhlt, gesagt, gelebt oder betrauert werden wollen, strahlt das weibliche Prinzip in all seiner FĂŒlle durch. Schenke ihm Beachtung, in dir selbst und in den Menschen, die dir nah sind. Vielleicht bemerkst du postwendend ein GefĂŒhl von mehr Milde, VerstĂ€ndnis, WĂ€rme und Freude?!  Du kennst es doch selbst! Das GlĂŒck, wenn du dich WIRKLICH gesehen und gehört fĂŒhlst von jemandem. Dann schreit doch alles in dir: „Wow, ich bin wer! Da ist jemand froh, dass es mich gibt!“ Deine Seele ist beflĂŒgelt. Und du wirst fĂ€hig, ĂŒber dich hinauszuwachsen und Großes zu vollbringen.

Frauen genau dieses GlĂŒcksgefĂŒhl zu geben und es dauerhaft in Ihnen zu verankern, ist Ziel meiner Arbeit.

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Herzlichst,